Fokus

Das Thema Daten ist im digitalen Bildungsraum allgegenwärtig. Entsprechend vielschichtig sind auch die damit verbundenen Herausforderungen. In der Podcast-Serie «Daten im digitalen Bildungsraum» beleuchten wir einige der Daten-Themen, die uns als Fachagentur tagtäglich bewegen.

Im Bildungsraum Schweiz bestehen grosse Unsicherheiten zu Datennutzung und Datenschutz. Unsere Anlaufstelle unterstützt Personen aus Bildungsverwaltung und Schulleitungen und sorgt für mehr Klarheit.

Die Identität der Schülerinnen und Schüler ist ein besonders schützenswertes Gut, erst recht im digitalen Raum. Darum haben die Kantone die Föderation Edulog mit gleichen Regeln für alle Identitäts- und Dienstleistungsanbieter geschaffen. Wir richten den Vertrauensraum ein und entwickeln ihn weiter.

Das Internet hat vertraute Grenzen gesprengt und völlig neue Geschäftsmodelle bewirkt. Geblieben sind die überlieferten territorialen Rechtsräume. Wir verbinden die Perspektiven zwischen dem föderalen Bildungssystem und globalen Akteuren.

Bildung umfasst ein grosses Spektrum an Daten: Personen- und Nutzungsdaten, Daten über Einstellungen und Werte. Nutzung und Schutz dieser Daten erfordern klare, vereinbarte Regeln. Wir entwickeln Grundlagen für eine verantwortungsvolle Datennutzungspolitik.

Schulen bearbeiten, speichern und verwalten viele schützenswerte (Personen-) Daten. Unser neues Dossier «Datenschutzkonforme Schule» unterstützt Schulen mit praxisnahen Hilfsmitteln im Umgang mit Personendaten. So soll Vertrauen in Schulen gestärkt und der Datenschutz verbessert werden. 

Die bestehende Vereinbarung (ehemals «Rahmenvertrag» genannt) mit Microsoft wurde bis Ende Juli 2025 verlängert. Ein externes Rechtsgutachten hält fest, dass die Rahmenvereinbarungen keine vergaberechtliche Grundlage darstellen.

Die zweite Folge unserer Podcast-Serie «Daten im digitalen Bildungsraum» befasst sich mit künstlicher Intelligenz in der Bildungsverwaltung. Wird KI bereits eingesetzt? Was sind die Fragen und (schwierigen) Antworten, die man darauf geben kann?

weitere Beiträge

Die rasante Entwicklung von KI- Anwendungen stellt Schulen vor neue Herausforderungen. Was heute gilt, kann morgen schon überholt sein. Deshalb verzichtet das Volksschulamt des Kantons Zürich auf starre Regelungen und hat stattdessen fünf flexible Leitsätze entwickelt, die den Schulen als Grundlage für die Nutzung von KI dienen.

In der Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik gibt es Themen und Herausforderungen, die über alle Bereiche hinweg von grosser Bedeutung sind. Eines dieser Themen ist die Digitalisierung. Ein kurzer Einblick in einige Aktivitäten der BFI-Akteure.

Mit der Data-Literacy-Charta der Akademien der Wissenschaften Schweiz soll ein gesellschaftlich breit getragener Kulturwandel im Umgang mit allgemeinen und persönlichen Daten angestossen werden. Zudem soll die Charta zum Umgang mit eigenen persönlichen Daten befähigen.

Im Testbed Programm des Swiss Edtech Colliders können Lehrpersonen neue digitale Tools kostenlos und unverbindlich testen. Die Rückmeldungen und Erkenntnisse stehen in Form von kurzen Erfahrungsberichten zur Verfügung und helfen bei der Auswahl der besten EdTech-Lösungen für die Schule.

Immer mehr Lehrmittel sind entweder teilweise oder komplett digital. Das bringt für jene, die damit arbeiten, Vorteile mit sich. Doch für Schulen und Gemeinden steigen damit häufig auch die Kosten. Das Magazin «Bildung Schweiz» des LCH spricht mit Schulen über ihre Erfahrungen.

Expertinnen und Experten der EHB beantworten – zusammen mit Lernenden der EHB – 12 Fragen zu KI und wie diese die Berufsbildung verändern werden. Die teils kontroversen Antworten, werden in 12 Videos vorgestellt und dokumentieren auch, wie viel Ungewissheit noch mit den neuen Technologien verbunden ist.

Der englischsprachige Bericht des European Schoolnet befasst sich mit der Notwendigkeit für Lehrpersonen, sich an die Herausforderungen und Chancen anzupassen, die sich aus der Entwicklung der KI ergeben. Er befasst sich insbesondere mit der beruflichen Weiterbildung bis hin zu der effektiven Nutzung von KI-Tools.

Im Auftrag des Urner Erziehungsrates hat eine Arbeitsgruppe mögliche Stossrichtungen in der Digitalkultur ausgelotet. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen nun in die Schul- und Unterrichtsentwicklung der Urner Volksschule ein.

Künstliche Intelligenz (KI) gehört bereits jetzt zum Alltag und wird noch an Bedeutung gewinnen – im Alltag der Schülerinnen und Schüler, aber auch an Schulen. Das Positionspapier des LCH diskutiert Chancen und Risiken von KI-Systemen und leiteten daraus Forderungen für einen lernwirksamen und ethischen Umgang damit ab.

Die aktuelle Ausgabe des Open-Access-Journals #schuleverantworten widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Die Beiträge gehen unter anderem folgenden Fragen nach: Wie kann KI in der Schule am besten eingesetzt werden? Wie wird KI vom Hype zum integralen Bestandteil einer Lern- und Lehrkultur?

Das Amt für Volksschule des Kantons St.Gallen hat eine Hilfestellung zur künstlichen Intelligenz für Volksschule publiziert. Sie bietet den St.Galler Schulen einen Orientierungsrahmen und Arbeitsinstrumente für einen sinnvollen und reflektierten Einsatz von KI im Schulalltag.

Im aktuellen Blogbeitrag der EDK geht Toni Ritz, Direktor von Educa, darauf ein, welche Herausforderungen und auch Chancen sich im Zusammenhang mit Daten und KI in der Bildung ergeben. Dabei ist die Qualität der Daten zentral.

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18.9.2024
Tagung
Ort Bern
Sprache Deutsch, Französisch

Die nächste Fachtagung von Educa wagt den Blick hinter die Kulisse von KI-Systemen. Dabei fokussieren wir auf die zentrale Rolle von (Bildungs-)Daten beim Einsatz solcher Systeme. Seien Sie dabei!

24.9.2024
Workshop
Ort Bern
Sprache Deutsch, Französisch

Wie kann die digitale Kompetenz im Bildungsbereich verbessert werden? Welche Infrastruktur ist dafür nötig? An der Dialogveranstaltung von NFP 77 und Educa werden Forschungsergebnisse des NFP 77 zur digitalen Bereitschaft im Bildungswesen präsentiert und diskutiert.

Anmeldeschluss:

22.10.2024
Ort online
Sprache Deutsch

Daten leiten wichtige politische und unternehmerische Entscheidungen an, bestimmen über Karrieren und Bildungschancen. Die Veranstaltung geht den Fragen nach, wie Schulen digitale Daten sinnvoll nutzen können und wo die Risiken liegen. Der Anlass ist Teil der Themenreihe «Digitaler Wandel in Schule und Gesellschaft» der PH Zürich.