Strategie und Aktionsplan «Digitale Schweiz»

Die Strategie «Digitale Schweiz» gibt die Leitlinien für das staatliche Handeln vor und zeigt auf, wo und wie Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammenarbeiten müssen, damit der Prozess der digitalen Transformation gemeinsam zum Nutzen unseres Gemeinwesens gestalten werden kann. Als integraler Teil der Strategie beinhaltet der Aktionsplan die konkreten Massnahmen zur Erreichung der strategischen Ziele.

Datenföderation für die Berufsbildung

Mit dem Ziel den Zugang zu Daten und deren Austausch in der Berufsbildung zu vereinfachen und damit Innovationen zu fördern, konzipieren wir im Auftrag von Bund und Kantone eine Datenföderation für die Berufsbildung. Diese ist jetzt – wie schon die Entwicklung einer Datennutzungspolitik – ebenfalls Teil des Aktionsplans «Digitale Schweiz».

Während der Konzeptionsphase vom Juli 2021 bis Oktober 2022 klären wir, welche gesetzlichen Grundlagen für eine Datenföderation benötigt werden und welche Anforderungen die technische Infrastruktur erfüllen muss.

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Für eine Datennutzungspolitik, die auch Fragen der Bildungsgerechtigkeit berücksichtigt, braucht es den Dialog mit allen Beteiligten: der Forschung, dem schulischen Umfeld, EdTech-Unternehmen und der Bildungsverwaltung. Warum das zentral ist, erläutert Prof. Dr. Kenneth Horvath Leiter des Forschungsprojekts «Algorithmic Sorting in Education» an der PH Zürich in seinem Gastbeitrag.

Die Weitergabe analoger Diplome und Arbeitszeugnisse führt in einer digitalen Welt zu Problemen und Bergen an Personendaten. Digitale Nachweise können hier helfen, da sie zwei Dinge verbessern: die Anschlussfähigkeit – also die möglichst einfache Weitergabe – und die Datensparsamkeit solcher Datenaustausche. Wie das konkret aussieht, zeigen wir im vierten Video der Serie zum Thema «Blockchains in der Bildung».

Daten über Bildung und Lernen entstehen auf vielfältige Art und Weise. Warum die Sichtbarmachung dieser digitalen Datenflüsse hilft, Entwicklungspotenziale zu identifizieren, beantwortet uns David. H. Schiller, Professor an der Fachhochschule Graubünden und Leiter des Forschungsprojekts «Digitale Bildungsdatenwege».

Durch die Zusammenarbeit mit Datennutzungsprojekten können wir anhand von konkreten Fällen aus der Praxis das Ökosystem «Bildungsdaten» ausleuchten und Lösungsansätze im Spannungsfeld der verschiedenen Anspruchsgruppen testen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Trotz aller Heterogenität beschäftigen die gleichen Fragen.