Erreichtes
| Obwohl auch heute, im Jahr 2006, der Ausbildungsstand der Lehrpersonen im Bereich ICT noch sehr unterschiedlich ist und weiterer Förderung dringend bedarf, lassen sich gegenüber der Erhebung im Jahr 2000 folgende Entwicklungen aufzeigen: |
Einführung von ICT in den PHs
Obwohl auch heute noch der grösste Anteil der ICT-Ausbildungen in Form von Weiterbildungen stattfindet, haben bereits die ersten PHs ICT/Medienpädagogik in die Grundausbildung der Lehrpersonen aufgenommen und andere ziehen in diesem Sinne nach.
Stand F3-Ausbildungen
Die Erhebung von 2000 zeigte einen grossen Bedarf an Ausbildnern. Inzwischen wurden in allen Kantonen F3-Kader ausgebildet, die die Weiterbildung ihrer Kolleginnen und Kollegen übernehmen. Die meisten F3-Ausbildungen sind bereits abgeschlossen oder ziehen Folgeausbildungen nach sich. Einige Ausbildungen sind noch im Gange.
Priorität Methodik und Didaktik Aus den ziemlich homogenen Antworten der Kantone zum Weiterbildungsangebot geht hervor, dass der Ausbildungschwerpunkt heute - im Gegensatz zum Jahr 2000 - eindeutig auf Methodik-Didaktik liegt. Kurse für reine Anwenderkompetenz scheinen in der Minderzahl zu sein, während Coaching-Kurse zum direkten Einsatz von ICT in den fachlichen Unterricht, die oft als SchilW-Kurse im eigenen Klassenzimmer abgehalten werden, im Kommen sind.
Ausbildung auf freiwilliger Basis
Gleich geblieben ist die Tendenz, die Weiterbildung der Lehrpersonen im Bereich ICT auf freiwilliger Basis zu gestalten. Es lassen sich allerdings gewisse Tendenzen erkennen, dass gewisse Grundkurse in Anwenderkompetenz von den Kantonen für obligatorisch erklärt werden.
Zunehmende Nutzung von eLearning-Plattformen
Ebenfalls im Gegensatz zur Erhebung im Jahr 2000, wo eine Zusammenarbeit von Schulklassen mittels des Computers noch so gut wie unbekannt war, arbeiten heute die Schulen der meisten Kantone zunehmend auf eLearning-Plattformen wie z.B. educanet2 oder BSCW . Zwar sind die klassenübergreifenden Projekte noch in der Minderheit, aber der Gedanke der gemeinsamen Arbeit im Netz wird in Klassenprojekten konkretisiert.
Pädagogische Ressourcen
In den verschiedenen F3-Ausbildungen wurden über 1000 pädagogische Szenarien, Empfehlungen und Materialien erstellt und erprobt, die Ausbildnern und Lehrpersonen Ideen und Anleitungen für den Einsatz von ICT im Unterricht geben sollen. Wenn diese Szenarien auch derzeit hauptsächlich von den Personen genutzt werden, die bereits an ihrer Herstellung beteiligt waren, setzen sich einzelne Kantone jedoch sehr dafür ein, sie bekannt zu machen.
Interkantonale Zusammenarbeit
Die Erhebung von 2000 zeigte kaum interkantonale Aktivitäten auf, obwohl in den einzelnen Kantonen die Bedürfnisse in Bezug auf die Ausbildung der Lehrpersonen ähnlich lagen. Im Zuge der letzten vier Jahre sind zahlreiche interkantonale Zusammenarbeiten entstanden. Im Wesentlichen haben sich diese Kooperationsnetzwerke aus den F3-Ausbildungen heraus geformt. So haben mit Ausnahme einiger weniger Kantone alle Kantone und das Fürstentum Liechtenstein in Netzwerken zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit wird generell als positiv bewertet, meist aber auch als aufwändig.
