Die Bildung und insbesondere auch das digitale Bildungssystem befinden sich im stetigen Wandel. Neue Technologien und veränderte gesellschaftliche Wertvorstellungen prägen die Rahmenbedingungen, unter denen Bildung gestaltet wird. Damit entstehen neue Möglichkeiten, aber auch neue Fragen: Wie verändert künstliche Intelligenz das Lernen und Lehren? Welche Rolle spielen Vertrauen, Selbstbestimmung und Verantwortung in einem zunehmend digitalen Bildungsraum?

Der Educa Trendbericht 2026 untersucht, welche Themen das Potenzial haben, das Bildungssystem nachhaltig zu verändern. Er zeigt, wo neue Herausforderungen entstehen und und wo heute wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Der Bericht verbindet zwei Perspektiven. Die erste basiert auf unserer laufenden Beobachtung technologischer, gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen im Bildungsbereich durch Educa. Die zweite Perspektive entsteht durch die Einschätzungen von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen, die relevante Entwicklungen eingebracht und deren Bedeutung bewertet haben. Aus den gesammelten Einschätzungen wurden zentrale Trends identifiziert und hinsichtlich ihrer zukünftigen Bedeutung eingeordnet.

Der Trendbericht zeigt, dass die Zukunft der digitalen Bildung nicht allein von technologischen Möglichkeiten abhängt. Entscheidend wird sein, wie neue Entwicklungen in bestehende Strukturen integriert werden, welche Verantwortung verschiedene Akteure übernehmen und welchen Leitbildern der digitale Bildungsraum folgt.

Im Educa Trendbericht 2026 finden sich keine fertigen Antworten auf die Fragen zur Zukunft. Vielmehr zeigt er mögliche Trends auf und lädt dazu ein, diese mit den eigenen Vorstellungen einer wünschenswerten digitalen Transformation der Bildung zu vergleichen.