educaeducanet²educashopeducajobpisa2009.educa.cheducahelpeducatechstipendieneducaguides
educa.ch Logo
deutschfrançaisitalianorumantschenglishSitemap
Suchen
AktuellesUnterrichtLehrberufBildungssystemeBerufsbildungSonderpädagogikInternational
Home > Unterricht > Thematische Dossiers > UN4YOUth > Partizipation, Simulationen > 
Drucken
Partizipation
 
Sich engagieren!
Jugendliche aus aller Welt, die sich auf der UNO-Bühne Gehör verschaffen? Das ist heute möglich: für Jugendverbände durch Erlangung eines Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat und für junge Delegierte bei den Vereinten Nationen (Youth Rep), wo sie direkt auf der internationalen politischen Bühne auftreten. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten für Jugendliche, an Aktionen für die Ziele der Vereinten Nationen teilzunehmen, zum Beispiel durch Begehung der internationalen Tage der Vereinten Nationen. Die von der UNO initiierte Millenniumskampagne zur Entwicklung bildet eine weitere Möglichkeit, sich für die UNO-Ideale zu engagieren. Schulen und Jugendverbände, die gegen Rassismus kämpfen möchten, können vom Bund finanzielle Unterstützung für Projekte gegen Rassismus erhalten... Weitere Ideen werden in diesem Kapitel vorgeschlagen.
 
Externer LinkYouth Rep
Das Projekt Youth Rep, ins Leben gerufen von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV), gibt Jugendlichen die Möglichkeit, sich als Delegierte in der internationalen Politik innerhalb der Vereinten Nationen zu engagieren, um dort die Interessen der Schweizer Jugend zu vertreten.
Ein Team von drei Personen behandelt Themen der internationalen Politik der Schweiz und ergreift Position zugunsten einer internationalen Jugendpolitik. In Zusammenarbeit mit Vertretern des EDA und der SAJV bereitet es seine Reden in der Generalversammlung oder in anderen Organen der Vereinten Nationen vor. Es arbeitet mit den Youth Rep verschiedener Länder zusammen und nimmt an internationalen Veranstaltungen teil. Ausserdem sensibilisieren die Youth Rep andere Jugendliche für die Fragen der internationalen Jugendpolitik und informieren das breite Publikum über ihre Aktivitäten und Erfahrungen.
(Zielpublikum: Studenten und Erwachsene Jugendliche)
Externer LinkInternationale Tage
Die internationalen Tage der Vereinten Nationen bilden eine hervorragende Möglichkeit, an den Bemühungen der UNO teilzunehmen, sei es durch Begehungen oder Aktionen in Absprache mit Jugendlichen aus allen Teilen der Welt, die zur selben Zeit aktiv werden. Hier sind einige Beispiele für Aktivitäten, die während dieser Tage organisiert werden können: man kann zum Weltalphabetisierungstag am 8. September einen Artikel über den Illetrismus für die Schülerzeitung schreiben, zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember eine Aktion zur Sensibilisierung für die Menschenrechte organisieren oder zum internationalen Tag der Jugend am 12. August eine Blitzaktion mit dem Jugendverband starten. Und warum sollte man nicht den internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung nutzen, um im Unterricht über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu sprechen? Die Website der L'UNESCO enthält eine Übersicht über die internationalen Tage mit entsprechenden Links zu UNO-Seiten.
Im Rahmen des Internationalen Menschenrechtstages am 10. Dezember 2007 organisiert der Verein Infoklick.ch in Bern eine Abschlussveranstaltung der Kampagne "alle anders-alle gleich".
(Zielpublikum: Jugendliche aller Altersstufen, Jugendverbände und Schule)
Externer LinkWie erhält man einen Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat
Die internationalen, regionalen und nationalen Jugend- und Studentenverbände und -organisationen können einen Konsultativstatus beim l'ECOSOC erlangen. Das Vorgehen dazu ist auf dieser englischsprachigen Internetseite beschrieben.
Klicken Sie auf "How to obtain Consultative Status".
(Zielpublikum: Jugendverbände)
Externer LinkNetzwerk der UNESCO-assoziierten Schulen
Das Netzwerk der UNESCO-assoziierten Schulen umfasst 7000 Schulen in der ganzen Welt, darunter etwa siebzig in der Schweiz. Die Mitgliedschulen engagieren sich für Frieden, Menschenrechte und Demokratie. Sie entwickeln vor allem Partnerschaften mit Schulen in Ländern des Südens oder des Ostens und setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung ein. Um assoziiertes Mitglied zu werden genügt es, wenn die Schulleitung und die Lehrerschaft gemeinsam ein Beitrittsgesuch mit einem Projektvorschlag zu einem der UNESCO-Schwerpunkte einreichen.
(Zielpublikum: Lehrer und Schule)
Externer LinkTeilnahme an einer Sitzung eines Vertragsausschusses im Genfer Büro der Vereinten Nationen
In Genf bietet der Verband World Association of School as an Instrument for Peace (EIP) Schulklassen, Jugendlichen und Lehrkräften oder Bildnern, die das Thema Menschenrechte oder Frieden insbesondere in Verbindung mit der UNO behandeln wollen, verschiedene Dienste an. Er beantwortet spezielle Anfragen und kann einen Besuch der UNO oder die Teilnahme an der Sitzung eines UNO-Ausschusses (Menschenrechte, Folter, Frauen, Kinder) organisieren. Wenden Sie sich direkt an den Verband : eip-cifedhop@vtxnet.ch.
