Bern (deutschsprachiger Teil)
![]() | Kontakt Thomas Messerli, Weiterbildungslehrgänge, Lernen mit ICT, PH Bern, E-Mail: Thomas.Messerli@phbern.ch |
Anzahl Lehrpersonen Kanton
Lehrpersonen in beiden Sprachregionen des Kantons:
Lehrpersonen in beiden Sprachregionen des Kantons:
| Schulstufe | weibliche Lehrpersonen | männliche Lehrpersonen | |||||||||
Kindergarten | 1479 | 13 | |||||||||
Primarstufe | 5740 | 1647 | |||||||||
Realschule | 1578 | 1380 | |||||||||
Sekundarschule | 1173 | 1350 | |||||||||
Gymnasium | 474 | 977 | |||||||||
Seminare | 2 | 2 | |||||||||
Insgesamt: 15'815 | 10'446 | 5369 | |||||||||
F3-Ausbildung | 34 | 95 | |||||||||
Ziel
ICT-Aus- und Weiterbildungsangebote für Lehrpersonen werden im Kanton Bern durch die entsprechenden Anbieter und Ausbildungsinstitutionen konzipiert und umgesetzt. Im Bereich ICT und Medien besteht gesamthaft und über alle Stufen (F1 - F3) hinweg wenig Koordination und damit kein kantonsweites Ausbildungskonzept. Ähnlich wie in vergleichbaren Kantonen erschwert die Grösse der einzelnen Institute und die bisher vielfältig organisierten Ausbildungen für bis zu 15'000 Lehrpersonen die Koordination für ein übergreifendes Konzept.
Im Kanton Bern gibt es also mehrere ICT-Ausbildungskonzepte, aufgeteilt auf die Sprachregionen und auf die Stufen F1, F2 und F3. Exemplarisch wird folgend das F2-Angebot des Instituts für Weiterbildung IWB PHBern (bis 1.9.05 Lehrererinnen- und Lehrerfortbildung ZS LLFB) dargestellt.
F2 Weiterbildung
Inhaltliches Konzept der Weiterbildung - zwischen technischen Fertigkeiten und integrativen Unterrichtsumsetzungen:
ICT-Aus- und Weiterbildungsangebote für Lehrpersonen werden im Kanton Bern durch die entsprechenden Anbieter und Ausbildungsinstitutionen konzipiert und umgesetzt. Im Bereich ICT und Medien besteht gesamthaft und über alle Stufen (F1 - F3) hinweg wenig Koordination und damit kein kantonsweites Ausbildungskonzept. Ähnlich wie in vergleichbaren Kantonen erschwert die Grösse der einzelnen Institute und die bisher vielfältig organisierten Ausbildungen für bis zu 15'000 Lehrpersonen die Koordination für ein übergreifendes Konzept.
Im Kanton Bern gibt es also mehrere ICT-Ausbildungskonzepte, aufgeteilt auf die Sprachregionen und auf die Stufen F1, F2 und F3. Exemplarisch wird folgend das F2-Angebot des Instituts für Weiterbildung IWB PHBern (bis 1.9.05 Lehrererinnen- und Lehrerfortbildung ZS LLFB) dargestellt.
F2 Weiterbildung
Inhaltliches Konzept der Weiterbildung - zwischen technischen Fertigkeiten und integrativen Unterrichtsumsetzungen:
| In Einstiegs- und Grundkursen liegt der inhaltliche Schwerpunkt fast ausschliesslich auf technischen Fertigkeiten. | |
| Mit den Präsentationskursen wird der Schwerpunkt auf die technischen Fertigkeiten für die Unterrichtsvorbereitung gelegt. | |
| Lernsoftwarekurse sind auf die Integration von ICT in den Unterricht ausgerichtet. | |
| Aufbau- und Internetkurse setzen mit Projekten Schwerpunkte in beiden Ausrichtungen: technische Fertigkeit der Lehrpersonen wie auch die integrative Umsetzung F1. | |
| Systemkurse sind technische "Highendkurse", ausgerichtet auf die Wartung der Infrastruktur im Schulhaus oder einzelner Geräte von Lehrpersonen. | |
| Einstiegs- und Grundkurse wie Systemkurse werden in künftigen Konzepten höchstens noch eine marginale Rolle spielen. Neue Konzepte setzen den Fokus auf den Bildungsauftrag mit Zielformulierungen zur Integration der ICT in den Unterricht - in erster Priorität für Schülerinnen und Schüler. |

Organisation
Das Angebot ist auch nach den Durchführungsorten organisiert: Zentrale Kurse werden an der PHBern durchgeführt; die Lehrpersonen schreiben sich mit persönlichen Zielsetzungen einzeln an. Regionale Kurse werden von der Lehrerinnen- und Lehrergewerkschaft LEBE organisiert. Lehrpersonen treffen sich mit dem Ziel, regionale Konzepte aufzubauen, Organisationsformen zu pflegen und ICT-Kompetenzen im Wissensaustausch abzusichern. H-Kurse (hol-Kurse) werden durch Schulleitung und Kollegen in einzelnen Schulhäusern abgeholt. Ziel von h-Kursen und den teilnehmenden Lehrpersonen ist es, nach dem ICT-Konzept der Schule integrative Angebote für F1 kennen zu lernen und den Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit ICT-Umsetzungen zu ergänzen.
Aktueller Stand
Die ICT-Aus- und Weiterbildungsangebote im Kanton Bern sind bereits gute 15 Jahre etabliert. Die grossen Projekte sind seid 1995 in Angebote der Bildungsinstitutionen integriert. Diesbezüglich unternimmt der Kanton Grundleistungen für Standardangebote in der ICT-
Aus- und Weiterbildung.
