Rahmenverträge

Rahmenverträge ermöglichen Institutionen der obligatorischen Schule und der Sekundarstufe II sowie Institutionen der Höheren Berufsbildung einen kostengünstigen Bezug von Dienstleistungen sowie andererseits eine möglichst rechtskonforme Nutzung der Produkte. Damit bieten Rahmenverträge Schulen und deren Verwaltungsstellen eine vertrauenswürdige Möglichkeit, Softwarelizenzen und Onlinedienste zu einheitlichen und fairen Bedingungen zu beziehen.

Ein Rahmenvertrag befreit Schulen und deren Verwaltungsstellen nicht von ihrer Verantwortung zu prüfen, ob die darin vereinbarten Bedingungen – unter Berücksichtigung der von den Schulen geplanten Nutzungszwecke – den Anforderungen des jeweiligen kantonalen Rechts entspricht.

Bildungsinstitutionen können selber entscheiden, ob sie einen educa.ch-Rahmenvertrag nutzen und/oder mit dem jeweiligen Anbieter abweichende Vereinbarungen treffen wollen.





2020

  • Threema

    02.07.2020 – Threema und educa.ch haben für Bildungsinstitutionen in der Schweiz einen Rahmenvertrag für den Bezug von Lizenzen unterzeichnet. Er ermöglicht die Nutzung des Messenger-Dienstes «Threema Work» zu einheitlichen kommerziellen und rechtssicheren Bedingungen.

  • Microsoft

    16.06.2020 – Nach langwierigen Verhandlungen haben Microsoft Ireland Operations Ltd. und educa.ch den neuen Rahmenvertrag 2020–2023 für die Schulen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein unterzeichnet. Geregelt wird darin die rechtskonforme Nutzung sowie der ökonomischen Rahmen beim Bezug von Lizenzen.
    Medienmitteilung

  • Cisco

    29.04.2020 – In Zusammenarbeit mit privatim evaluiert educa.ch den Abschluss eines Rahmenvertrags für die Webkonferenz-Lösung «Webex» von Cisco. Erste Gespräche haben stattgefunden, ein Abschluss wird nicht vor Ende Juni erwartet-

  • Classtime

    29.04.2020 – Mit dem Anbieter von digitalen Unterstützungsinstrumenten für den Unterricht hat educa.ch ebenfalls erste Gespräche geführt. Classtime signalisiert, das Angebot weiterzuentwickeln, um wichtige Anforderungen an einen Rahmenvertrag zu erfüllen. Ein Abschluss wird bis zu den Sommerferien angestrebt.

  • Google

    29.04.2020 – Google Ireland Limited und educa.ch haben für die Schulen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein einen Rahmenvertrag für den Bezug von Lizenzen verhandelt. Geregelt wurden die rechtskonforme Nutzung und die ökonomischen Bedingungen beim Bezug von «G Suite Enterprise for Education».
    Medienmitteilung

  • Microsoft

    29.04.2020 – In aufwändigen, zähen Vertragsrunden der letzten Monate sah sich educa.ch gefordert, laufend neue Angebote zu prüfen. Die Unterzeichnung des neuen Rahmenvertrags ist nun per Mitte Mai 2020 geplant. Der Beginn der Laufzeit wird auf den 1. Mai 2020 vorverschoben. Damit können Bildungsinstitutionen wählen, ob sie ihren Vertrag zu den aktuell gültigen Bedingungen verlängern (bis 31.07.2020) oder zu den neuen Bedingungen abschliessen möchten. Aktuell prüft educa.ch den Vertragsentwurf.

    Bildungsinstitutionen, die während dem Verbot von Präsenzunterricht kostenfreie Lizenzen von Office 365 direkt bei Microsoft bezogen haben, wird empfohlen, dass sie zur Wiedereröffnung der obligatorischen Schule die Lizenzierung über den Rahmenvertrag nachholen. Damit können sie die Nutzung der Online-Dienste auf eine rechtssichere Grundlage stellen.

    educa.ch hat den Leitfaden des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich «Office 365 im Bildungsbereich» ins Französische übersetzt: Guide Office 365 pour le domaine de l’éducation

  • Threema Education

    29.04.2020 – Die Verhandlungen dauern an. Mit einem Abschluss ist Ende Mai zu rechnen.

