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Europäische Initiativen
 
Obwohl das ePortfolio in Übersee (Kanada, USA) bereits weitverbreitet ist, wird es in Europa noch wenig gebraucht. Vor allem in nördlichen Ländern wie Finnland, Schweden, Norwegen und den Niederlanden wird das ePortfolio bereits eingesetzt. Aber wie steht es mit den Nachbarländern der Schweiz?
 
European Portfolio Initiatives Coordination Committe EPICC
European Portfolio Initiatives Coordination Committe EPICC entstand Anfang 2004 im Rahmen der European Commission aus der Initiative heraus, Europa eine führende Rolle in Bezug auf ePortfolio im Bildungswesen zu verschaffen. Die Koordination des Projekts liegt beim European Institute for E-Learning.
 
European Institute for E-Learning (EIfEL)
Das European Institute for E-Learning (EIfEL) ist ein Fachverband zur Begleitung der beruflichen Weiterbildung von Einzelpersonen und zur Neugestaltung von Organisationen, die der Wissensgesellschaft beitreten und zur Bildung eines Europas der Bildung (Learning Europe) beitragen wollen. EIfEL hat sich zum Ziel gesetzt, an der Definition und der Umsetzung dieser europäischen Herausforderung teilzunehmen und sich dieser Wirtschaft des Wissens zu verschreiben. In diesem Sinne hat EIfEL das Konsortium Europortfolio ins Leben gerufen. Ziel dieses Konsortiums ist es, dass jeder europäische Staatsbürger bis 2010 über ein ePortfolio verfügt, mit dem er sein Kapital an Wissen und Kompetenzen zur Geltung bringen kann. EIfEL ist gleichzeitig der einzige Verband in Frankreich, der seinen Mitgliedern ein Kompetenzen-ePortfolio anbietet. Dieses ePortfolio bietet Jedem die Möglichkeit, die Entwicklung seines Lebenslaufs und seiner Kompetenzen darzustellen und die passenden Beispiele zu bringen.
EIfEL beschäftigt sich gerade mit der Herstellung von zwei Leitfäden, die im Laufe des Jahres 2005 erscheinen werden: 1) Werkzeuge zur Herstellung von ePortfolios, 2) Organisation eines ePortfolio-Projekts.
Externer LinkEuropean Institute for E-Learning
Externer LinkEuroportfolio
 
Das europäische Sprachenportfolio
Das Europäische Sprachenportfolio (ESP) ist
"ein Informationsinstrument zur Dokumentation und Präsentation von Kenntnissen in verschiedenen, schulisch oder ausserschulisch erworbenen Sprachen sowie von interkulturellen Erfahrungen; ein Lernbegleiter für die selbstständige Beurteilung von Sprachkenntnissen, die Reflexion von Sprachlernerfahrungen und interkulturellen Erfahrungen sowie für die Planung des weiteren Sprachenlernens."
Das Europäische Sprachenportfolio ist ein Projekt des Europarates, einer Organisation mit 44 Mitgliedstaaten. Der Europarat hat eine Website für Portfolios mit Beispielen und Informationen.
Externer LinkEuropean Language Portfolio
 
ePortfolio und Mobilität
 
Das Conservatoire national des arts et métiers de France organisiert im Rahmen des europäischen Projekts Leonardo da Vinci das ePortfolio "Juvenes Mobiles". Dieses Projekt, an dem Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland, Schweiz und die Slowakische Republik sich beteiligen, hat zum Ziel, neben dem Fernstudium auch das  ePortfolio zu förderrn, um die Europäer sowohl geographisch wie auch beruflich mobiler zu machen - immer mit Rücksicht auf die kulturell bedingten beruflichen Unterschiede.
Die Innovation des Projekts liegt in der Art, wie es das ePortfolio einsetzt: der Sinn liegt hier nicht in neuen Werkzeugen, sondern darin, eine weltweite Vorgehensweise zum Mobilitätsprozess zu finden, indem man Menschen und Institutionen ein methodisches Instrument an die Hand gibt, das Erfahrung kapitalisiert und Projekte vorbereitet. Ziel des Projekts ist es, dass Personen ePortfolio für verschiedene Gelegenheiten nutzen können:  Jobsuche, Firmengründung etc. In der Praxis werden die User von einem Tutor begleitet (derzeit 100 User und 10 Tutoren), die ihnen bei Aufnahme, Analyse und Verwertung der Proben ihres beruflichen Könnens behilflich sind.
Das Projekt ist fast fertig und befindet sich in der Verbreitung und Verteilung der Resultate.
 
Externer LinkConservatoire national des Arts et métiers
Externer LinkLeonardo da Vinci
Externer LinkPromoting Mobility in Europe...