Tertiärstufe
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Die Tertiärstufe umfasst Ausbildungen im Rahmen der Höheren Berufsbildung und im Rahmen der Hochschulen:
Höhere Berufsbildung:
| Berufs- und höhere Fachprüfungen, | |
| höhere Fachschulen (HF). |
Hochschulen:
| universitäre Hochschulen (kantonale Universitäten sowie Eidgenössische Technische Hochschulen [ETH]), | |
| Fachhochschulen (FH), einschliesslich Kunst- und Musikhochschulen sowie Pädagogische Hochschulen (PH). |
Im Tertiärbereich sind sowohl die Kantone wie der Bund rechtsetzend. Gemäss Bundesverfassung besitzt der Bund die Regelungskompetenz für den Bereich der höheren Berufsbildung. Er ist weiter für die Fachhochschulen (FH) verantwortlich. Auch die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) fallen in den Kompetenzbereich des Bundes. Die einzelnen Standortkantone sind ihrerseits zuständig für ihre kantonalen Universitäten und für die Pädagogischen Hochschulen (PH). Für die letzteren gelten auch interkantonale Rechtsgrundlagen.
Die Kunst- und Musikhochschulen sowie die Pädagogischen Hochschulen sind teils integriert in Fachhochschulen, teils sind sie selbständig.
Im Jahr 2003/04 befanden sich in der Schweiz 196'482 Studierende in einer tertiären Ausbildung.
Höhere Berufsbildung
Die höhere Berufsbildung dient auf der Tertiärstufe der Vermittlung und dem Erwerb von Qualifikationen, die für die Ausübung von anspruchs- und verantwortungsvollen Berufstätigkeiten erforderlich sind. Sie setzt ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, den Abschluss einer höheren schulischen Allgemeinbildung oder eine gleichwertige Qualifikation voraus. Angeboten werden über 350 anerkannte Berufs- bzw. höhere Fachprüfungen. Die Berufsprüfung wird mit einem eidgenössischen Fachausweis, die höhere Fachprüfung mit einem Diplom abgeschlossen. 2004 wurden 11'368 eidgenössische Fachausweise und 3195 Diplome verliehen.
Die höheren Fachschulen (HF) bieten eidgenössisch anerkannte Bildungsgänge und Nachdiplomstudien an für die Bereiche Technik; Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft; Wirtschaft; Land- und Waldwirtschaft; Gesundheit; Soziales und Erwachsenenbildung; Künste und Gestaltung. 2004 wurden 4067 Diplome erworben. Aufgrund der ab 2004 erfolgten Unterstellung der Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst unter das Berufsbildungsgesetz wird sich die Zahl der ausgestellten Diplome voraussichtlich verdoppeln.
Hochschulen
Die kantonalen Universitäten bieten Studiengänge an in Theologie, Geistes- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften, Recht, Wirtschaft, Medizin und Pharmazie, die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, Architektur, Mathematik, Pharmazeutische Wissenschaften sowie Sport- und Militärwissenschaften. Für das Jahr 2004 wird der Erwerb von über 9800 Hochschuldiplome/Lizentiate erwartet.
Die Fachhochschulen (FH) ermöglichen praxisbezogene Studiengänge in den Bereichen Technik und Informationstechnologie; Architektur, Bau und Planungswesen; Chemie und Life Sciences; Land- und Forstwirtschaft; Wirtschaft und Dienstleistungen; Design; Gesundheit, soziale Arbeit; Kunst, Musik, Theater sowie angewandte Psychologie und angewandte Linguistik. Die Pädagogischen Hochschulen (PH) sind für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung zuständig. 2004 wurden 7265 Fachhochschuldiplome verliehen.
Insgesamt haben 2004 160'000 Studierende eine Schweizer Hochschule besucht, davon etwas mehr als zwei Drittel eine universitäre Hochschule und knapp ein Drittel eine Fachhochschule (FH).
Die Kunst- und Musikhochschulen sowie die Pädagogischen Hochschulen sind teils integriert in Fachhochschulen, teils sind sie selbständig.
Im Jahr 2003/04 befanden sich in der Schweiz 196'482 Studierende in einer tertiären Ausbildung.
Höhere Berufsbildung
Die höhere Berufsbildung dient auf der Tertiärstufe der Vermittlung und dem Erwerb von Qualifikationen, die für die Ausübung von anspruchs- und verantwortungsvollen Berufstätigkeiten erforderlich sind. Sie setzt ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, den Abschluss einer höheren schulischen Allgemeinbildung oder eine gleichwertige Qualifikation voraus. Angeboten werden über 350 anerkannte Berufs- bzw. höhere Fachprüfungen. Die Berufsprüfung wird mit einem eidgenössischen Fachausweis, die höhere Fachprüfung mit einem Diplom abgeschlossen. 2004 wurden 11'368 eidgenössische Fachausweise und 3195 Diplome verliehen.
Die höheren Fachschulen (HF) bieten eidgenössisch anerkannte Bildungsgänge und Nachdiplomstudien an für die Bereiche Technik; Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft; Wirtschaft; Land- und Waldwirtschaft; Gesundheit; Soziales und Erwachsenenbildung; Künste und Gestaltung. 2004 wurden 4067 Diplome erworben. Aufgrund der ab 2004 erfolgten Unterstellung der Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst unter das Berufsbildungsgesetz wird sich die Zahl der ausgestellten Diplome voraussichtlich verdoppeln.
Hochschulen
Die kantonalen Universitäten bieten Studiengänge an in Theologie, Geistes- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften, Recht, Wirtschaft, Medizin und Pharmazie, die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, Architektur, Mathematik, Pharmazeutische Wissenschaften sowie Sport- und Militärwissenschaften. Für das Jahr 2004 wird der Erwerb von über 9800 Hochschuldiplome/Lizentiate erwartet.
Die Fachhochschulen (FH) ermöglichen praxisbezogene Studiengänge in den Bereichen Technik und Informationstechnologie; Architektur, Bau und Planungswesen; Chemie und Life Sciences; Land- und Forstwirtschaft; Wirtschaft und Dienstleistungen; Design; Gesundheit, soziale Arbeit; Kunst, Musik, Theater sowie angewandte Psychologie und angewandte Linguistik. Die Pädagogischen Hochschulen (PH) sind für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung zuständig. 2004 wurden 7265 Fachhochschuldiplome verliehen.
Insgesamt haben 2004 160'000 Studierende eine Schweizer Hochschule besucht, davon etwas mehr als zwei Drittel eine universitäre Hochschule und knapp ein Drittel eine Fachhochschule (FH).
| Höhere Berufsbildung | |
| Fachhochschulen | |
| Pädagogische Hochschulen | |
| Universitäre Hochschulen |
| Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) | |
| Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) |
| Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) | |
| Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) | |
| Universität Basel |

