Digitalisierungsstrategie

Digitale Befähigung stärken

Aufgabe der Schule ist es, Kinder und Jugendliche auf lebenslanges Lernen, eine immer komplexere Gesellschaft und eine Arbeitswelt in dauerndem Umbruch vorzubereiten. Eine der Herausforderungen besteht darin, der Schweizer Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, mittels ICT kompetent an politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Prozessen teilzunehmen sowie risikobewusst und eigenverantwortlich mit den Gefahren im Online-Bereich umgehen zu können. Die Rahmenbedingungen zur Steuerung und Organisation müssen darauf ausgerichtet sein, Potenziale auszuschöpfen und einen hohen Sicherheitsschutz zu gewährleisten.

Die Strategie «Digitale Schweiz» gibt die Stossrichtung für die Integration der ICT und der Digitalisierung vor. Damit die Schweiz den Transformationsprozess, der mit der Digitalisierung einhergeht, zum Nutzen ihres Gemeinwesens gestalten kann, gibt die Strategie die Leitlinien für das staatliche Handeln vor.

Nationale Digitalisierungsstrategie der EDK

Die EDK hat sich am 21. Juni 2018 auf die Zielsetzung für eine nationale Digitalisierungsstrategie verständigt und die «Strategie der EDK für den Umgang mit Wandel durch Digitalisierung im Bildungswesen» verabschiedet. Die Digitalisierungsstrategie schliesst an die Ziele der ICT-Strategie der EDK aus dem Jahr 2007 an und setzt gleichzeitig neue Schwerpunkte etwa zur Datennutzung oder Datensicherheit.

Ziele der Digitalisierungsstrategie
Übergeordnetes Ziel der Digitalisierungsstrategie ist es, alle Schülerinnen und Schüler und alle Lernenden in einer durch Digitalisierung sich stetig verändernden Welt bestmöglich zu unterstützen.

Die Ziele der Strategie betreffen dabei sieben Bereiche:

  1. Datennutzung im Bildungswesen, das heisst der Umgang mit den durch Digitalisierung generierten Daten und Datensicherheit

  2. Notwendige Kompetenzen und Ressourcen für Schulen und Schulleitungen (Ausstattung, Infrastruktur, digitale Identität)

  3. Digitale Kompetenz von Schülerinnen, Schülern und Lernenden

  4. Kontinuierliche Stärkung der Lehrerinnen und Lehrer in Fragen der Digitalisierung durch Aus- und Weiterbildung

  5. Nutzbarmachung der Potenziale der Digitalisierung durch Forschung und Innovation

  6. Klärung der Rolle von neuen Akteuren

  7. Nutzung neuer technologischer Möglichkeiten im Netzwerk der Bildungsbehörden

Massnahmen der Digitalisierungsstrategie
Mit dem Arbeitsplan zur EDK-Digitalisierungsstrategie haben sich die Kantone am 27. Juni 2019 auf diejenigen Massnahmen geeinigt, die auf der gesamtschweizerischen Koordinationsebene im Rahmen der EDK zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zu treffen sind. Sie sind in Ergänzung zu den auf kantonaler Ebene laufenden Arbeiten zu verstehen. Der EDK-Arbeitsplan wird periodisch bilanziert und fortgeschrieben. Einen Überblick über wichtige Produkte und Projekte entlang der sieben Themenfelder der EDK-Digitalisierungsstrategie gibt die nachfolgende Liste:

  1. Datennutzung im Bildungswesen
  2. Schulorganisation und Schulleitung
    • Ordnungsrahmen (Framework) für digital kompetente Schulen
    • Empfehlungen zur ICT-Ausstattung von Schulen
  3. Schülerinnen und Schüler
    • Kompetenzmodelll für digitale Kompetenz ausgehend von sprachregionalen Lehrplänen
  4. Lehrerinnen und Lehrer
    • Bericht Lehrerbildung (Aktivitäten der PH)
  5. Forschung und Innovation
    • Zugang zu Daten für die Forschung
  6. Neue Akteure
    • Auslegeordnung zu digitalen Lehr- und Lernmaterialien
    • Dialogformat mit neuen Akteuren
    • Konzept Umgang mit digitalen Daten
  7. Netzwerk der Bildungsbehörden
    • Konzepte für fachlichen Austausch und Digital first im Netzwerk EDK
    • Vertiefungsbericht Digitalisierung im Rahmen des Bildungsmonitorings
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 25.11.2019

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