Arbeitsgruppe Sonderpädagogik und ICT
Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) finden in Unterricht, Fachausbildung, Weiterbildung, Berufsalltag und Freizeit immer weitere Verbreitung und Akzeptanz. Zukünftige Studierende der Sonderpädagogik werden eine Grundausbildung genossen haben, welche ICT als Unterrichtsmedium wie auch Unterrichtsgegenstand umfasst. Es ist unbestritten und auch unumgänglich, dass ICT in sonderpädagogischen Ausbildungsgängen entsprechend integriert wird.
Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) finden in Unterricht, Fachausbildung, Weiterbildung, Berufsalltag und Freizeit immer weitere Verbreitung und Akzeptanz. Zukünftige Studierende der Sonderpädagogik werden eine Grundausbildung genossen haben, welche ICT als Unterrichtsmedium wie auch Unterrichtsgegenstand umfasst. Es ist unbestritten und auch unumgänglich, dass ICT in sonderpädagogischen Ausbildungsgängen entsprechend integriert wird.
Eine Zusammenarbeit der Ausbildungsstätten in dieser Thematik liegt auf der Hand und bietet Möglichkeiten zur Nutzung von Synergien und zum Austausch von Informationen und Erfahrungen. In diesem Sinn setzt sich die Arbeitsgruppe das Ziel, in der Thematik ICT gemeinsam aktiv zu sein, insbesonders durch:
Die Förderung der Koordination im Bereich ICT in der Sonderpädagogik und
Den Aufbau und die Weiterentwicklung von Kooperationen im Bereich ICT zwischen den sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen.
Eine Zusammenarbeit der Ausbildungsstätten in dieser Thematik liegt auf der Hand und bietet Möglichkeiten zur Nutzung von Synergien und zum Austausch von Informationen und Erfahrungen. In diesem Sinn setzt sich die Arbeitsgruppe das Ziel, in der Thematik ICT gemeinsam aktiv zu sein, insbesonders durch:
Die Förderung der Koordination im Bereich ICT in der Sonderpädagogik und
Den Aufbau und die Weiterentwicklung von Kooperationen im Bereich ICT zwischen den sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen.
Zur Zeit sind Vertreterinnen und Vertreter aller deutschsprachigen Institutionen beteiligt, welche Ausbildungen in Sonder- und Heilpädagogik anbieten.
Dies sind:
Dies sind:
Lehr- und Lernformen in sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen
In den Leitbildern einiger Institutionen kommt ein kollaboratives, auf Eigenverantwortung basierendes Lehrkonzept zum Ausdruck. Die meisten der Institutionen verfügen über Zugang zu einer Kommunikations- und Austauschplattform, der Grad und die Art der Nutzung ist unterschiedlich. Folgende Fragenstellungen stehen im Raum:
Wie ist die technische Ausstattung, Support?
Über welche pädagogischen und didaktischen Kompetenzen in ICT verfügen die Dozentinnen und Dozenten, welche Weiterbildungsangebote gibt es für sie?
Gibt es Möglichkeiten zur gemeinsamen Erstellung und Nutzung von entsprechenden Lerninhalten, gemeinsamen (virtuellen) Veranstaltungen?
Sonderpädagoische Didaktik/Pädagogik der ICT/Medienkompetenz
ICT als neues Medium eröffnet in der Sonderpädagogik neue Möglichkeiten zur fachlichen Arbeit mit Menschen mit besonderem Förderbedarf, eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Medium muss im Licht wissenschaftlicher Erkenntnisse stattfinden. Hier sehen sich Dozenten verschiedener sonderpädagogischer Fachrichtungen und Fachdidaktiken vor der grossen Herausforderung, ICT in Lehre und Forschung entsprechend zu gewichten.
Eingangsvoraussetzungen der Studierenden
Nach einer Übergangszeit ist zu erwarten, dass Studierende sich im Rahmen ihrer Grundausbildung ICT Kompetenzen erwerben. Dies bedeutet für die sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen als anschliessende tertiäre Ausbildung dass sie eine entsprechende Hochschuldidaktik praktizieren (z.B. e-Learning) wie auch ensprechende ICT-Elemente in die entsprechenden Fachdidaktiken aufnehmen(siehe oben). Das reich befrachtete Ausbildungsprogramm in Sonderpädagogik bietet keinen Raum um ICT-Grundkenntnisse zu vermitteln. Bevor entsprechende ICT-Kompetenzen als gegeben angenommen werden können stellt sich die Frage, über welche ICT-Kompetenzen Studierende verfügen sollten, um der Lehre effizient folgen zu können.
In den Leitbildern einiger Institutionen kommt ein kollaboratives, auf Eigenverantwortung basierendes Lehrkonzept zum Ausdruck. Die meisten der Institutionen verfügen über Zugang zu einer Kommunikations- und Austauschplattform, der Grad und die Art der Nutzung ist unterschiedlich. Folgende Fragenstellungen stehen im Raum:
Wie ist die technische Ausstattung, Support?
