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Standardisierte Metadaten unterstützen den Austausch, die gezielte Suche, Beschaffung und Nutzung von digitalen Lehr- und Lernressouren.

Damit beim Beschreiben von elektronischen Lehr- und Lernressourcen den individuellen Bedürfnissen der Schweizer Bildungslandschaft Rechnung getragen werden kann, haben wir gemeinsam mit einer Expertengruppe das Applikationsprofil LOM-CH entwickelt.

Es basiert auf dem internationalen Standard LOM (Learning Object Metadata), der vom er Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) verabschiedet wurde. Insbesondere ermöglicht LOM-CH die Verknüpfung von Ressourcenbeschreibungen mit sprachregionalen und stufenspezifischen Lehrplänen.

Weiterentwicklung des Applikationsprofils

Anregungen für eine allfällige Weiterentwicklung des Standards können an uns per E-Mail gesendet werden und werden von uns geprüft. Bei Bedarf werden Fachexperten zur Beurteilung zugezogen oder eine Bedarfsanalyse bei den Nutzenden des Applikationsprofils durchgeführt, bevor wir über eine Umsetzung entscheiden.

Applikationsprofil LOM-CH Version 2.1

Das Applikationsprofil LOM-CH liegt derzeit in der Version 2.1 vor und wurde im September 2020 von der Expertengruppe validiert.

Applikationsprofil LOM-CH Version 2.1 pdf, 1,61 MB
Profil d'application LOM-CH, Version 2.1 pdf, 1,17 MB
Profilo d’applicazione LOM-CH Versione 1.3 pdf, 576,63 KB

Draft Standard for Learning Object Metadata

IEEE Standard 1484.12.1-2002 pdf, 309,22 KB

Bedeutung von Metadaten

In zahlreichen sogenannten «Educational Repositories» werden weltweit elektronische Lehr- und Lern-ressourcen systematisch beschrieben, klassifiziert und verwaltet. In der Entwicklung solcher webbasierten Datenbanken spielen strukturierte und standardisierte Metadaten eine zentrale Rolle. Solche vereinheitlichten Metadaten ermöglichen die Automatisierung von Suchmechanismen und gewähren schnellen Zugriff auf Lernobjekte. Zudem sichern die Interoperabilität zwischen verschiedenen Anwendungen und gestatten die Wiederverwendbarkeit von Beschreibungsinformationen in unterschiedlichen Umgebungen und Zusammenhängen.

Metadaten beschreiben nicht nur (Lern-)Objekte selbst, sondern auch das Format der zulässigen Werte, so gibt es beispielsweise unterschiedliche Schreibweisen des Datums, der Sprachabkürzungen etc. In der Welt des E-Learning liefern Metadaten weniger technische als vielmehr bibliographische und pädagogisch/didaktische Informationen.