St. Gallen
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Kontakt
Beatrice Straub Haaf, Leiterin Fachstelle Informatik, Volksschule
E-Mail: beatrice.straub@sg.ch
Anzahl Lehrpersonen
Beatrice Straub Haaf, Leiterin Fachstelle Informatik, Volksschule
E-Mail: beatrice.straub@sg.ch
Anzahl Lehrpersonen
| Schulstufe | insgesamt | weibliche Lehrpersonen | männliche Lehrpersonen | ||||||||||||
Primarstufe | rund 3200 Lehrpersonen | ||||||||||||||
Sekundarstufe I | rund 1100 Lehrpersonen | ||||||||||||||
Fachlehrkräfte | rund 1200 Lehrpersonen | ||||||||||||||
Berufsschule | rund 3000 Lehrpersonen | ||||||||||||||
Mittelschule | rund 400 Lehrpersonen | ||||||||||||||
Insgesamt | rund 8900 Lehrpersonen | ||||||||||||||
F3-Ausbildungen | 150 | 35 | 115 | ||||||||||||
Konzept
Der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) hat sich zu einer Kulturtechnik entwickelt. ICT sind in allen Lebensbereichen präsent.
Der Computer dient bei der thematischen Arbeit und in Lernsituationen als Lernwerkzeug, Informations- und Kommunikationsmedium und schafft Raum für kreatives Arbeiten. Dabei wird ein Beitrag zur ganzheitlichen Bildung geleistet, indem die technischen Möglichkeiten und Anwendungen aber auch die gesellschaftlichen Auswirkungen aufgezeigt werden.
Der Einsatz des Computers im Unterricht umfasst folgende Lernbereiche:
- Information und Kommunikation,
- Kreatives Arbeiten
- Lernen und Üben
- Informatik
Die detaillierten Ziele zu den vier Lernbereichen sind im Lehrplan "ICT im Unterricht", welcher im Sommer 2006 in Kraft tritt, beschrieben.
Anforderungen an Lehrpersonen
Mit dem Einsatz von Computern in den Unterricht werden neue Anforderungen an die Lehrkräfte gestellt. Der Stellenwert der Medienkompetenz steigt zunehmend und von den Lehrkräften wird ein sicherer Umgang mit dem Computer erwartet! Neben der Beurteilung der Qualität von Programmen gehört zur Medienkompetenz aber auch die Vertrautheit mit Regeln rund um das Internet, das kritische Beurteilen von Quellen und das Weitergeben des Wissens an Schülerinnen und Schüler.
Informatik in der Volksschule
Auf diesem Hintergrund basierend wurde das Projekt "Informatik in der Volksschule: Weiterbildung der Lehrkräfte" lanciert und dem Bereich "Einsatz von Computern im Unterricht" eine hohe Priorität eingeräumt.
Mit dem Projekt wurden folgende Hauptziele verfolgt:
Der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) hat sich zu einer Kulturtechnik entwickelt. ICT sind in allen Lebensbereichen präsent.
Der Computer dient bei der thematischen Arbeit und in Lernsituationen als Lernwerkzeug, Informations- und Kommunikationsmedium und schafft Raum für kreatives Arbeiten. Dabei wird ein Beitrag zur ganzheitlichen Bildung geleistet, indem die technischen Möglichkeiten und Anwendungen aber auch die gesellschaftlichen Auswirkungen aufgezeigt werden.
Der Einsatz des Computers im Unterricht umfasst folgende Lernbereiche:
- Information und Kommunikation,
- Kreatives Arbeiten
- Lernen und Üben
- Informatik
Die detaillierten Ziele zu den vier Lernbereichen sind im Lehrplan "ICT im Unterricht", welcher im Sommer 2006 in Kraft tritt, beschrieben.
Anforderungen an Lehrpersonen
Mit dem Einsatz von Computern in den Unterricht werden neue Anforderungen an die Lehrkräfte gestellt. Der Stellenwert der Medienkompetenz steigt zunehmend und von den Lehrkräften wird ein sicherer Umgang mit dem Computer erwartet! Neben der Beurteilung der Qualität von Programmen gehört zur Medienkompetenz aber auch die Vertrautheit mit Regeln rund um das Internet, das kritische Beurteilen von Quellen und das Weitergeben des Wissens an Schülerinnen und Schüler.
Informatik in der Volksschule
Auf diesem Hintergrund basierend wurde das Projekt "Informatik in der Volksschule: Weiterbildung der Lehrkräfte" lanciert und dem Bereich "Einsatz von Computern im Unterricht" eine hohe Priorität eingeräumt.