Weitere Angebote:
Der EIP bietet ebenfalls Hilfe für Schüler oder Studenten bei der Ausarbeitung von Vorträgen an und verfügt über eine täglich geöffnete Bibliothek, die Dokumentationsmaterial und pädagogische Materialien über die Menschenrechte und Friedenserziehung bereithält. Das Centre international de formation à l'enseignement des droits de l'homme et de la paix, gegründet vom EIP, organisiert jedes Jahr in Genf ein internationales Fortbildungsseminar für Lehrkräfte und Spezialisten der Menschenrechtsbildung.
(Zielpublikum: Verschiedene Altersstufen)
Externer LinkDie Millenniumsentwicklungsziele. Material für die Kampagne
Wie wird man als Jugendlicher aktiv und arbeitet für die Millenniumsentwicklungsziele? Dieser von der Organisation TakingITGlobal verfasste Aktionsleitfaden für die Millenniumsentwicklungsziele bietet interessante Anhaltspunkte für Jugendliche, die der Worte überdrüssig sind und endlich handeln wollen.
(Zielpublikum: ab 14 Jahren)
Externer LinkEngagement für die Menschenrechte
Amnesty International (AI) bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich für die Einhaltung der Menschenrechte zu engagieren und innerhalb von Jugendgruppen oder Hochschulgruppen aktiv zu werden. AI organisiert auch jährliche Thementage, wie den nationalen Jugendaktionstag.
Weitere Angebote:
AI veröffentlicht eine Jugendzeitung, die ebenfalls über Internet zugänglich ist. Die Organisation verkauft pädagogische Werke über den Unterricht der Menschenrechte.
AI bietet auch Sensibilisierungsworkshops im Bereich Menschenrechte, Kinderrechte, Asylrecht und für weitere Themen wie Rassismus oder Todesstrafe an. Die Referenten werden manchmal von Zeugen begleitet (Menschenrechtsverteidiger, Opfer, Flüchtlinge) und wenden sich an Jugendliche unterschiedlichen Alters in einem schulischen oder ausserschulischen Rahmen. Die Angebote sind flexibel und direkt mit der Organisation zu verhandeln.
(Kontakt:service@amnesty.ch).
(Zielpublikum: Verschiedene Altersstufen)
Externer LinkCentre de Conseil et d'Appui pour les jeunes en matière de droits de l'homme
Das Centre de Conseil et d'Appui pour les jeunes en matière de droits de l'homme (CODAP) ist ein Ressourcenzentrum mit dem Ziel, die Initiativen junger Menschenrechtsaktivisten zu unterstützen. Es bietet Unterstützung, Fortbildungen und Ratschläge zu Aktionsstrategien.
(Zielpublikum: ab 15 Jahren und Jugendverbände)
Externer LinkFinanzhilfen für Projekte gegen Rassismus
DerBundesrat, der die langfristige Präventions- und Sensibilisierungsarbeit im Bereich Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterstützt, unterstützt auch die Arbeit der Fachstelle für Rassismusbekämpfung sowie Projekte Dritter mit einem jährlichen Kredit von 1,1 Millionen Franken. Projekte können einen Beitrag erhalten, wenn sie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Antisemitismus zum Thema haben. Jugendverbände oder Schulen, die einen Antrag stellen möchten, können das Antragsformular und die Titelseite des Projektes ausfüllen.
(Zielpublikum: Schule und Jugendverbände)
Externer LinkHandbuch zur Ausarbeitung und Verbesserung von Partizipationsprogrammen zur Prävention des Drogenmissbrauchs bei Jugendlichen
Dieses Handbuch des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in französischer Sprache hat zum Ziel, Jugendlichen und Erwachsenen, die neue Programme zur Prävention des Drogenmissbrauchs unter Teilnahme der Jugendlichen und der Gemeinschaft lancieren wollen, Werkzeuge dazu anzubieten. Das Handbuch ist auch nützlich für alle, die bereits an Programmen zur Vorbeugung des Drogenmissbrauchs bei Jugendlichen teilnehmen und die laufenden Programme einschätzen und verbessern möchten. Sein Hauptziel ist es, mehr Jugendliche für die Beurteilung, Planung und Realisierung der Programme zu gewinnen.
(Zielpublikum: ab 14 Jahren und Jugendverbände)
ListenpunktLager
Organisationen wie Nouvelle Planète, le Service Civil International oder Pronatura Jeunesse  laden in Form verschiedener Camps oder Workcamps, die für Jugendliche unterschiedlichen Alters bestimmt sind, dazu ein, sich mit der Arbeit der UNO in bestimmten Bereichen vertraut zu machen, dabei selbst an Projekten zur Entwicklungszusammenarbeit mitzuarbeiten und die Reichtümer unserer Umwelt zu entdecken und dabei einen interkulturellen Austausch zu erleben.
(Zielpublikum: Jugendliche aller Altersstufen)