Höhere Berufsbildung: Wie ist die Ausbildung organisiert?
![]() | Berufs- und höhere Fachprüfungen Die Bildungsinstitutionen, die Organisation der Arbeitswelt oder die öffentlichen oder privaten Schulen, die entsprechende Vorbereitungskurse anbieten, regeln Programm, Dauer und Ausbildungsniveau sowie die Prüfungsmodalitäten. Die Kurse werden in der Regel berufsbegleitend absolviert. Die Berufsprüfung wird mit einem eidgenössischen Fachausweis, die höhere Fachprüfung mit einem Diplom abgeschlossen. |
Höhere Fachschulen
Die vollzeitliche Bildung dauert inklusive Praktika mindestens zwei Jahre, die berufsbegleitende Bildung mindestens drei Jahre. Bei berufsbegleitenden Studien ist eine Berufstätigkeit im entsprechenden Gebiet von mindestens 50% vorgeschrieben.
Für die Bildungsgänge gelten Mindestzahlen an Lernstunden. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) sieht vor, das System ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training) anzuwenden: die zu erreichenden Lernleistungen werden auf der Basis von Lernstunden in ein anerkanntes Kreditpunktesystem umgerechnet.
In Bildungsgängen mit Praktikum sind die Bildungsanbieter für die Auswahl der Praktikumsbetriebe verantwortlich. Die Praktika sind kompetenzorientiert, werden von Fachkräften begleitet und stehen unter Aufsicht der Bildungsanbieter. Nebst Bildungsgängen in den Landesprachen können auch solche in Englisch anerkannt werden.
Die abschliessenden Qualifikationsverfahren bestehen mindestens aus einer praxisorientierten Diplom- oder Projektarbeit und aus mündlichen oder schriftlichen Prüfungen. Weitere Anforderungen werden in den Rahmenlehrplänen geregelt.
Geschützte Titel
Die Titel von höheren Fachschulen, die vom Bund anerkannt sind, sind gesetzlich geschützt: im Diplom werden der Bildungsgang und der entsprechende Titel mit "dipl." und den Ergänzungen "HF" aufgeführt. Die Titel können mit der Bezeichnung der Fachrichtung ergänzt werden.
Die vollzeitliche Bildung dauert inklusive Praktika mindestens zwei Jahre, die berufsbegleitende Bildung mindestens drei Jahre. Bei berufsbegleitenden Studien ist eine Berufstätigkeit im entsprechenden Gebiet von mindestens 50% vorgeschrieben.
Für die Bildungsgänge gelten Mindestzahlen an Lernstunden. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) sieht vor, das System ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training) anzuwenden: die zu erreichenden Lernleistungen werden auf der Basis von Lernstunden in ein anerkanntes Kreditpunktesystem umgerechnet.
In Bildungsgängen mit Praktikum sind die Bildungsanbieter für die Auswahl der Praktikumsbetriebe verantwortlich. Die Praktika sind kompetenzorientiert, werden von Fachkräften begleitet und stehen unter Aufsicht der Bildungsanbieter. Nebst Bildungsgängen in den Landesprachen können auch solche in Englisch anerkannt werden.
Die abschliessenden Qualifikationsverfahren bestehen mindestens aus einer praxisorientierten Diplom- oder Projektarbeit und aus mündlichen oder schriftlichen Prüfungen. Weitere Anforderungen werden in den Rahmenlehrplänen geregelt.
Geschützte Titel
Die Titel von höheren Fachschulen, die vom Bund anerkannt sind, sind gesetzlich geschützt: im Diplom werden der Bildungsgang und der entsprechende Titel mit "dipl." und den Ergänzungen "HF" aufgeführt. Die Titel können mit der Bezeichnung der Fachrichtung ergänzt werden.