Über welche pädagogischen und didaktischen Kompetenzen in ICT verfügen die Dozentinnen und Dozenten, welche Weiterbildungsangebote gibt es für sie?
Gibt es Möglichkeiten zur gemeinsamen Erstellung und Nutzung von entsprechenden Lerninhalten, gemeinsamen (virtuellen) Veranstaltungen?
Sonderpädagoische Didaktik/Pädagogik der ICT/Medienkompetenz
ICT als neues Medium eröffnet in der Sonderpädagogik neue Möglichkeiten zur fachlichen Arbeit mit Menschen mit besonderem Förderbedarf, eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Medium muss im Licht wissenschaftlicher Erkenntnisse stattfinden. Hier sehen sich Dozenten verschiedener sonderpädagogischer Fachrichtungen und Fachdidaktiken vor der grossen Herausforderung, ICT in Lehre und Forschung entsprechend zu gewichten.
Eingangsvoraussetzungen der Studierenden
Nach einer Übergangszeit ist zu erwarten, dass Studierende sich im Rahmen ihrer Grundausbildung ICT Kompetenzen erwerben. Dies bedeutet für die sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen als anschliessende tertiäre Ausbildung dass sie eine entsprechende Hochschuldidaktik praktizieren (z.B. e-Learning) wie auch ensprechende ICT-Elemente in die entsprechenden Fachdidaktiken aufnehmen(siehe oben). Das reich befrachtete Ausbildungsprogramm in Sonderpädagogik bietet keinen Raum um ICT-Grundkenntnisse zu vermitteln. Bevor entsprechende ICT-Kompetenzen als gegeben angenommen werden können stellt sich die Frage, über welche ICT-Kompetenzen Studierende verfügen sollten, um der Lehre effizient folgen zu können.
Die Informatik bietet vielfältige Möglichkeiten, Anpassungen für Benutzer mit besonderen Ansprüchen vorzunehmen, Stichworte etwa Eingabehilfen, Ausgabehilfen, Einstellungsmöglichkeiten von Bildschirm, Tastatur, Maus, Betriebssystem, Programmen usw
Anpassungen für behinderte Benutzer
Für Körperbehinderte, Sinnesbehinderte wie auch Lernbehinderte und kognitiv Beeinträchtigte bietet sich ICT als Medium zur Kommunikation, als Lern-, Spiel-, und Informationsmedium usw. an und bietet darüber individuelle Anpassungsmöglichkeiten an ihre jeweiligen Bedürfnisse. Auf der einen Seite stehen die technischen Möglichkeiten (Hard- und Software) wie etwa die Sprachausgabe für Blinde per Ton und/oder Braillezeile. Auf der anderen Seite steht die Reflexion der pädagogischen und didaktischen Konsequenzen im Gebrauch dieses Mediums. In sonderpädagogischen Ausbildungen sollten beide Aspekte beleuchtet werden.
Zugänglichkeit von Websites
Das Design von Informationen im Internet schliesst Gruppen von Benutzern mit besonderen Bedürfnissen zum Teil aus. (Sprache, Text, Bilder, Ton, Film) Entsprechende Kenntnisse sollten in sonderpädagogischen Ausbildungen vermittelt werden
gesellschaftspolitische Bedeutung
Der sogenannte digital Divide bezeichnet den (digitalen) Graben, der sich zunehmend öffnet zwischen Gesellschaften, welche Zugang zur Informationsgesellschaft haben und solchen, denen ein solcher Zugang verwehrt ist. Üblicherweise meint man damit die erste und die dritte Welt.
Es ist jedoch festzustellen, dass sich auch innerhalb der ersten Welt ein digitaler Graben auftut, zwischen solchen welche über die entsprechenden Kenntnisse, Finanzen und die kognitiven, motorischen und sinnesvoraussetzungen verfügen und solchen, die aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen bleiben.
Zur Ereichung von berufs- und lebenspraktischen Zielen muss die Verwendung von ICT auch Randgruppen wie Behinderten zugänglich gemacht wrden. Nachfolgend ein Zitat aus dem österreichischen Lehrplan für Sonderschulen:
" Kommunikationstechnische Bildung ist integraler Bestandteil einer zeitgemäßen Allgemeinbildung, dient somit der Chancengleichheit sowie dem Heben des Selbstvertrauens, des Selbstwertgefühls und dem Ausbau der Gesamtpersönlichkeit, und verbessert somit die Möglichkeit der beruflichen und sozialen Integration"
Anpassungen für behinderte Benutzer
Für Körperbehinderte, Sinnesbehinderte wie auch Lernbehinderte und kognitiv Beeinträchtigte bietet sich ICT als Medium zur Kommunikation, als Lern-, Spiel-, und Informationsmedium usw. an und bietet darüber individuelle Anpassungsmöglichkeiten an ihre jeweiligen Bedürfnisse. Auf der einen Seite stehen die technischen Möglichkeiten (Hard- und Software) wie etwa die Sprachausgabe für Blinde per Ton und/oder Braillezeile. Auf der anderen Seite steht die Reflexion der pädagogischen und didaktischen Konsequenzen im Gebrauch dieses Mediums. In sonderpädagogischen Ausbildungen sollten beide Aspekte beleuchtet werden.