Durch den schnellen gesellschaftlichen und technischen Wandel sind für den Kanton und seine Bildungsangebote trotzdem Projekte mit Entwicklungspotential wichtig. Im Kontext von PPP-SiN wird Ende Jahr das Projekt Klict abgeschlossen. Aufgenommen wurde das Projekt "ICT-Kultur in der Schule" mit Abschluss Sommer 2007 und 6 Projekte Goodpr@ctice, ebenfalls mit Abschluss 2007.
Kantonsintern sind einige Vorhaben an der PHBern und der Erziehungsdirektion in der Startphase. Ab Sommer 2007 wird für Lehrpersonen ein ICT-Zertifikatskurs angeboten. Am Zentrum für Bildungsinformatik werden Dienstleistungen bisheriger Institute zusammengefasst und neu aufgebaut.
Dienstleistungen
Für Lehrpersonen im Kanton Bern ist der Schulverlag für ICT-Anliegen eine kompetente Anlaufstelle.(Informationsveranstaltungen für Kollegien, Beratung Lernsoftware und Gütesiegel, Schullizenzen).
Die Abteilung Schulinformatik am Zentrum für Bildungsinformatik der PHBern leistet folgende zusätzlich Aufgaben:
Das Angebot ist auch nach den Durchführungsorten organisiert: Zentrale Kurse werden an der PHBern durchgeführt; die Lehrpersonen schreiben sich mit persönlichen Zielsetzungen einzeln an. Regionale Kurse werden von der Lehrerinnen- und Lehrergewerkschaft LEBE organisiert. Lehrpersonen treffen sich mit dem Ziel, regionale Konzepte aufzubauen, Organisationsformen zu pflegen und ICT-Kompetenzen im Wissensaustausch abzusichern. H-Kurse (hol-Kurse) werden durch Schulleitung und Kollegen in einzelnen Schulhäusern abgeholt. Ziel von h-Kursen und den teilnehmenden Lehrpersonen ist es, nach dem ICT-Konzept der Schule integrative Angebote für F1 kennen zu lernen und den Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit ICT-Umsetzungen zu ergänzen.
Aktueller Stand
Die ICT-Aus- und Weiterbildungsangebote im Kanton Bern sind bereits gute 15 Jahre etabliert. Die grossen Projekte sind seid 1995 in Angebote der Bildungsinstitutionen integriert. Diesbezüglich unternimmt der Kanton Grundleistungen für Standardangebote in der ICT-
Aus- und Weiterbildung.
Durch den schnellen gesellschaftlichen und technischen Wandel sind für den Kanton und seine Bildungsangebote trotzdem Projekte mit Entwicklungspotential wichtig. Im Kontext von PPP-SiN wird Ende Jahr das Projekt Klict abgeschlossen. Aufgenommen wurde das Projekt "ICT-Kultur in der Schule" mit Abschluss Sommer 2007 und 6 Projekte Goodpr@ctice, ebenfalls mit Abschluss 2007.
Kantonsintern sind einige Vorhaben an der PHBern und der Erziehungsdirektion in der Startphase. Ab Sommer 2007 wird für Lehrpersonen ein ICT-Zertifikatskurs angeboten. Am Zentrum für Bildungsinformatik werden Dienstleistungen bisheriger Institute zusammengefasst und neu aufgebaut.
Dienstleistungen
Für Lehrpersonen im Kanton Bern ist der Schulverlag für ICT-Anliegen eine kompetente Anlaufstelle.(Informationsveranstaltungen für Kollegien, Beratung Lernsoftware und Gütesiegel, Schullizenzen).
Die Abteilung Schulinformatik am Zentrum für Bildungsinformatik der PHBern leistet folgende zusätzlich Aufgaben:
| Beratung von ICT-Verantwortlichen, Schulleitungen und Schulbehörden | |
| Pädagogischer und technischer Support für die ICT-Verantwortlichen | |
| Förderung des Erfahrungsaustauschs unter den ICT-Verantwortlichen | |
| Entwicklung von pädagogischen ICT-Angeboten für den Unterricht | |
| Evaluation von Hard- und Software für den Unterricht | |
| Tagungen und Workshops für die ICT-Verantwortlichen |
Die Schulinformatik unterstützt die ICT-Verantwortlichen an den Schulen, damit Lehrende und Lernende die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) als Werkzeug, Medium und Lernmittel in allen Fächern einsetzen können. Sie bietet den Schulen Entscheidungshilfen bei der Beschaffung von ICT-Mitteln. Sie verfolgt die Entwicklungen im Bereich der Hard-, Software und der Netzwerktechnologie. Die pädagogischen ICT-Angebote und die Entwicklung von Standards für den Informatikunterricht helfen die Integration von ICT im Fachunterricht voran zu treiben. Die technische Unterstützung zu den Angeboten des Bildungsnetzes der Erziehungsdirektion und der PHBern wird über ein Helpdesk (Support via Website, Telefon und E-Mail) sichergestellt.
Kantonale Zusammenarbeit
Es sind keine Kooperationen in Planung. Eine lose Verbindung garantiert die SFIB mit ihren Veranstaltungen, und für den Kanton Bern in inhaltlichen Bezügen die Informatikgruppe NWEDK.
Kantonale Zusammenarbeit
Es sind keine Kooperationen in Planung. Eine lose Verbindung garantiert die SFIB mit ihren Veranstaltungen, und für den Kanton Bern in inhaltlichen Bezügen die Informatikgruppe NWEDK.

