Rahmenverträge

Rahmenverträge ermöglichen Institutionen der obligatorischen Schule und der Sekundarstufe II sowie Institutionen der Höheren Berufsbildung einen kostengünstigen Bezug von Dienstleistungen sowie andererseits eine möglichst rechtskonforme Nutzung der Produkte. Damit bieten Rahmenverträge Schulen und deren Verwaltungsstellen eine vertrauenswürdige Möglichkeit, Softwarelizenzen und Onlinedienste zu einheitlichen und fairen Bedingungen zu beziehen.

Ein Rahmenvertrag befreit Schulen und deren Verwaltungsstellen nicht von ihrer Verantwortung zu prüfen, ob die darin vereinbarten Bedingungen – unter Berücksichtigung der von den Schulen geplanten Nutzungszwecke – den Anforderungen des jeweiligen kantonalen Rechts entspricht.

Bildungsinstitutionen können selber entscheiden, ob sie einen educa.ch-Rahmenvertrag nutzen und/oder mit dem jeweiligen Anbieter abweichende Vereinbarungen treffen wollen.





2019

  • Rahmenvertrag mit Wire

    24.09.2019 – Am 1. September 2019 haben Wire und educa.ch für die Schulen in der Schweiz einen Rahmenvertrag für den Bezug von Lizenzen unterzeichnet. Er ermöglicht die Nutzung des Messenger-Dienstes «Wire Pro» durch Lernende unter 16 Jahren, ohne dass diese die Nutzungsbedingungen verletzen.
    Medienmitteilung (PDF)

  • Messenger Wire – Rahmenvertrag

    03.09.2019 – Die Verhandlungen sind abgeschlossen, das Ergebnis wird aktuell validiert. Ein wichtiger Aspekt war das Mindestalter: Lernenden unter 16 Jahren ist es nun ermöglicht Wire Pro zu nutzen, ohne die vertraglichen Bedingungen zu verletzen. Das Angebot wird ab Mitte September über eine spezifische Webseite direkt bei Wire erhältlich sein.

  • Microsoft – Erneuerung des Rahmenvertrags

    03.09.2019 – Die Verhandlungen zur Erneuerung des aktuellen Rahmenvertrags, gültig bis Ende Juli 2020, sind angelaufen. Microsoft hat Änderungen bei den Berechnungsgrundlagen für Lizenzkosten (von Vollzeitäquivalent zu pro-Kopf-Lizenz) sowie im Produkteportfolio abgekündigt. Es ist geplant, die Bildungsinstitutionen Ende September über die ab Schuljahr 20/21 geltenden Bezugsbedingungen zu informieren.

  • «Apple School Manager»

    03.09.2019 – Von Apple liegt ein Angebot für einen Rahmenvertrag vor. Im Zentrum steht der Online-Dienst «Apple School Manager», dessen zentrale Funktion die Verwaltung digitaler Identitäten, Apps und Geräte ist. Am 1. Dezember 2019 löst dieser Dienst die bisherigen Programme für die Lizenz- und Geräteverwaltung (VPP und DEP) ab. Damit stellen sich vermehrt datenschutzrechtliche Fragen.

  • Adobe – neues Lizenz-Modell

    03.09.2019 – Die von Adobe angekündigte Umstellung auf anwenderbasierte Lizenzen bringt folgende Veränderungen mit sich: Anstelle von lokal verwalteten Installationen mit Seriennummern, braucht es zukünftig pro Benutzer eine digitale Identität, die zwingend über einen von Adobe bereitgestellten Online-Dienst verwaltet werden muss. Diese Veränderungen im Geschäftsmodell stellt die Bildungsinstitutionen vor neue Herausforderungen. Die Bereitstellung digitaler Identitäten fällt in die Verantwortung der Schulträger. Über rechtliche und ökonomische Bedingungen verhandelt educa.ch aktuell mit Adobe; mit Ergebnissen ist bis Ende Jahr zu rechnen.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 12.12.2019

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