Sekundarstufe I: Überblick
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Die Kantone mit ihren Gemeinden sind zuständig für die Organisation und Finanzierung der Sekundarstufe I. Die Gemeinden teilweise auch die Kantone sind Träger der Schulen. Der Schulbesuch ist obligatorisch und kostenlos.
Die Sekundarstufe I folgt auf die Primarstufe und dauert drei Jahre (siebtes bis neuntes Schuljahr). In wenigen Kantonen beginnt die Sekundarstufe I früher und dauert fünf (ab fünftem Schuljahr) oder vier Jahre (ab sechstem Schuljahr). Die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) wird die Schulstrukturen der Kantone, die dem HarmoS-Konkorat beitreten, vereinheitlichen.
Die Sekundarstufe I vermittelt eine grundlegende Allgemeinbildung und bereitet auf die berufliche Grundbildung oder auf den Übertritt an allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II vor. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I sind in der Regel zwischen 12 und 15 Jahre alt.
Unterschiedliche Modelle
Der Unterricht auf der Sekundarstufe I erfolgt leistungsdifferenziert nach unterschiedlichen Modellen. Je nach Kanton wird flächendeckend ein Modell geführt oder der Kanton überlässt den Gemeinden die Wahl zwischen verschiedenen Modellen (Modellvielfalt):
Geteiltes Modell
Die Zuteilung der Schülerinnen und Schüler erfolgt entsprechend ihrem Leistungsniveau in voneinander institutionell getrennten Schultypen. Die Struktur beruht auf dem Prinzip gleicher Leistungsstärken der Lernenden. Jeder Schultyp verfügt in der Regel über angepasste Lehrpläne, Lehrmittel, Lehrpersonen, teilweise über eigene Fächerangebote. In der Regel werden zwei bis drei - in einer Minderheit von Kantonen vier - Schultypen geführt, deren Bezeichnungen nicht einheitlich sind. Die Struktur mit zwei Schultypen unterscheidet den Schultyp mit Grundansprüchen mit tiefstem Anforderungsniveau und den Schultyp mit erweiterten Ansprüchen. Die Struktur mit drei Schultypen führt einen Schultyp mit Grundansprüchen, einen Schultyp mit mittleren Ansprüchen und einen Schultyp mit höheren Ansprüchen. Der Schultyp mit höheren Ansprüchen besitzt das höchste Anforderungsniveau und bereitet in der Regel auf den Übergang zu gymnasialen Maturitätsschulen (Kurzzeitgymnasium) vor. In verschiedenen Kantonen werden neben Kurzzeitgymnasien auch Langzeitgymnasien angeboten, in denen die gymnasiale Ausbildung im Anschluss an die Primarstufe erfolgt (vgl. gymnasiale Maturitätsschulen).
Kooperatives Modell
Das kooperative Modell beruht auf Typen von Stammklassen bzw. auf Stammklassen mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen. Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrem Leistungsniveau einer Stammklasse zugeteilt. Bestimmte Fächer besuchen die Schülerinnen und Schüler in anforderungsdifferenzierten Niveaugruppen (Durchmischung der Stammklassen).
Integriertes Modell
Das integrierte Modell verzichtet auf die Führung von Schultypen. Die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Leistungsniveau besuchen die gleiche Klasse, die Durchmischung bleibt erhalten. In bestimmten Fächern erfolgt ein anforderungsdifferenzierter Niveauunterricht.
Das geteilte Modell bietet eine geringe Durchlässigkeit. Das kooperative und das integrierte Modell ermöglichen eine erhöhte Durchlässigkeit. Das geteilte Modell dominiert. Die grosse Mehrheit der Kantone führt Schulen mit diesem Modell. Dabei ist die Variante mit drei Schultypen am stärksten verbreitet. In gut der Hälfte der Kantone werden neben dem geteilten Modell auch Schulen mit integriertem oder kooperativem Modell geführt. Nur einzelne Kantone führen ausschliesslich das integrierte und/oder das kooperative Modell.
