Sekundarstufe I: Überblick
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Die Sekundarstufe I ist der zweite Teil der obligatorischen Schulzeit. Die Sekundarstufe I vermittelt eine grundlegende Allgemeinbildung. Sie bereitet auf eine Berufsbildung oder auf den Übertritt in weiterführende Schulen der Sekundarstufe II wie Maturitätsschulen oder Fachmittelschulen (FMS) vor.
Schulen der Sekundarstufe I werden von den Gemeinden und den Kantonen getragen. Der Schulbesuch ist obligatorisch und kostenlos. Die Kantone bestimmen die Lernziele und schreiben die Lehrpläne vor. In 20 Kantonen beginnt die Sekundarstufe I ab der siebten Klasse, in sechs Kantonen ab der fünften oder der sechsten Klasse. In der Sekundarstufe I sind die Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 16 Jahre alt.
Schulen der Sekundarstufe I werden von den Gemeinden und den Kantonen getragen. Der Schulbesuch ist obligatorisch und kostenlos. Die Kantone bestimmen die Lernziele und schreiben die Lehrpläne vor. In 20 Kantonen beginnt die Sekundarstufe I ab der siebten Klasse, in sechs Kantonen ab der fünften oder der sechsten Klasse. In der Sekundarstufe I sind die Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 16 Jahre alt.
Schultypen der Sekundarstufe I
In der Mehrheit der Kantone lässt sich die Sekundarstufe I nach Leistungsgruppen in zwei bis drei unterschiedliche Schultypen unterteilen:
In der Mehrheit der Kantone lässt sich die Sekundarstufe I nach Leistungsgruppen in zwei bis drei unterschiedliche Schultypen unterteilen:
| Schultyp mit Grundansprüchen | |
| Schultyp mit erweiterten Ansprüchen, wobei einige Kantone zwei Schultypen führen: einen Schultyp mit mittleren und einen Schultyp mit höheren Ansprüchen. |
Eine Minderheit von Kantonen verzichtet in der Sekundarstufe I flächendeckend auf die Führung von verschiedenen Schultypen.
Die Schulstrukturen auf der Sekundarstufe I sind auch kantonsintern nicht einheitlich. In verschiedenen Kantonen laufen Versuche zu unterschiedlichen Modellen, die die Durchlässigkeit zwischen den Schultypen erleichtern sollen.
Schultyp mit Grundansprüchen
Der Schultyp mit Grundansprüchen wird in den Deutschschweizer Kantonen mehrheitlich mit "Realschule" aber auch bspw. mit "Oberschule" bezeichnet. In der Westschweiz lautet die Bezeichnung bspw. "Section pratique", oder "Section préprofessionnelle". Diese Schulen fördern die praktischen Fertigkeiten und die Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler und bereiten auf Berufslehren vor.
Schultyp mit erweiterten Ansprüchen
Schultypen mit erweiterten Ansprüchen heissen je nach Kanton bspw. "Sekundarschule", "Bezirksschule", "section moderne", "Voie secondaire de baccalauréat". Sie erweitern die Allgemeinbildung und bereiten auf Maturitätsschulen und Fachmittelschulen (FMS), auf berufliche Vollzeitschulen oder auf anspruchsvolle Berufslehren vor.
Die Schulstrukturen auf der Sekundarstufe I sind auch kantonsintern nicht einheitlich. In verschiedenen Kantonen laufen Versuche zu unterschiedlichen Modellen, die die Durchlässigkeit zwischen den Schultypen erleichtern sollen.
Schultyp mit Grundansprüchen
Der Schultyp mit Grundansprüchen wird in den Deutschschweizer Kantonen mehrheitlich mit "Realschule" aber auch bspw. mit "Oberschule" bezeichnet. In der Westschweiz lautet die Bezeichnung bspw. "Section pratique", oder "Section préprofessionnelle". Diese Schulen fördern die praktischen Fertigkeiten und die Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler und bereiten auf Berufslehren vor.
Schultyp mit erweiterten Ansprüchen
Schultypen mit erweiterten Ansprüchen heissen je nach Kanton bspw. "Sekundarschule", "Bezirksschule", "section moderne", "Voie secondaire de baccalauréat". Sie erweitern die Allgemeinbildung und bereiten auf Maturitätsschulen und Fachmittelschulen (FMS), auf berufliche Vollzeitschulen oder auf anspruchsvolle Berufslehren vor.
| Entwicklungen | |
| Statistische Daten | |
| Aufnahmebedingungen | |
| Lerninhalte | |
| Anforderungen | |
| Weiterführende Ausbildung |
| Primarstufe | |
| Berufsbildung | |
| Diplommittelschulen | |
| Maturitätsschulen (Gymnasien) |

