Fokus

Wo fliessen im Bildungssystem Daten? Auf der Suche nach einer Antwort irrt man bald auf der Mikroebene des Datenflusses, bald auf der Makroebene der Datenräume umher. Im Educa Dossier «Vom Datenfluss zum Bildungsdatenraum» möchten wir daher Überlegungen zu Datenflüssen und -räumen vermitteln und – mit Ihrer Hilfe – neue Erkenntnisse dazugewinnen.

Im Bildungsraum Schweiz bestehen grosse Unsicherheiten zu Datennutzung und Datenschutz. Unsere Anlaufstelle unterstützt Personen aus Bildungsverwaltung und Schulleitungen und sorgt für mehr Klarheit.

Die Identität der Schülerinnen und Schüler ist ein besonders schützenswertes Gut, erst recht im digitalen Raum. Darum haben die Kantone die Föderation Edulog mit gleichen Regeln für alle Identitäts- und Dienstleistungsanbieter geschaffen. Wir richten den Vertrauensraum ein und entwickeln ihn weiter.

Das Internet hat vertraute Grenzen gesprengt und völlig neue Geschäftsmodelle bewirkt. Geblieben sind die überlieferten territorialen Rechtsräume. Wir verbinden die Perspektiven zwischen dem föderalen Bildungssystem und globalen Akteuren.

Bildung umfasst ein grosses Spektrum an Daten: Personen- und Nutzungsdaten, Daten über Einstellungen und Werte. Nutzung und Schutz dieser Daten erfordern klare, vereinbarte Regeln. Wir entwickeln Grundlagen für eine verantwortungsvolle Datennutzungspolitik.

Im Auftrag der Westschweizer Kantone erarbeitet der Verlag Éditions AGORA sämtliche Lehrmittel für den Unterricht in «Ethik und Religionskulturen». Diese sind nun auf einem Online-Portal zusammengefasst, das über Edulog zugänglich ist. Yves Dutoit, Direktor der Éditions AGORA, über den Beitritt und die Digitalisierung der Lehrmittel.

Daten über Bildung und Lernen entstehen auf vielfältige Art und Weise. Warum die Sichtbarmachung dieser digitalen Datenflüsse hilft, Entwicklungspotenziale zu identifizieren, beantwortet uns David. H. Schiller, Professor an der Fachhochschule Graubünden und Leiter des Forschungsprojekts «Digitale Bildungsdatenwege».

Datenflüsse – also der Austausch von Daten zwischen Personen oder Institutionen – finden heute im Bildungssystem täglich zigtausendfach statt. Grund genug, diese «Elementaroperation» der Digitalisierung in einem neuen Educa Dossier in den Fokus zu rücken.

weitere Beiträge

Der Staatsrat des Kantons Tessin will die Chancen, die sich durch die Digitalisierung und die neuen Technologien in den Schulen und in der Berufsbildung ergeben, nutzen und fördern. Dies ist eines der Ziele des «Legislaturprogramms für den Zeitraum 2023–2027», das der Staatsrat vorgelegt hat.

Die Arbeit mit Daten stellt Bildungsverwaltungen regelmässig vor Herausforderungen. Gemeinsam mit der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern hat das Programm «Chance Digitalität» Daten aus dem Bildungssystem visuell in einem Datenbericht aufbereitet. Diesen Datenbericht sollen die Gemeinden im Kanton Luzern künftig für die Schulentwicklung nutzen können.

Das kostenlose Datenschutz-Lehrmittel «Selbstbestimmt digital unterwegs» für Zyklus 1 und 2 ist jetzt auch in Französisch, Italienisch und weiteren Sprachen online. Dank der Übersetzung sind sie nun nicht nur für andere Sprachregionen zugänglich, sondern eignen sich auch für den Fremdsprachenunterricht.

