ICT und Gender: Mein Verhältnis dazu
von Yvonne Vignoli
Aufgewachsen in der Frauenbewegung der 70er Jahre und geprägt durch Lektüren wie "Häutungen", "Le deuxième Sexe", "Les mots pour le dire" und nach vielen Jahren "Frauen im Laufgitter" habe ich mich immer wieder mit der Sache der Frau identifiziert. Begegnungen in Selbsterfahrungsgruppen, Auslandaufenthalte mit Fremdsprachenstudium und während einer langjährigen Beziehung in interkultureller Ehe mit zweisprachiger Erziehung meiner Kinder, hat sich dieser Erfahrungskreislauf immer mehr zu dem ausgeweitet, was ich heute mit Genderkompetenz in Verbindung bringe. Es ist weniger die Tatsache, dass "Frausein" gewisse Voraussetzungen und Ursachen in Gesellschaft und Alltag mit sich bringen, sondern die Gemeinsamkeit mit dem Andersartigen, mit dem, was sich von der herrschenden Norm abhebt und keine Privilegien geniesst.
Genderkompetenz
In meiner beruflichen Ausbildung zur Sprachlehrerin, Erwachsenenbilderin und in Tätigkeiten wie Projektleitung und Geschäftsführung, haben mich immer wieder Gerechtigkeitssinn und das Streben nach Chancengleichheit stark geprägt. Bedeutungen verhandeln, partnerschaftliche Umgangsformen pflegen und einen offenen Dialog führen können, sind für mich heute wesentliche Eigenschaften, die ich unmittelbar mit Genderkompetenz verbinde.
Es geht für mich immer wieder darum, das Andersartige zu verstehen und in meine Welt einordnen zu können.
Technikfreundliches Umfeld
In meiner Kindheit bin ich in einem technikfreundlichen Umfeld aufgewachsen mit Maschinen und dem Geruch von Metall und Maschinenöl. Den Zugang zum Computer und ICT habe ich als Anwenderin erst spät gefunden. Dabei haben mich die Möglichkeiten der Vernetzung und der direkten Kontaktnahme mit Menschen über Internet überzeugt. Noch heute begeistern mich gut funktionierende Programme und gelungene Kommunikation über ICT.
Als Expertin für ICT im Umfeld von Bildung und Entwicklung versuche ich aufmerksam Fragestellungen wahrzunehmen und zu bearbeiten, die einen konstruktiven Beitrag im Umgang mit Gender und Diversity leisten können.
Lösungsorientiertes Handeln
Lösungsorientiertes Handeln steht für mich im Vordergrund, Genderkompetenz ordnet sich dort ein. Ich achte bewusst darauf, in gemischten Teams mit Partnerinnen und Partnern zusammenzuarbeiten.
Autorin
Yvonne Vignoli ist Leiterin eLearning Services Fachhochschule Nord-West FH NW.
Genderkompetenz
In meiner beruflichen Ausbildung zur Sprachlehrerin, Erwachsenenbilderin und in Tätigkeiten wie Projektleitung und Geschäftsführung, haben mich immer wieder Gerechtigkeitssinn und das Streben nach Chancengleichheit stark geprägt. Bedeutungen verhandeln, partnerschaftliche Umgangsformen pflegen und einen offenen Dialog führen können, sind für mich heute wesentliche Eigenschaften, die ich unmittelbar mit Genderkompetenz verbinde.
Es geht für mich immer wieder darum, das Andersartige zu verstehen und in meine Welt einordnen zu können.
Technikfreundliches Umfeld
In meiner Kindheit bin ich in einem technikfreundlichen Umfeld aufgewachsen mit Maschinen und dem Geruch von Metall und Maschinenöl. Den Zugang zum Computer und ICT habe ich als Anwenderin erst spät gefunden. Dabei haben mich die Möglichkeiten der Vernetzung und der direkten Kontaktnahme mit Menschen über Internet überzeugt. Noch heute begeistern mich gut funktionierende Programme und gelungene Kommunikation über ICT.
Als Expertin für ICT im Umfeld von Bildung und Entwicklung versuche ich aufmerksam Fragestellungen wahrzunehmen und zu bearbeiten, die einen konstruktiven Beitrag im Umgang mit Gender und Diversity leisten können.
Lösungsorientiertes Handeln
Lösungsorientiertes Handeln steht für mich im Vordergrund, Genderkompetenz ordnet sich dort ein. Ich achte bewusst darauf, in gemischten Teams mit Partnerinnen und Partnern zusammenzuarbeiten.
Autorin
Yvonne Vignoli ist Leiterin eLearning Services Fachhochschule Nord-West FH NW.