Dienstleistungen
Ein allgemein zu erkennender Trend ist die Stärkung der ICT-Kompetenzzentren sowie ein Ausbau des Dienstleistungsangebots für Lehrpersonen (s. Übersicht Dienstleistungen).
Obwohl auch heute noch der grösste Anteil der ICT-Ausbildungen in Form von Weiterbildungen stattfindet, haben bereits die ersten PHs ICT/Medienpädagogik in die Grundausbildung der Lehrpersonen aufgenommen und andere ziehen in diesem Sinne nach.
Stand F3-Ausbildungen
Die Erhebung von 2000 zeigte einen grossen Bedarf an Ausbildnern. Inzwischen wurden in allen Kantonen F3-Kader ausgebildet, die die Weiterbildung ihrer Kolleginnen und Kollegen übernehmen. Die meisten F3-Ausbildungen sind bereits abgeschlossen oder ziehen Folgeausbildungen nach sich. Einige Ausbildungen sind noch im Gange.
Priorität Methodik und Didaktik Aus den ziemlich homogenen Antworten der Kantone zum Weiterbildungsangebot geht hervor, dass der Ausbildungschwerpunkt heute - im Gegensatz zum Jahr 2000 - eindeutig auf Methodik-Didaktik liegt. Kurse für reine Anwenderkompetenz scheinen in der Minderzahl zu sein, während Coaching-Kurse zum direkten Einsatz von ICT in den fachlichen Unterricht, die oft als SchilW-Kurse im eigenen Klassenzimmer abgehalten werden, im Kommen sind.
Ausbildung auf freiwilliger Basis
Gleich geblieben ist die Tendenz, die Weiterbildung der Lehrpersonen im Bereich ICT auf freiwilliger Basis zu gestalten. Es lassen sich allerdings gewisse Tendenzen erkennen, dass gewisse Grundkurse in Anwenderkompetenz von den Kantonen für obligatorisch erklärt werden.
Zunehmende Nutzung von eLearning-Plattformen
Ebenfalls im Gegensatz zur Erhebung im Jahr 2000, wo eine Zusammenarbeit von Schulklassen mittels des Computers noch so gut wie unbekannt war, arbeiten heute die Schulen der meisten Kantone zunehmend auf eLearning-Plattformen wie z.B. educanet2 oder BSCW . Zwar sind die klassenübergreifenden Projekte noch in der Minderheit, aber der Gedanke der gemeinsamen Arbeit im Netz wird in Klassenprojekten konkretisiert.
Pädagogische Ressourcen
In den verschiedenen F3-Ausbildungen wurden über 1000 pädagogische Szenarien, Empfehlungen und Materialien erstellt und erprobt, die Ausbildnern und Lehrpersonen Ideen und Anleitungen für den Einsatz von ICT im Unterricht geben sollen. Wenn diese Szenarien auch derzeit hauptsächlich von den Personen genutzt werden, die bereits an ihrer Herstellung beteiligt waren, setzen sich einzelne Kantone jedoch sehr dafür ein, sie bekannt zu machen.
Interkantonale Zusammenarbeit
Die Erhebung von 2000 zeigte kaum interkantonale Aktivitäten auf, obwohl in den einzelnen Kantonen die Bedürfnisse in Bezug auf die Ausbildung der Lehrpersonen ähnlich lagen. Im Zuge der letzten vier Jahre sind zahlreiche interkantonale Zusammenarbeiten entstanden. Im Wesentlichen haben sich diese Kooperationsnetzwerke aus den F3-Ausbildungen heraus geformt. So haben mit Ausnahme einiger weniger Kantone alle Kantone und das Fürstentum Liechtenstein in Netzwerken zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit wird generell als positiv bewertet, meist aber auch als aufwändig.
Dienstleistungen
Ein allgemein zu erkennender Trend ist die Stärkung der ICT-Kompetenzzentren sowie ein Ausbau des Dienstleistungsangebots für Lehrpersonen (s. Übersicht Dienstleistungen).