Das Institut Public Sector Transformation (IPST) der BFH hat in ihrer Studie IKT-Beschaffungen an Schulen untersucht. Dabei gingen sie der Frage nach, ob die Beschaffungsprozesse in Schulen den vorgeschriebenen Wettbewerb fördern und ob ihre IT-Lösungen den Anforderungen an ökologische und soziale Nachhaltigkeit entsprechen.

Digitale Medien werden in der Sekundarstufe II immer noch primär für passive Lernaktivitäten eingesetzt. Aktive, konstruktive und interaktive Lernformen sind eher eine Seltenheit, auch in Berufsfachschulen, in denen digitale Technologien mittlerweile intensiver eingesetzt werden. Das ist das Hauptergebnis der Studie DigiTraS II.

Die Stadtschulen Zug wollen das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Bildung erkunden und nutzen. In Zusammenarbeit mit der PH Luzern und der PH Zug wurden Guidelines und Grundlagen entwickelt, um ab März 2024 den Umgang mit der neuen Technologie im Unterricht anzuwenden.

Das Potential von Daten soll in der Schweiz besser ausgeschöpft werden. Daten sollen auf vertrauenswürdige Art und Weise zugunsten der Gesellschaft, der Forschung und der Wirtschaft genutzt werden können. Darum soll ein sogenanntes Schweizer Datenökosystem entstehen. Der Bundesrat hat ein entsprechendes Massnahmenpaket verabschiedet.

Im SRF Tagesgespräch spricht Beat Döbeli, Leiter des Instituts für Medien und Schule an der Pädagogischen Hochschule Schwyz darüber, welche neuen Möglichkeiten aber auch Herausforderungen die neuen Technologien und neuen Akteuren für die Schulen mit sich bringen.

Schulleitungen, Lehrpersonen, aber auch Eltern sehen sich im Schulumfeld ständig mit Datenschutzfragen konfrontiert. Oft führen alltägliche Situationen zu Unsicherheit. Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich will mit einem neuen Modul auf ihrer Online-Lernumgebung Abhilfe schaffen.

Im Artikel von Swiss IT Magazine hebt Lukas Wüthrich von Educa vier Schlüsselbereiche für die erfolgreiche Transformation der Bildung im Zeitlalter des digitalen Wandels hervor. Entscheidend ist dabei, dass die Digitalisierung kein Selbstzweck sein darf, sondern stets die Weiterentwicklung des Bildungssystem berücksichtigen muss.

Wird die künstliche Intelligenz (KI) die Berufe im Bereich Information und Dokumentation (I&D) obsolet machen? Dieser Frage geht die Fachagentur IDES in einem Beitrag im EDK-Blog nach und stellt aktuelle KI-Projekte zu Information und Dokumentation im Bereich Bildung vor.

Die von der PH St.Gallen entwickelte Weiterbildungsplattform «aprendo» hat den e-Learning Excellence Award 2023 gewonnen. Die Plattform ermöglicht die Weiterbildung von Lehrpersonen im Bereich digitaler Kompetenzen. Sie hat bereits das Interesse anderer Kantone und Organisationen geweckt und soll nun nachhaltig etabliert und weiterentwickelt werden.

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8.3.2024
Thementag
Ort Online
Sprache Deutsch

Was sollten Lehrperson und Lernende über Bias im Zusammenhang mit KI wissen? Wie können Algorithmen in KI-Systemen Bildungs- und Berufschancen beeinflussen? Anlässlich des Weltfrauentags 2024 mit dem Motto #InspireInclusion widmet die Veranstaltung des Digital Learning Hub Sek II sich diesen und weiteren Fragen.

18.—23.3.2024
Thementag
Ort Region Zürich
Sprache Deutsch

An den Informatiktagen öffnen Unternehmen, Organisationen und Hochschulen im Grossraum Zürich ihre Türen. Das Angebot richtet sich an Schulklassen, Lehrpersonen sowie Kinder und Jugendliche. In spannenden Workshops, Vorträgen und Rundgängen können die Teilnehmenden die Welt der Informatik entdecken.