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Fachmittelschulen: Was wird gelernt?
 
Fachmittelschulen (FMS) vermitteln eine vertiefte Allgemeinbildung, fördern die Selbst- und Sozialkompetenz und bereiten durch ihre Ausrichtung auf bestimmte Berufsfelder auf die Berufsbildung vor.
Die Lerninhalte der Fachmittelschulen (FMS) richten sich nach dem Rahmenlehrplan der EDK und den kantonalen Lehrplänen. Fachmittelschulen (FMS) bieten zwei Bereiche von Fächern an: allgemein bildende Fächer und berufsfeldbezogene Fächer.

 
Allgemein bildender Unterricht
Der allgemein bildende Unterricht umfasst Sprachen und Kommunikation, Mathematik und Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Musische Fächer und Sport.

Berufsfeldbezogene Fächer
Berufsfeldbezogene Fächer vermitteln berufsspezifische Grundkenntnisse und Haltungen eines bestimmten Berufsfeldes und bereiten vor allem auf Ausbildungen in folgenden Bereiche vor: Gesundheit, Soziales, Pädagogik, Kommunikation und Information, Gestaltung und Kunst, Musik und Theater.
Zusätzlich sind ein Praktikum (Mindestdauer: zwei Wochen) und eine selbstständige Vertiefungsarbeit zu einem bestimmten Thema obligatorische Bestandteile der Fachmittelschulausbildung.

Fachmaturität
Für den Erwerb der Fachmaturität sind Praktika im gewählten Berufsfeld (Dauer: 12 bis 40 Wochen) oder zusätzlicher Unterricht bzw. praktische Leistungen von mindestens 120 Lektionen (z.B. Theater-, Gestaltungs-, Sprachunterricht) und die Erstellung einer Fachmaturitätsarbeit im gewählten Berufsfeld obligatorische Bestandteile. Einige Fragen bezüglich Einführung und Umsetzung der Fachmaturität werden sich noch klären.
 
Weiterführende Informationen
 
Externer LinkAnerkennungsreglement und Rahmenlehrplan Fachmittelschule