Am 8. Mai 2026 trafen wir uns mit Vertreterinnen und Vertretern der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie mit einer Delegation des Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) zu einem fachlichen Austausch. Das Treffen knüpfte an den regelmässigen fachlichen Austausch an, den Educa und die KMK in den vergangenen Jahren auf Arbeitsebene gepflegt haben. Im Zentrum standen dabei jeweils Projekte, Initiativen und aktuelle Entwicklungen rund um die digitale Transformation im Bildungswesen. 

Educa, KMK und FWU.jpg

Im Verlauf der bisherigen Austausche war wiederholt auch die Datennutzungspolitik thematisiert worden. Die damit verbundenen Fragestellungen zur Nutzung, Steuerung und Interoperabilität von Bildungsdaten stiessen auf deutsches Interesse und wurden im Vorfeld des Treffens in mehreren Vorbereitungssitzungen vertieft diskutiert. Ziel des Treffens war es, den institutionellen Kontext von Educa, ihre Aufgaben und ihre Verankerung im Schweizer Bildungssystem aufzuzeigen sowie den bisherigen Entwicklungsweg der Datennutzungspolitik nachvollziehbar darzustellen.

Im Fokus standen sowohl die politischen und organisatorischen Rahmenbedingungen als auch konkrete Umsetzungsfragen. Diskutiert wurden unter anderem Voraussetzungen für eine kohärente Datennutzungspolitik, die Rolle gemeinsamer Standards sowie Fragen der Beschaffung und des Datenschutzes. Ebenfalls thematisiert wurden mögliche Ansätze zur stärkeren Verankerung von Datenräumen im Bildungsbereich sowie der Einbezug von bzw. Erfahrungen mit Communities of Practice.

Der Austausch zeigte, dass Fragen rund um Datenräume, Governance und Interoperabilität in föderal organisierten Bildungssystemen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Trotz unterschiedlicher institutioneller und governancebezogener Rahmenbedingungen in der Schweiz und in Deutschland bestehen vergleichbare Herausforderungen. Deutlich wurde zudem, dass deren nachhaltige Gestaltung einen kontinuierlichen Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Fachorganisationen und Umsetzungspartnern voraussetzt. Der fachliche Austausch wurde als wertvoll beurteilt. Der Dialog mit der deutschen Seite soll auch künftig weitergeführt werden.

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