Mit dem Projekt wurden folgende Hauptziele verfolgt:
| Förderung des gezielten Einsatzes von Computern im Unterricht in der Volksschule, | |
| Befähigung aller Lehrkräfte der Volksschule, den Computer integrativ im Unterricht einzusetzen, | |
| Unterstützung und Motivation der Lehrkräfte in der Nutzung von Computern im Unterricht und dessen gezielten, integrativen Einsatz. |
Ausbildung eines Kurskaders (F3)
Um eine flächendeckende Umsetzung des Projektes zu gewährleisten, wurde in einer ersten Phase ein Informatikkader ausgebildet, welches sich aus 70 aktiven Lehrkräften aller Stufen der Volksschule zusammensetzt. Diese verpflichteten sich im Rahmen dieses Projektes in der kantonalen Weiterbildung Grundkurse und Kurse zum Einsatz von Computern im Unterricht zu erteilen. Alle Personen des Informatikkaders verfügen über erweiterte Informatikkenntnisse mit ECDL (Europäischer Computerführerschein) oder SIZ-Abschlüssen (Schweizerisches Informatik Zertifikat). Während einer Intensivweiterbildung (F3) wurden sie im methodisch-didaktischen Einsatz von Computern im Unterricht und in Erwachsenenbildung geschult.
ALMO
In enger Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen Rorschach, St.Gallen und Graubünden sowie Vertretern der Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden sowie Thurgau entstand der interkantonale
Nachdiplomkurs Ausbildung von Ausbildenden für Lehrpersonen in Medienkompetenz und ICT- Ost "almo".
Das Hauptziel des Projektes ist es, in den fünf Kantonen ein Netzwerk an Kaderpersonen aufzubauen, welche die Integration von ICT an den Schulen unterstützen. Die Weiterbildung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aus der Mittel-, Berufs- und Volksschule, die im Schuldienst stehen und Unterrichtsprojekte mit Einbezug der ICT bereits durchführen. Sie nehmen in ihrem Lehrerkollegium eine Weiterbildungsverantwortung wahr.
Weiterbildung der Lehrkräfte (F2) - Volksschule
Das kantonale Entwicklungskonzept Informatik sieht vor, dass alle Lehrkräfte befähigt werden, Computer integrativ in ihrem Unterricht einzusetzen. Die Weiterbildung der Lehrkräfte wurde dreiteilig aufgebaut:
- Grundlagen Informatik
- Einsatz von Computern im Unterricht
- Weiterbildung nach individuellen Bedürfnissen
Die beiden ersten Teile wurden in den einzelnen Schulgemeinden durch Kursleitungen aus dem kantonalen Informatikkader nach einem einheitlichen Konzept erteilt. Die Kurse zum Einsatz von Computern im Unterricht waren für alle aktiven Lehrkräfte obligatorisch und setzten gute Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer voraus. Gute Grundkenntnisse eigneten sich die Lehrpersonen in schulinternen Weiterbildungen an.
Beratung und Unterstützung
Mentorinnen und Mentoren bieten den Lehrkräften direkt im Unterricht Beratung und Unterstützung an. Zudem wurden an den fünf Regionalen Didaktischen Zentren (RDZ) in Jona, Gossau, Rorschach, Sargans und Wattwil sogenannte Compi-Treffs eingerichtet. An diesen Treffs, welche jeden zweiten Mittwoch stattfinden, erhalten Lehrpersonen Antworten auf ihre Fragen und Unterstützung.
Organisation
Die Weiterbildung im Bereich Volksschule wurde durch die Fachstelle Informatik im Amt für Volksschule konzipiert und organisiert. In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich wurde die Ausbildung des Kaders durchgeführt. Das Projekt wurde zu 64% durch Bundesgelder unterstützt.
Volksschule
In den Jahren 2002 - 2005 wurde flächendeckend auf der Volksschulstufe eine obligatorische Weiterbildung mit speziellen Kursen (insgesamt ca. 350 Kurse) zum methodisch-didaktischen Einsatz von Computern im Unterricht durchgeführt.
Sekundarstufe II
Die Weiterbildungen, welche aus dem Nachdiplomkurs "almo" resultieren, werden teils von der Formi (Weiterbildung Mittelschule) und teils individuell in den Schulen angeboten und koordiniert. Die Verantwortung für die Weiterbildung in den Schulen der Sekundarstufe II liegt bei den jeweiligen Rektoren.
Aktueller Stand
Das Projekt "Informatik in der Volksschule: Weiterbildung der Lehrkräfte" ist abgeschlossen. Das Informatikkader ist ausgebildet und hat in den letzten drei Jahren die obligatorischen Kurse in den Schulen zum methodisch-didaktischen Einsatz durchgeführt. In allen Schulen der Volksschulstufe haben die obligatorischen Kurse stattgefunden.
Im Projekt "almo" stehen die Kurse zwei und drei vor dem Abschluss. Der letzte von sechs Kursen ist im Februar 2006 gestartet.
Dienstleistungen
- Webauftritt: www.schule.sg.ch
- Regionale Didaktische Zentren in Gossau, Jona, Rorschach, Sargans und Wattwil
- Beratung durch die Fachstelle Informatik
- Vernetzungstage für Informatikkaderpersonen (einmal jährlich)
- Diverse Informationsveranstaltungen
Kantonale Zusammenarbeit
Der Kanton St. Gallen arbeitet in diesem Bereich auf der Volksschulstufe weitgehend autonom.
Auf der Sekundarstufe II werden Kooperationen gesucht.
