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Pädagogische Hochschulen: Was ist neu?
 
Hochschullandschaft
Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des Universitätsförderungsgesetzes soll auf Bundesebene ein neues, für alle Hochschulen (universitäre Hochschulen, Fachhochschulen einschliesslich Pädagogische Hochschulen) geltendes Gesetz geschaffen werden. Für die Steuerung des Gesamtsystems "Hochschullandschaft" ist auf der Grundlage eines neuen Bildungsartikels in der Bundesverfassung eine gemeinsame Hochschulkonferenz von Bund und Kantonen vorgesehen. Diese soll auf politischer Ebene das einzige Organ sein, das die schweizerische Hochschullandschaft steuert.
 
Die neue Hochschulgesetzgebung hat folgende Ziele:
ListenpunktSchaffung eines einheitlichen gesamtschweizerischen Hochschul- und Forschungsraums,
ListenpunktStärkung der Steuerung des Gesamtsystems,
ListenpunktVereinheitlichung und Vereinfachung der Finanzierungsregeln zum Zweck der Steigerung der Qualität von Lehre, Forschung und Dienstleistungen,
ListenpunktSchaffung von Mechanismen zur Verbesserung der Aufgabenteilung zwischen den Hochschulen.
 
Zweistufiges Studienmodell gemäss Bologna
Der Fachhochschulrat der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) erliess am 5. Dezember 2002 Richtlinien für die Umsetzung der Erklärung von Bologna an den Fachhochschulen (FH) und den Pädagogischen Hochschulen (PH). Diese Richtlinien stellen die gesamtschweizerische Koordination der umfassenden Studienreform sicher, die mit der "Erklärung von Bologna" im Jahre 1999 europaweit initiiert wurde. Bis zum Jahr 2010 sollen sämtliche Studiengänge auf das neue, zweistufige Studienmodell umgestellt sein. Die erste Studienstufe wird mit dem Bachelordiplom abgeschlossen, die zweite Studienstufe mit dem Masterdiplom.
Mit dem zweistufigen Studienmodell Bachelor/Master wird ein System mit leicht verständlichen und vergleichbaren Hochschulabschlüssen eingeführt, etabliert sich ein Punktesystem zur Anrechnung vergleichbarer Studienleistungen und es werden Massnahmen zur Beseitigung von Mobilitätshemmnissen und zur Förderung der europäischen Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung eingeleitet.
 
Verantwortliche Institutionen für pädagogische Hochschulen
 
Externer LinkSchweizerische Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Pädagogischen Hochschulen SKPH
Externer LinkSchweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK
Externer LinkKonferenz der Fachhochschulen der Schweiz KFH
Externer LinkRektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS - Bologna
 
Pädagogische Hochschulen
 
Externer LinkSchweizerische Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Pädagogischen Hochschulen SKPH
Externer LinkPädagogische Hochschule Nordwestschweiz (AG, BS, BL, SO)
Externer LinkHaute école pédagogique des cantons de Berne, du Jura et de Neuchâtel (HEP BEJUNE)
Externer LinkPädagogische Hochschule Freiburg (PH FR) - Haute école pédagogique fribourgeoise (HEP FR)
Externer LinkPädagogische Fachhochschule Graubünden (PFH GR) - Alta scuola pedagogica dei Grigioni ASP - Scola auta da pedagogia dal Grischun SAPGR
Externer LinkPädagogische Hochschule Rorschach (PHR)
Externer LinkPädagogische Hochschule Schaffhausen (PHSH)
Externer LinkPädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG)
Externer LinkPädagogische Hochschule Thurgau (PHTG)
Externer LinkAlta Scuola Pedagogica del Ticino (ASPTI)
Externer LinkHaute école pédagogique du canton de Vaud (HEPVD)
Externer LinkPädagogische Hochschule Wallis - Haute école pédagogique du Valais (PH-VS)
Externer LinkPädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ)
Externer LinkPädagogische Hochschule Zürich (PHZH)