Monitoring des digitalen Bildungsraums

Im Rahmen des Bildungsmonitorings sieht die Bildungszusammenarbeit Bund und Kantone (BIZ) in ihrem Arbeitsprogramm 2017-2020 vor, die systematische Gewinnung von Informationen zu erleichtern, die nützlich sind für die Steuerung des Bereiches Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) und Bildung.

JAMES, MIKE und Co.

Im internationalen, nationalen, regionalen oder kantonalen Rahmen inventarisieren die Berichte und Umfragen zur Integration von ICT in die Bildung bereits bestehende Massnahmen, Tendenzen, Herausforderungen und Perspektiven. Sie evaluieren die praktischen Fähigkeiten und die Medienkompetenz von Schweizer Kindern und Jugendlichen. Egal wie gross ihr Umfang ist, diese Studien – ADELE, JAMES, MIKE, ICILS, oder auch EU-KIDS Online – decken einen Informationsmangel ab und helfen dabei, die Anforderungen des Bildungssystems festzulegen.

Weitere Studien

ICILS 2013 (International Computer Information and Literacy Study)

Das Forschungsprojekt ICILS ist eine internationale Vergleichsstudie, an der sich über 20 Länder beteiligen, darunter auch die Schweiz. Durch Testaufgaben am Computer misst sie die Kenntnisse von Schülern am Ende der obligatorischen Schulzeit und ihre Fähigkeit, sich in der Informationsgesellschaft zurecht zu finden. An den nationalen Stichproben beteiligten sich 3'325 Schülerinnen und Schüler, 910 Lehrpersonen und 144 Schulleitungen und ICT-Verantwortliche. Im internationalen Vergleich belegen Schweizer Schülerinnen und Schüler mit dem 9. Platz einen mittleren Rang. Nutzungshäufigkeit von Informatik in der Schule und schulische Infrastruktur werden als unterdurchschnittlich beurteilt.

ACER: ICILS 2013 (Englisch)

EU KIDS Online 2012

1’000 Schweizer Kinder und Jugendliche zwischen neun und sechzehn Jahren sowie ihre Eltern wurden im Rahmen dieser Studie befragt. 33 Länder nahmen teil. Die Resultate zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich Jugendliche im Internet in gefährliche Situationen bringen, mit zunehmendem Alter steigt. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern surfen die befragten Kinder und Jugendlichen in der Schweiz etwas weniger als der Durchschnitt. Dagegen nutzen sie hauptsächlich mobile Geräte, vor allem Smartphones. Sie haben also Zugang zu problematischen Inhalten und können jederzeit und überall Inhalte publizieren. Es ist daher sehr wichtig, dass sie das Internet verantwortungsvoll und sicher nutzen können und, nach Meinung der Eltern, spielt die Schule dabei eine wichtige Rolle.

Hermida, M. (2013): EU KIDS Online: Schweiz. Schweizer Kinder und Jugendliche im Internet: Risikoerfahrungen und Umgang mit Risiken (pdf)

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 12.11.2018

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