Um eine flächendeckende Umsetzung des Projektes zu gewährleisten, wurde in einer ersten Phase ein Informatikkader ausgebildet, welches sich aus 70 aktiven Lehrkräften aller Stufen der Volksschule zusammensetzt. Diese verpflichteten sich im Rahmen dieses Projektes in der kantonalen Weiterbildung Grundkurse und Kurse zum Einsatz von Computern im Unterricht zu erteilen. Alle Personen des Informatikkaders verfügen über erweiterte Informatikkenntnisse mit ECDL (Europäischer Computerführerschein) oder SIZ-Abschlüssen (Schweizerisches Informatik Zertifikat). Während einer Intensivweiterbildung (F3) wurden sie im methodisch-didaktischen Einsatz von Computern im Unterricht und in Erwachsenenbildung geschult.
ALMO
In enger Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen Rorschach, St.Gallen und Graubünden sowie Vertretern der Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden sowie Thurgau entstand der interkantonale
Nachdiplomkurs Ausbildung von Ausbildenden für Lehrpersonen in Medienkompetenz und ICT- Ost "almo".
Das Hauptziel des Projektes ist es, in den fünf Kantonen ein Netzwerk an Kaderpersonen aufzubauen, welche die Integration von ICT an den Schulen unterstützen. Die Weiterbildung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aus der Mittel-, Berufs- und Volksschule, die im Schuldienst stehen und Unterrichtsprojekte mit Einbezug der ICT bereits durchführen. Sie nehmen in ihrem Lehrerkollegium eine Weiterbildungsverantwortung wahr.
Weiterbildung der Lehrkräfte (F2) - Volksschule
Das kantonale Entwicklungskonzept Informatik sieht vor, dass alle Lehrkräfte befähigt werden, Computer integrativ in ihrem Unterricht einzusetzen. Die Weiterbildung der Lehrkräfte wurde dreiteilig aufgebaut:
- Grundlagen Informatik
- Einsatz von Computern im Unterricht
- Weiterbildung nach individuellen Bedürfnissen
Die beiden ersten Teile wurden in den einzelnen Schulgemeinden durch Kursleitungen aus dem kantonalen Informatikkader nach einem einheitlichen Konzept erteilt. Die Kurse zum Einsatz von Computern im Unterricht waren für alle aktiven Lehrkräfte obligatorisch und setzten gute Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer voraus. Gute Grundkenntnisse eigneten sich die Lehrpersonen in schulinternen Weiterbildungen an.
Beratung und Unterstützung
Mentorinnen und Mentoren bieten den Lehrkräften direkt im Unterricht Beratung und Unterstützung an. Zudem wurden an den fünf Regionalen Didaktischen Zentren (RDZ) in Jona, Gossau, Rorschach, Sargans und Wattwil sogenannte Compi-Treffs eingerichtet. An diesen Treffs, welche jeden zweiten Mittwoch stattfinden, erhalten Lehrpersonen Antworten auf ihre Fragen und Unterstützung.
Organisation
Die Weiterbildung im Bereich Volksschule wurde durch die Fachstelle Informatik im Amt für Volksschule konzipiert und organisiert. In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich wurde die Ausbildung des Kaders durchgeführt. Das Projekt wurde zu 64% durch Bundesgelder unterstützt.
Volksschule
In den Jahren 2002 - 2005 wurde flächendeckend auf der Volksschulstufe eine obligatorische Weiterbildung mit speziellen Kursen (insgesamt ca. 350 Kurse) zum methodisch-didaktischen Einsatz von Computern im Unterricht durchgeführt.
Sekundarstufe II
Die Weiterbildungen, welche aus dem Nachdiplomkurs "almo" resultieren, werden teils von der Formi (Weiterbildung Mittelschule) und teils individuell in den Schulen angeboten und koordiniert. Die Verantwortung für die Weiterbildung in den Schulen der Sekundarstufe II liegt bei den jeweiligen Rektoren.
Aktueller Stand
Das Projekt "Informatik in der Volksschule: Weiterbildung der Lehrkräfte" ist abgeschlossen. Das Informatikkader ist ausgebildet und hat in den letzten drei Jahren die obligatorischen Kurse in den Schulen zum methodisch-didaktischen Einsatz durchgeführt. In allen Schulen der Volksschulstufe haben die obligatorischen Kurse stattgefunden.
Im Projekt "almo" stehen die Kurse zwei und drei vor dem Abschluss. Der letzte von sechs Kursen ist im Februar 2006 gestartet.
Dienstleistungen
- Webauftritt: www.schule.sg.ch
- Regionale Didaktische Zentren in Gossau, Jona, Rorschach, Sargans und Wattwil
- Beratung durch die Fachstelle Informatik
- Vernetzungstage für Informatikkaderpersonen (einmal jährlich)
- Diverse Informationsveranstaltungen
Kantonale Zusammenarbeit
Der Kanton St. Gallen arbeitet in diesem Bereich auf der Volksschulstufe weitgehend autonom.
Auf der Sekundarstufe II werden Kooperationen gesucht.

