Ausbildungen auf Sekundarstufe II
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Nach der obligatorischen Schule, treten die Jugendlichen in die Sekundarstufe II über. Unterteilen lässt sich die Sekundarstufe II in allgemeinbildende und in berufsbildende Ausbildungsgänge. Allgemeinbildende Schulen sind gymnasiale Maturitätsschulen (Gymnasien) und Fachmittelschulen (FMS). Die berufliche Grundbildung kann in Lehrbetrieben mit ergänzendem Unterricht in den Berufsfachschulen und überbetrieblichen Kursen oder in einem schulischen Vollzeitangebot wie Lehrwerkstätten oder berufliche Vollzeitschulen absolviert werden. Für Jugendliche, die nach Abschluss der Sekundarstufe I nicht direkt in eine berufliche Grundbildung oder in eine weiterführende Schule der Sekundarstufe II eintreten können, stehen Brückenangebote als Übergangslösungen zur Verfügung. Rund zwei Drittel der Jugendlichen treten nach der Sekundarstufe I in die berufliche Grundbildung ein. Ein Drittel wählt einen allgemeinbildenden Ausbildungsgang (gymnasiale Maturitätsschule oder Fachmittelschule).
Brückenangebote
Brückenangebote haben in den letzten zehn Jahren sehr zugenommen. Es gibt verschiedene Modelle kombinierter Brückenangebote (praktische Tätigkeiten in Betrieben und Allgemeinbildung), rein schulischer Angebote sowie Integrations-Brückenangebote (Unterricht für fremdsprachige Jugendliche teilweise mit Praktika). Jugendliche sollen durch diese Angebote in ihrer Berufsfindung und ihrer Integration in die Arbeitswelt unterstützt und auf den Einstieg in die Berufsbildung oder in weiterführende Ausbildungen vorbereitet werden, indem Schlüsselqualifikationen gefördert und individuelle Lücken aufgearbeitet werden. Brückenangebote sind freiwillig und je nachdem kostenpflichtig und kennen spezifische Aufnahmeverfahren. Das Bundesgesetz über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG) sieht vor, dass die Kantone Massnahmen ergreifen, die Personen mit individuellen Bildungsdefiziten am Ende der obligatorischen Schulzeit auf die berufliche Grundbildung vorbereiten; dies führt in den Kantonen zur Neuordnung der Brückenangebote.
Ausbildungsdauer und Abschluss
Die verschiedenen Ausbildungsgänge auf der Sekundarstufe II dauern zwei bis vier Jahre. 90% aller Jugendlichen erwerben einen Abschluss auf der Sekundarstufe II. Der Übergang von der obligatorischen Schule in die Sekundarstufe II soll optimiert werden, damit ab 2015 95% aller Jugendlichen einen Abschluss auf der Sekundarstufe II erwerben. Die Jugendlichen schliessen die Sekundarstufe II im Alter von 18/19 Jahren ab und erwerben ein entsprechendes Abschlusszertifikat.
Weiterführende Ausbildung
Je nach Abschluss auf der Sekundarstufe II kann direkt ein Beruf ausgeübt oder eine weiterführende Ausbildung auf der Tertiärstufe begonnen werden - entweder an einer Hochschule (universitäre Hochschulen [UH], Fachhochschulen [FH], Pädagogische Hochschulen [PH]) oder ein Ausbildungsgang der höheren Berufsbildung (höhere Fachschulen [HF], eidgenössische Berufsprüfungen [BP], eidgenössische höhere Fachprüfungen [HFP]).
Brückenangebote haben in den letzten zehn Jahren sehr zugenommen. Es gibt verschiedene Modelle kombinierter Brückenangebote (praktische Tätigkeiten in Betrieben und Allgemeinbildung), rein schulischer Angebote sowie Integrations-Brückenangebote (Unterricht für fremdsprachige Jugendliche teilweise mit Praktika). Jugendliche sollen durch diese Angebote in ihrer Berufsfindung und ihrer Integration in die Arbeitswelt unterstützt und auf den Einstieg in die Berufsbildung oder in weiterführende Ausbildungen vorbereitet werden, indem Schlüsselqualifikationen gefördert und individuelle Lücken aufgearbeitet werden. Brückenangebote sind freiwillig und je nachdem kostenpflichtig und kennen spezifische Aufnahmeverfahren. Das Bundesgesetz über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG) sieht vor, dass die Kantone Massnahmen ergreifen, die Personen mit individuellen Bildungsdefiziten am Ende der obligatorischen Schulzeit auf die berufliche Grundbildung vorbereiten; dies führt in den Kantonen zur Neuordnung der Brückenangebote.
Ausbildungsdauer und Abschluss
Die verschiedenen Ausbildungsgänge auf der Sekundarstufe II dauern zwei bis vier Jahre. 90% aller Jugendlichen erwerben einen Abschluss auf der Sekundarstufe II. Der Übergang von der obligatorischen Schule in die Sekundarstufe II soll optimiert werden, damit ab 2015 95% aller Jugendlichen einen Abschluss auf der Sekundarstufe II erwerben. Die Jugendlichen schliessen die Sekundarstufe II im Alter von 18/19 Jahren ab und erwerben ein entsprechendes Abschlusszertifikat.
Weiterführende Ausbildung
Je nach Abschluss auf der Sekundarstufe II kann direkt ein Beruf ausgeübt oder eine weiterführende Ausbildung auf der Tertiärstufe begonnen werden - entweder an einer Hochschule (universitäre Hochschulen [UH], Fachhochschulen [FH], Pädagogische Hochschulen [PH]) oder ein Ausbildungsgang der höheren Berufsbildung (höhere Fachschulen [HF], eidgenössische Berufsprüfungen [BP], eidgenössische höhere Fachprüfungen [HFP]).
| Maturitätsschulen (Gymnasien) | |
| Fachmittelschulen (FMS) | |
| Berufliche Grundbildung |
| Bundesamt für Statistik (BFS): Bildung und Wissenschaft | |
| Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) | |
| EDK: Kantonsumfragen |

