Was sind supra-f Jugendprogramme?
| Supra-f ist ein Sekundärpräventionsangebot für Jugendliche von 12 bis 20 Jahren. Das Programm wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ins Leben gerufen. In einer zweiten Phase hat das BAG infodrog beauftragt, das Präventionsmodell supra-f landesweit zu verbreiten. supra-f Jugendprogramme sind eine Möglichkeit, gefährdete Jugendliche auf ihrem Weg zu gesunden und verantwortungsvollen Erwachsenen zu unterstützten. Die bestehenden 12 lokalen supra-f Programme in sieben Kantonen haben ihre Tätigkeit in den letzten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt und füllen heute eine mancherorts vorhandene Lücke im Angebot zwischen Primärprävention und Behandlung. Nutzniesser sind neben den Jugendlichen selber vor allem auch die Zuweiser. Dies sind Schulen, Lehrmeister, Jugendanwälte, Jugend- und Sozialämter und die Eltern. |
Wie funktionieren supra-f Jugendprogramme?
Ein supra-f Jugendprogramm spielt sich in einem Haus oder Hausteil an zentraler Lage einer Stadt oder eines Quartiers ab. Darin gibt es Räume mit verschiedenen Funktionen, so etwa ein Schulungszimmer, eine Werkstatt, einen Gemeinschaftsraum und eine Küche, ein Zimmer für Sitzungen und Gruppenarbeit sowie ein Zimmer für Beratungen mit den Jugendlichen alleine oder zusammen mit ihren Eltern.
Kapazitäten
supra-f Programme dauern zwischen 4 und 12 Monaten mit wöchentlichen Programmzeiten zwischen wenigen Stunden bis zu einem Ganztagesprogramm. Die Kapazität liegt in der Regel bei 15 bis 25 Plätzen. Ein Drittel der bisher betreuten Jugendlichen waren weiblich, zwei Drittel männlich. In Winterthur werden zwei nach Geschlechtern getrennte Jugendprogramme geführt, was sich als sehr erfolgreich erweist.
Angebote
Die Angebote sind vielfältig: Normaler Schulunterricht, Stützunterricht, Aufgabenhilfe, Werkstattarbeit (z.B. Holz, Metall usw.), psychologische Gruppenprogramme, Einzelberatung, gemeinsames Essen und Freizeitgestaltung gehören zu den Standardangeboten vieler Programme.
Promotionsangebote für Kantone, Gemeinden und Fachstellen
Infodrog, die Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht, führt 2007/08 im Auftrag des BAG eine Promotion des supra-f Ansatzes durch. Angeboten werden…
Ein supra-f Jugendprogramm spielt sich in einem Haus oder Hausteil an zentraler Lage einer Stadt oder eines Quartiers ab. Darin gibt es Räume mit verschiedenen Funktionen, so etwa ein Schulungszimmer, eine Werkstatt, einen Gemeinschaftsraum und eine Küche, ein Zimmer für Sitzungen und Gruppenarbeit sowie ein Zimmer für Beratungen mit den Jugendlichen alleine oder zusammen mit ihren Eltern.
Kapazitäten
supra-f Programme dauern zwischen 4 und 12 Monaten mit wöchentlichen Programmzeiten zwischen wenigen Stunden bis zu einem Ganztagesprogramm. Die Kapazität liegt in der Regel bei 15 bis 25 Plätzen. Ein Drittel der bisher betreuten Jugendlichen waren weiblich, zwei Drittel männlich. In Winterthur werden zwei nach Geschlechtern getrennte Jugendprogramme geführt, was sich als sehr erfolgreich erweist.
Angebote
Die Angebote sind vielfältig: Normaler Schulunterricht, Stützunterricht, Aufgabenhilfe, Werkstattarbeit (z.B. Holz, Metall usw.), psychologische Gruppenprogramme, Einzelberatung, gemeinsames Essen und Freizeitgestaltung gehören zu den Standardangeboten vieler Programme.
Promotionsangebote für Kantone, Gemeinden und Fachstellen
Infodrog, die Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht, führt 2007/08 im Auftrag des BAG eine Promotion des supra-f Ansatzes durch. Angeboten werden…
| supra-f Werkstätten: Studiennachmittage in supra-f Programmen für Behördenmitglieder, Fachpersonen aus Schulen, Jugendämtern, Jugendanwaltschaften, Polizei, Beratung und Prävention; | |
| Schulungen zu erprobten Interventionsprogrammen wie REALIZE IT und ViVA (Programme zur Reduktion des Cannabiskonsums und zur Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen); | |
| Beratungen und Projektbegleitungen; | |
| Finanzielle Starthilfen. |
