Vor (noch) nicht ganz 100 Jahren gründete Milton Ray Hartmann die Genossenschaft «Schweizer Schul- und Volkskino», aus der die heutige Educa hervorgegangen ist. Er hatte das Potenzial des damals neuen Mediums Film erkannt. Mit Kofferkinoapparaten machte er es den Schulen schweizweit zugänglich – eine Pionierleistung in der Erschliessung neuer Technologien für die Bildung.

Mit dem Jubiläumsprogramm Centanni richten wir den Blick nicht zurück, sondern nach vorne. Die multimediale Website centanni.ch macht sichtbar, was heute bereits Zukunftsträchtiges an Schulen stattfindet. Lehrpersonen und Schulleitungen der Volks- und Mittelschulen sowie Verantwortliche in Lehrbetrieben und Berufsfachschulen sind eingeladen, ihre innovativen Erfahrungen, Praxisbeispiele und Initiativen einzutragen.

So wollen wir die Vernetzung über Kantons- und Sprachgrenzen, den Austausch und gegenseitiges Lernen auf dem Weg in die Zukunft fördern. Im Lauf des Sommers wird die Bildungs-Community eingeladen, eines der vorgestellten Projekten zur «Goldenen Maus» zu erküren. Die Preissumme beträgt 15'000 Franken.

Die Verleihung der «Goldenen Maus» und weitere Veranstaltungen zur digitalen Innovation in der Bildung werden wir im Zeitraum September bis November 2021 als Beitrag zu den Schweizer Digitaltagen durchführen.

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Im aktuellen Blogbeitrag der EDK geht Toni Ritz, Direktor von Educa, darauf ein, welche Herausforderungen und auch Chancen sich im Zusammenhang mit Daten und KI in der Bildung ergeben. Dabei ist die Qualität der Daten zentral.

Mit Tipp10 lernen Schülerinnen und Schüler, mit zehn Fingern zu schreiben. Jetzt können sie über Edulog einfach auf den Online-Dienst zugreifen. Warum das den Alltag von Lernenden wie Dienstleistungsanbietern erleichtert und warum die Schweiz hier weiter ist als Deutschland, erklärt der Geschäftsführer von Tipp10, Tom Thielicke.

Gemeinsam denken, handeln, wirken: Wir danken allen herzlich, die diesen Geist im vergangenen Jahr belebt haben. Und wir freuen uns, wenn der gleiche Geist uns durch die nächsten 366 Tage begleiten wird.

Daten über Bildung und Lernen entstehen auf vielfältige Art und Weise. Warum die Sichtbarmachung dieser digitalen Datenflüsse hilft, Entwicklungspotenziale zu identifizieren, beantwortet uns David. H. Schiller, Professor an der Fachhochschule Graubünden und Leiter des Forschungsprojekts «Digitale Bildungsdatenwege».