Neue Entwicklungen
Seit einigen Jahren werden Schulbauten entwickelt, deren Klassenzimmer nach Plänen gestaltet werden, die deutlich vom gewöhnlichen rechteckigen Plan abweichen. Hat die Pädagogik der Arbeit in kleinen Gruppen diese Entscheide seit den 80er Jahren beeinflusst, so wird die allgemeine Einführung der Arbeit mit Beamern in den Jahren nach 2000 wahrscheinlich kurzfristig das Verschwinden der traditionellen Wandtafel (und des Lavabos) nach sich ziehen. Das letzte physische Hindernis zur Infragestellung der frontalen Anordnung des Unterrichts wird somit beseitigt. Der Plan der Unterrichtsräume ist in Zukunft "befreit" … und das zum grossen Teil dank des Einsatzes der ICT und ihrer Miniaturisierung.
Wie das Industriedesign, dessen Tendenz schon immer die Integration seiner Funktionen durch hergestellte Objekte war, wird das Schulgebäude demnächst die ICT integrieren wie zuvor andere Technologien (CVSE-Anlagen, passive Klimaregulierung …).
Unterrichtsräuem mit neuer Geometrie
Es lassen sich nun Unterrichtsräumen mit neuer Geometrie verwirklichen, welche die Priorität auf die Qualitäten Raum und Licht setzt, wobei die nutzbaren Konfigurationen im gleichen Unterrichtsraum variieren. Der Architekt konzentriert sich nun auf das, was die so entwickelten Räume charakterisiert: ihre Beziehungen zur weiteren oder zur unmittelbaren Umgebung (freie Sicht auf die Landschaft, Position im Organigramm des Gebäudes), aber auch auf die Materialien, ihre akustischen, mechanischen und lichttechnischen Qualitäten.
Angst vor dem weissen Blatt
Dadurch wird die Aufgabe der Architekten aber komplexer. Am Anfang eines Projektprozesses trägt die Verringerung der Zwänge zur "Angst vor dem weissen Blatt" bei und vergrössert die damit verbundenen Risiken, sich zu verirren. Es heisst nunmehr, die bis heute erworbenen Referenzen in Frage zu stellen, ihre Relevanz gegenüber den neuen Erwartungen zu überprüfen und trotzdem zu vermeiden, "alles zu vergessen".
Wie das Industriedesign, dessen Tendenz schon immer die Integration seiner Funktionen durch hergestellte Objekte war, wird das Schulgebäude demnächst die ICT integrieren wie zuvor andere Technologien (CVSE-Anlagen, passive Klimaregulierung …).
Unterrichtsräuem mit neuer Geometrie
Es lassen sich nun Unterrichtsräumen mit neuer Geometrie verwirklichen, welche die Priorität auf die Qualitäten Raum und Licht setzt, wobei die nutzbaren Konfigurationen im gleichen Unterrichtsraum variieren. Der Architekt konzentriert sich nun auf das, was die so entwickelten Räume charakterisiert: ihre Beziehungen zur weiteren oder zur unmittelbaren Umgebung (freie Sicht auf die Landschaft, Position im Organigramm des Gebäudes), aber auch auf die Materialien, ihre akustischen, mechanischen und lichttechnischen Qualitäten.
Angst vor dem weissen Blatt
Dadurch wird die Aufgabe der Architekten aber komplexer. Am Anfang eines Projektprozesses trägt die Verringerung der Zwänge zur "Angst vor dem weissen Blatt" bei und vergrössert die damit verbundenen Risiken, sich zu verirren. Es heisst nunmehr, die bis heute erworbenen Referenzen in Frage zu stellen, ihre Relevanz gegenüber den neuen Erwartungen zu überprüfen und trotzdem zu vermeiden, "alles zu vergessen".

Le Corbusier / Villa Stein, Garches (F)
Die Villa, der Wagen und selbstverständlich die Fotografie stammen aus dem Jahr 1927.
Dieses Bild illustriert besonders ausdrucksvoll die oben ausgeführte Idee, wonach sich die Industrieobjekte viel schneller entwickeln als die Architektur und das Bauwesen
Es wird immer eine grosse zeitliche Abweichung geben zwischen den Gebäuden, die ursprünglich für eine Nutzungsdauer von 30 bis 50 Jahren bestimmt waren, und ihren Ausrüstungen, die Industrieprodukte sind, die sich ständig und manchmal unvorhersehbar entwickeln und deren Lebensdauer nur 5 bis 10 Jahre beträgt.
Die Villa, der Wagen und selbstverständlich die Fotografie stammen aus dem Jahr 1927.
Dieses Bild illustriert besonders ausdrucksvoll die oben ausgeführte Idee, wonach sich die Industrieobjekte viel schneller entwickeln als die Architektur und das Bauwesen
Es wird immer eine grosse zeitliche Abweichung geben zwischen den Gebäuden, die ursprünglich für eine Nutzungsdauer von 30 bis 50 Jahren bestimmt waren, und ihren Ausrüstungen, die Industrieprodukte sind, die sich ständig und manchmal unvorhersehbar entwickeln und deren Lebensdauer nur 5 bis 10 Jahre beträgt.
