Wie viel kostet Bildung?
![]() | Von 1990 bis 2003 sind die realen Bildungsausgaben von 16,2 auf 25,8 Milliarden CHF gestiegen. Nachdem zu Beginn der 1990er Jahre das Wachstum der Investitionen in die öffentliche Bildung unterbrochen wurde, nahmen die dafür bereitgestellten Mittel seit 1997 wieder zu. 2003 sind in der Schweiz insgesamt 5,9% des Bruttoinlandprodukts (BIP) für Bildung und Forschung ausgegeben worden. Der Anteil der Bildungsausgaben an den öffentlichen Ausgaben hat 1990 18,7% und 2003 19% betragen. Daten BFS 2005 |
Entwicklung der Bildungsausgaben
Von 1990 bis 2003 nehmen die Bildungsausgaben real um 28% zu. Dieser Anstieg ist auf die demografisch bedingte Zunahme der Lernenden (+ 15%) zurückzuführen, sowie auf den Wandel der Anforderungen an Lehrgänge und den Aufbau von neuen Bildungsangeboten. Im Vergleich mit dem Vorjahr sind die Bildungsausgaben um 3% gestiegen.
Die Investitionen in die obligatorische Schule inklusive Vorschulstufe sind von 1990 bis 2003 von 8,5 auf 13,4 Milliarden CHF gestiegen. Die Bildungsausgaben für die Sekundarstufe II Allgemeinbildung und Berufsbildung haben von 1990 bis 2003 von 3,9 auf 5,2 Milliarden zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind die öffentlichen Bildungsausgaben für die Tertiärstufe von 3,4 auf 6,6 Milliarden CHF gestiegen, wovon die Einrichtung der neuen Fachhochschulen ein grosses finanzielles Engagement erfordert hat: Die öffentlichen Ausgaben für die Fachhochschulen sind seit 1998 um 58% gestiegen und die Anzahl Lernender hat um 37% zugenommen.
Die Aufteilung der Ausgaben nach Bildungsstufe bleibt von 1990 bis 2003 konstant: Über die Hälfte der öffentlichen Bildungsausgaben kommt der obligatorischen Schule zu. Rund ein Fünftel der öffentlichen Ausgaben für Bildung entfällt auf die Sekundarstufe II, ein Viertel fliesst in die Tertiärstufe.
Daten BFS 2005
Finanzanteile der Kantone und Gemeinden sowie des Bundes
Die öffentlichen Bildungsausgaben haben im Jahr 2003 25,8 Milliarden CHF betragen. Kantone und Gemeinden tragen die Hauptlast: Im Jahr 2003 haben sie rund 22,3 Milliarden CHF finanziert, d.h. 86% der Bildungsausgaben der öffentlichen Hand. Der Bund hat sich im gleichen Jahr mit 3,5 Milliarden (14%) beteiligt.
Von 1990 bis 2003 nehmen die Bildungsausgaben real um 28% zu. Dieser Anstieg ist auf die demografisch bedingte Zunahme der Lernenden (+ 15%) zurückzuführen, sowie auf den Wandel der Anforderungen an Lehrgänge und den Aufbau von neuen Bildungsangeboten. Im Vergleich mit dem Vorjahr sind die Bildungsausgaben um 3% gestiegen.
Die Investitionen in die obligatorische Schule inklusive Vorschulstufe sind von 1990 bis 2003 von 8,5 auf 13,4 Milliarden CHF gestiegen. Die Bildungsausgaben für die Sekundarstufe II Allgemeinbildung und Berufsbildung haben von 1990 bis 2003 von 3,9 auf 5,2 Milliarden zugenommen. Im gleichen Zeitraum sind die öffentlichen Bildungsausgaben für die Tertiärstufe von 3,4 auf 6,6 Milliarden CHF gestiegen, wovon die Einrichtung der neuen Fachhochschulen ein grosses finanzielles Engagement erfordert hat: Die öffentlichen Ausgaben für die Fachhochschulen sind seit 1998 um 58% gestiegen und die Anzahl Lernender hat um 37% zugenommen.
Die Aufteilung der Ausgaben nach Bildungsstufe bleibt von 1990 bis 2003 konstant: Über die Hälfte der öffentlichen Bildungsausgaben kommt der obligatorischen Schule zu. Rund ein Fünftel der öffentlichen Ausgaben für Bildung entfällt auf die Sekundarstufe II, ein Viertel fliesst in die Tertiärstufe.
Daten BFS 2005
Finanzanteile der Kantone und Gemeinden sowie des Bundes
Die öffentlichen Bildungsausgaben haben im Jahr 2003 25,8 Milliarden CHF betragen. Kantone und Gemeinden tragen die Hauptlast: Im Jahr 2003 haben sie rund 22,3 Milliarden CHF finanziert, d.h. 86% der Bildungsausgaben der öffentlichen Hand. Der Bund hat sich im gleichen Jahr mit 3,5 Milliarden (14%) beteiligt.
| Mehr als die Hälfte der öffentlichen Bildungsausgaben fallen im Bereich der Volksschule (inklusive Vorschulstufe und Schulen mit besonderem Lehrplan) an. Im Jahr 2003 sind dies rund 14,4 Milliarden CHF. Die Finanzierung übernehmen die Kantone mit ihren Gemeinden (Beteiligung des Bundes: 0,2%). | |
| Die Finanzierung der Sekundarstufe II liegt 2003 ebenfalls vorwiegend bei den Kantonen. Der Bund beteiligt sich an der Berufsbildung auf Sekundarstufe II mit 15,6% und an den allgemein bildenden Schulen mit 0,5%. | |
| Im Bereich der höheren Berufsbildung übernehmen die Kantone 2003 rund 91% der öffentlichen Bildungsausgaben, der Bund beteiligt sich mit 8,4%. Der Bund übernimmt im Bereich der Hochschulen (Fachhochschulen [FH], kantonale Universitäten, Eidgenössische Technische Hochschulen [ETH]) rund 45% der öffentlichen Bildungsausgaben (rund 2,9 Milliarden CHF). Bei den universitären Hochschulen finanziert der Bund im Jahr 2004 die Eidgenössischen Hochschulen (ETH) zu mehr als 90%, bei den kantonalen Universitäten beläuft sich der Bundesanteil durchschnittlich auf 26%. Daten BFS 2005 |