  • Schweizerische Informatikkonferenz SIK

    29.04.2020 – Die SIK regelt für die Dienstleistungen von verschiedenen Anbietern im Rahmen von sogenannten Konditionser-klärungen die Bezugsbedingungen. Auf der Basis dieser Vereinbarungen können öffentlich-rechtliche Körper-schaften Einzelverträge abschliessen und damit von vorteilhaften Bedingungen profitieren. Das Portfolio, von dem auch Bildungsinstitutionen profitieren können, umfasst aktuell Vereinbarungen mit 22 Anbietern.
    Kontakt: Grégoire Hernan | 031 320 00 02 | greg.hernan@sik.ch
    sik.swiss

  • Adobe – Fehlende Rechtssicherheit

    19.03.2020 – Unerwartet hat Adobe die Vertragsverhandlungen über einen Rahmenvertrag abgebrochen. Bildungsinstitutio­nen nutzen deshalb Dienste von Adobe weiterhin zu Standardbedingungen – Vertrag unterliegt irischem Recht mit Gerichtsstand in Dublin, ungeprüfte Datenschutzbestimmungen.

    Wichtig in diesem Zusammenhang ist vor allem, dass Adobe eine Nutzung ihrer Dienste nur dann erlaubt, wenn die Bildungsinstitution die erforderlichen digitalen Identitäten (Enterprise- oder Federated IDs) selber bereitstel­len und verwalten. Wenn Adobe digitale Identitäten (Adobe ID) bereitstellt, behält sich der Anbieter vor, Daten von Lernenden für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Gemeinsam mit SIK und SWITCH setzt sich educa.ch dafür ein, dass Privatim eine Abschätzung der damit einhergehenden Risiken vornimmt.

  • Apple – Leitfaden School Manager

    19.03.2020 – Privatim hat durchgesetzt, dass Apple die Nutzungsbedingungen für den Apple School Manager Schweizer Recht unterstellt. Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich hat einen Leitfaden zu dem daten­schutzrechtlich konformen Einsatz des Dienstes publiziert. Auf die Verhandlung von günstigen Bezugsbedingun­gen für die Schulen will Apple zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen.

  • Microsoft – Datenschutz

    08.01.2020 – Der Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich hat den Leitfaden «Office 365 im Bildungsbereich» aktualisiert. In der aktuellsten Version sind neu die datenschutzkonformen Massnahmen beschrieben, die bezüglich der Diagnosedaten beim Einsatz von Microsoft Office 365 ProPlus umgesetzt werden müssen.

    Die Empfehlungen stützen sich auf Ergebnisse einer Untersuchung im Auftrag des niederländischen Ministeriums für Justiz und Sicherheit. Die Firma Privacy Company führte eine Datenschutz-Folgenabschätzung für Microsoft Office ProPlus (Office 2016 MSI und Office 365 CTR) durch. Weiterführende Informationen zu identifizierten Datenschutzrisiken und empfohlene Massnahmen zu deren Senkung sind im Blogeintrag der Privacy Company einsehbar.

    Ab sofort gelten verbesserte Datenschutzbedingungen, die laut Microsoft unter anderem auf den Bedingungen basieren, welche die niederländische Regierung ausgehandelt hat. Die vorgenommenen Änderungen sind in der aktuellen Version der Microsoft Online Services Terms (OST) einsehbar.

2019

  • Adobe – Fehlende Rechtsicherheit

    12.12.2019 – Viele Bildungsinstitutionen beziehen Produkte über den Value Incentive Plan (VIP), welchem ein nicht verhandelbarer Standardvertrag nach irischem Recht zu Grunde liegt. Adobe-Produkte können unter diesem Plan nur noch mit einer persönlichen digitalen Identität genutzt werden, was datenschutzrechtliche Risiken birgt. Den Herausforderungen könnte man mit einem Abschluss eines Rahmenvertrags begegnen. Allerdings setzt Adobe als Bedingung eine grosse Erstbestellung zu einem gegebenen Zeitpunkt voraus. Dies ist nur zu erreichen, wenn mehrere Bildungsinstitutionen ihre Bestellungen koordinieren. Ob ein solches Vorgehen auf Interesse stösst, wird educa.ch Anfang 2020 klären.

  • Google – Verhandlungen laufen

    12.12.2019 – Das Ergebnis der Evaluation der datenschutzrechtlichen Bestimmungen durch Privatim fällt grundsätzlich positiv aus und bildet damit die Grundlage für die Weiterführung der Verhandlungen. Mit einem Abschluss der Verhandlungen ist nach Einschätzung von educa.ch im Verlauf des ersten Quartals 2020 zu rechnen.

