Schlusswort
Es ist sicher aufschlussreich, uns einige der wichtigsten Fortschritte in Erinnerung zu rufen:
| Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Lehrkörpers sind heute soweit geschult, dass sie ihren Kolleginnen und Kollegen das Gelernte optimal vermitteln können. | |
| Pädagogische Ressourcen zur Integration von ICT in den Schulunterricht sind reichhaltig vorhanden, vor allem aufgrund der in den F3-Ausbildungen erarbeiteten pädagogischen Szenarien, die sich bewährt haben. | |
| Die konkrete Unterstützung darf hierbei nicht vergessen werden, in Form von Dienstleistungen der Kantone und pädagogisch-didaktischer Hilfestellung durch die seit einigen Jahren erfolgende Ausrichtung der Weiterbildungsangebote. |
Kantonale Anliegen
Dennoch müssen, damit sich diese Resultate dauerhaft bewähren, die Anliegen der kantonalen Verantwortlichen ernst genommen werden:
Dennoch müssen, damit sich diese Resultate dauerhaft bewähren, die Anliegen der kantonalen Verantwortlichen ernst genommen werden:
| Zuoberst auf der Liste steht die Notwendigkeit, die F3-Ausbildungen weiterzuführen. | |
| Massnahmen müssen getroffen werden, damit sich die bereits existierenden " Seilschaften " nicht mit dem Ende von PPP-SiN auflösen. | |
| Obendrein müssen Strategien ausgearbeitet und Ressourcen gefunden werden, um den Wissenstransfert in ICT- und Medienpädagogik von der Ebene F3 bis auf die Ebene F1 zu gewährleisten, da die ICT bisher noch nicht in die Praxis des gesamten Lehrkörpers integriert sind. |
Gleichstellung und Bildungsreform
Diesen Aspekten der kantonalen Verantwortlichen, die sich an dieser Umfrage beteiligt haben, müssen noch zwei weitere Punkte hinzugefügt werden:
Diesen Aspekten der kantonalen Verantwortlichen, die sich an dieser Umfrage beteiligt haben, müssen noch zwei weitere Punkte hinzugefügt werden:
| Im Bereich Chancengleichheit zeigt die Aufteilung nach Geschlecht der Teilnehmenden an den F3-Ausbildungen, dass Frauen im Bereich ICT noch immer in der Minderheit sind, während sie tatsächlich ungefähr 2/3 des gesamten Lehrkörpers darstellen. Der Wissenstransfert in ICT und Medienpädagogik von der Ebene F3 bis auf die Ebene F1 hängt ebenfalls von der eben genannten Gleichstellungsproblematik ab. Im Rahmen der F3-Ausbildungen wurden bereits Massnahmen ergriffen, um die Teilnehmenden für diese Problematik zu sensibilisieren. Die gemachten Erfahrungen müssen ausgewertet und die Massnahmen fortgeführt werden. | |
| Schlussendlich ist es wichtig, auf die Reform der derzeitig laufenden Ausbildungen der Lehrpersonen einzugehen. In diesem Zusammenhang muss beachtet werden, dass die bisherigen Überlegungen und die gemachten Erfahrungen im Bereich ICT und Medienpädagogik nicht verloren geht beim Transfert in die PHs. Um nur einen Punkt der Frage zu zitieren: Die Personen, die den Fragebogen beantwortet haben, sind sich einig darüber, dass die Empfehlungen der EDK eine wichtige Rolle bei der Erarbeitung eines Konzepts für die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen ihres Kantons gespielt haben. Allerdings - sind diese Empfehlungen wirklich bekannt, besonders bei den PHs, die in Zukunft die Zentren für Ausbildung und Beratung der Lehrpersonen im Bereich ICT und Medienpädagogik darstellen werden? |
Unterstützung nach wie vor nötig
Alle diese Bedenken und offenen Fragen, die im Zuge der Umfrage geäussert wurden, zeigen, dass, obwohl dank PPP-SiN eine wichtige Etappe erreicht wurde, das Spiel dennoch nicht so vollständig gewonnen ist, dass ICT und Medienpädagogik fest und dauerhaft in den Schweizer Schulen integriert sind. Unterstützung ist nach wie vor nötig und erwünscht.
Alle diese Bedenken und offenen Fragen, die im Zuge der Umfrage geäussert wurden, zeigen, dass, obwohl dank PPP-SiN eine wichtige Etappe erreicht wurde, das Spiel dennoch nicht so vollständig gewonnen ist, dass ICT und Medienpädagogik fest und dauerhaft in den Schweizer Schulen integriert sind. Unterstützung ist nach wie vor nötig und erwünscht.