Die Sekundarstufe I folgt auf die Primarstufe und dauert drei Jahre (siebtes bis neuntes Schuljahr). In wenigen Kantonen beginnt die Sekundarstufe I früher und dauert fünf (ab fünftem Schuljahr) oder vier Jahre (ab sechstem Schuljahr). Die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) wird die Schulstrukturen der Kantone, die dem HarmoS-Konkorat beitreten, vereinheitlichen.
Die Sekundarstufe I vermittelt eine grundlegende Allgemeinbildung und bereitet auf die berufliche Grundbildung oder auf den Übertritt an allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II vor. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I sind in der Regel zwischen 12 und 15 Jahre alt.
Unterschiedliche Modelle
Der Unterricht auf der Sekundarstufe I erfolgt leistungsdifferenziert nach unterschiedlichen Modellen. Je nach Kanton wird flächendeckend ein Modell geführt oder der Kanton überlässt den Gemeinden die Wahl zwischen verschiedenen Modellen (Modellvielfalt):
Geteiltes Modell
Die Zuteilung der Schülerinnen und Schüler erfolgt entsprechend ihrem Leistungsniveau in voneinander institutionell getrennten Schultypen. Die Struktur beruht auf dem Prinzip gleicher Leistungsstärken der Lernenden. Jeder Schultyp verfügt in der Regel über angepasste Lehrpläne, Lehrmittel, Lehrpersonen, teilweise über eigene Fächerangebote. In der Regel werden zwei bis drei - in einer Minderheit von Kantonen vier - Schultypen geführt, deren Bezeichnungen nicht einheitlich sind. Die Struktur mit zwei Schultypen unterscheidet den Schultyp mit Grundansprüchen mit tiefstem Anforderungsniveau und den Schultyp mit erweiterten Ansprüchen. Die Struktur mit drei Schultypen führt einen Schultyp mit Grundansprüchen, einen Schultyp mit mittleren Ansprüchen und einen Schultyp mit höheren Ansprüchen. Der Schultyp mit höheren Ansprüchen besitzt das höchste Anforderungsniveau und bereitet in der Regel auf den Übergang zu gymnasialen Maturitätsschulen (Kurzzeitgymnasium) vor. In verschiedenen Kantonen werden neben Kurzzeitgymnasien auch Langzeitgymnasien angeboten, in denen die gymnasiale Ausbildung im Anschluss an die Primarstufe erfolgt (vgl. gymnasiale Maturitätsschulen).
Kooperatives Modell
Das kooperative Modell beruht auf Typen von Stammklassen bzw. auf Stammklassen mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen. Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrem Leistungsniveau einer Stammklasse zugeteilt. Bestimmte Fächer besuchen die Schülerinnen und Schüler in anforderungsdifferenzierten Niveaugruppen (Durchmischung der Stammklassen).
Integriertes Modell
Das integrierte Modell verzichtet auf die Führung von Schultypen. Die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Leistungsniveau besuchen die gleiche Klasse, die Durchmischung bleibt erhalten. In bestimmten Fächern erfolgt ein anforderungsdifferenzierter Niveauunterricht.
Das geteilte Modell bietet eine geringe Durchlässigkeit. Das kooperative und das integrierte Modell ermöglichen eine erhöhte Durchlässigkeit. Das geteilte Modell dominiert. Die grosse Mehrheit der Kantone führt Schulen mit diesem Modell. Dabei ist die Variante mit drei Schultypen am stärksten verbreitet. In gut der Hälfte der Kantone werden neben dem geteilten Modell auch Schulen mit integriertem oder kooperativem Modell geführt. Nur einzelne Kantone führen ausschliesslich das integrierte und/oder das kooperative Modell.
| Entwicklungen | |
| Statistische Daten | |
| Aufnahmebedingungen | |
| Lerninhalte | |
| Anforderungen | |
| Weiterführende Ausbildung |
| EDK-Kantonsumfrage: Schulmodelle auf der Sekundarstufe I | |
| EDK: HarmoS | |
| Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) |
| Syndicat des enseignants romands (SER) | |
| Ferienlisten der obligatorischen Schule | |
| Schule und Elternhaus Schweiz S&E |