  • Microsoft – Erneuerung des Rahmenvertrags | Zusatzvereinbarung für «Customer-Lockbox» | Datenstandort Office365

    12.12.2019 – Es zeichnen sich weiterhin markante Mehrkosten für kleinere und mittlere Schulen ab. Die von educa.ch ermittelten Vorschläge zu deren Abminderung blieben bisher ergebnislos. Die Verhandlungen dauern an, ein Ergebniss soll im Verlauf des ersten Quartals 2020 vorliegen.

    Am 20. November 2019 hat educa.ch zusammen mit Microsoft und Partnern aus dem Netzwerk einen Informationsanlass zum Rahmenvertrag 2020+ durchgeführt. Microsoft gewährte einen Überblick in die bevorstehenden Änderungen des Geschäftsmodells. Im Anschluss diskutierten die Bildungsakteure untereinander Herausforderungen und äusserten Erwartungen an den neuen Rahmenvertrag.

    Mit Microsoft wurde kürzlich eine Zusatzvereinbarung getroffen, um beim Bezug der Funktion «Customer-Lockbox» die Kosten zu senken. Diese Vereinbarung gilt nur unter EES-Beitritten.

    Bildungsinstitutionen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, die planen Office365 zu nutzen, können dies zukünftig auch über Data-Center in der Schweiz tun. Solche die Office365 bereits nutzen, können bei Bedarf eine Migration beantragen, die binnen 24 Monaten realisierbar sein soll. Microsoft hat zudem klargestellt, dass die Wahl der Data-Center keinen Einfluss auf die Preise hat.

  • Rahmenvertrag mit Wire

    24.09.2019 – Am 1. September 2019 haben Wire und educa.ch für die Schulen in der Schweiz einen Rahmenvertrag für den Bezug von Lizenzen unterzeichnet. Er ermöglicht die Nutzung des Messenger-Dienstes «Wire Pro» durch Lernende unter 16 Jahren, ohne dass diese die Nutzungsbedingungen verletzen.
    Medienmitteilung (PDF)

  • Messenger Wire – Rahmenvertrag

    03.09.2019 – Die Verhandlungen sind abgeschlossen, das Ergebnis wird aktuell validiert. Ein wichtiger Aspekt war das Mindestalter: Lernenden unter 16 Jahren ist es nun ermöglicht Wire Pro zu nutzen, ohne die vertraglichen Bedingungen zu verletzen. Das Angebot wird ab Mitte September über eine spezifische Webseite direkt bei Wire erhältlich sein.

  • Microsoft – Erneuerung des Rahmenvertrags

    03.09.2019 – Die Verhandlungen zur Erneuerung des aktuellen Rahmenvertrags, gültig bis Ende Juli 2020, sind angelaufen. Microsoft hat Änderungen bei den Berechnungsgrundlagen für Lizenzkosten (von Vollzeitäquivalent zu pro-Kopf-Lizenz) sowie im Produkteportfolio abgekündigt. Es ist geplant, die Bildungsinstitutionen Ende September über die ab Schuljahr 20/21 geltenden Bezugsbedingungen zu informieren.

  • «Apple School Manager»

    03.09.2019 – Von Apple liegt ein Angebot für einen Rahmenvertrag vor. Im Zentrum steht der Online-Dienst «Apple School Manager», dessen zentrale Funktion die Verwaltung digitaler Identitäten, Apps und Geräte ist. Am 1. Dezember 2019 löst dieser Dienst die bisherigen Programme für die Lizenz- und Geräteverwaltung (VPP und DEP) ab. Damit stellen sich vermehrt datenschutzrechtliche Fragen.

  • Adobe – neues Lizenz-Modell

    03.09.2019 – Die von Adobe angekündigte Umstellung auf anwenderbasierte Lizenzen bringt folgende Veränderungen mit sich: Anstelle von lokal verwalteten Installationen mit Seriennummern, braucht es zukünftig pro Benutzer eine digitale Identität, die zwingend über einen von Adobe bereitgestellten Online-Dienst verwaltet werden muss. Diese Veränderungen im Geschäftsmodell stellt die Bildungsinstitutionen vor neue Herausforderungen. Die Bereitstellung digitaler Identitäten fällt in die Verantwortung der Schulträger. Über rechtliche und ökonomische Bedingungen verhandelt educa.ch aktuell mit Adobe; mit Ergebnissen ist bis Ende Jahr zu rechnen.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 09.07.2020

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