Die Schweiz und die UNO
![]() | Am 3. März 2002 findet die Abstimmung über die Volksinitiative "Für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO)" statt. Die Initiative wurde am 6. März 2000 mit 124'772 Unterschriften eingereicht. Gleichzeitig beauftragte der Bundesrat das EDA mit einer Vernehmlassung zu diesem Thema, die ebenfalls positiv für einen Beitritt zur UNO ausfiel. |
Mit dem Zusatz einer Neutralitätserklärung nahm der Bundesrat den Text des UNO-Beitrittsgesuchs an. Am 5. Oktober 2001 bejahte der Ständerat den Bundesbeschluss über die Volksinitiative mit 37 gegen 3 Stimmen. Der Nationalrat folgte ihm am selben Tag mit 147 gegen 39 Stimmen.
Alle im Bundesrat vertretenen Parteien von links bis bürgerlich sind für den UNO-Beitritt - mit einer Ausnahme: Die SVP ist die einzige Bundesratspartei, die die Initiative ablehnt, weil sie um die Neutralität fürchtet.
Alle im Bundesrat vertretenen Parteien von links bis bürgerlich sind für den UNO-Beitritt - mit einer Ausnahme: Die SVP ist die einzige Bundesratspartei, die die Initiative ablehnt, weil sie um die Neutralität fürchtet.