Zugänglichkeit von Websites
Das Design von Informationen im Internet schliesst Gruppen von Benutzern mit besonderen Bedürfnissen zum Teil aus. (Sprache, Text, Bilder, Ton, Film) Entsprechende Kenntnisse sollten in sonderpädagogischen Ausbildungen vermittelt werden
gesellschaftspolitische Bedeutung
Der sogenannte digital Divide bezeichnet den (digitalen) Graben, der sich zunehmend öffnet zwischen Gesellschaften, welche Zugang zur Informationsgesellschaft haben und solchen, denen ein solcher Zugang verwehrt ist. Üblicherweise meint man damit die erste und die dritte Welt.
Es ist jedoch festzustellen, dass sich auch innerhalb der ersten Welt ein digitaler Graben auftut, zwischen solchen welche über die entsprechenden Kenntnisse, Finanzen und die kognitiven, motorischen und sinnesvoraussetzungen verfügen und solchen, die aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen bleiben.
Zur Ereichung von berufs- und lebenspraktischen Zielen muss die Verwendung von ICT auch Randgruppen wie Behinderten zugänglich gemacht wrden. Nachfolgend ein Zitat aus dem österreichischen Lehrplan für Sonderschulen:
" Kommunikationstechnische Bildung ist integraler Bestandteil einer zeitgemäßen Allgemeinbildung, dient somit der Chancengleichheit sowie dem Heben des Selbstvertrauens, des Selbstwertgefühls und dem Ausbau der Gesamtpersönlichkeit, und verbessert somit die Möglichkeit der beruflichen und sozialen Integration"
Die Förderung der Koordination im Bereich ICT in der Sonderpädagogik sowie der Aufbau und die Weiterentwicklung von Kooperationen im Bereich ICT zwischen den sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen sind die übergeordneten Ziele dieser Arbeitsgruppe.
Als Fernziele und Denkanstoss folgende Überlegungen dazu:
Synergien in der Lehre
An Universitäten und Pädagogische Hochschulen sind weitreichende Entwicklungen im Gang, ICT als Ausbildungswerkzeug zu nutzen. Dies beinhaltet die Nutzung von Kommunikations- und Austauschplattformen wie auch die Arbeit mit blended-Learning und online- Ausbildungsmodulen. Es ist denkbar, dass die sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen zusammenarbeiten, etwa in der Entwickelung und Nutzung von e-Learning Modulen zu sonderpädagogischen Themen. Weiter sind institutionsübergreifende Veranstaltungen wie auch die Arbeit in thematischen Arbeitsgruppen denkbar, welche über ICT koordiniert werden.
Synergien in der Forschung
Wünschbar wäre die Intensivierung von Forschungsprojekten wie auch die Begleitung von Arbeiten im Bereich Sonderpädagogik und ICT. Ein Austausch von Informationen wie auch von Kompetenzen über die Institutionen hinaus würde Arbeiten in dieser Richtung erleichtern. Dies wäre sehr wünschenswert, um die schweizerische Sonderpädagogik auch im Bereich ICT auf ein internationales Niveau zu bringen. Eine Zusammenarbeit mit öffentlichen wie privaten Institutionen im Bereich ICT könnte Möglichkeiten zur Förderung von innovativen Projekten ermöglichen.
Synergien im Informationsaustausch
Die heterogene sonderpädagogische Bildungslandschaft in der Schweiz könnte durch die konsequente Verwendung von ICT zur Informationsverbreitung näherrücken. Alle Insitutionen stellen ausführliche Informationen auf ihren Homepages dar. eine Vernetzung dieser Informationen könnte die gezielte Verbreitung von Informationen entscheidend verbessern. Dies könnte z.B. erfolgen, indem die Weiterbildungsangebote, Stellenausschreibungen, aktuelle Veranstaltungen usw. gesammelt und in einer gemeinsamen Datenbank mit automatischer Abfrage zusammengeführt würden.
Als Fernziele und Denkanstoss folgende Überlegungen dazu:
Synergien in der Lehre
An Universitäten und Pädagogische Hochschulen sind weitreichende Entwicklungen im Gang, ICT als Ausbildungswerkzeug zu nutzen. Dies beinhaltet die Nutzung von Kommunikations- und Austauschplattformen wie auch die Arbeit mit blended-Learning und online- Ausbildungsmodulen. Es ist denkbar, dass die sonderpädagogischen Ausbildungsinstitutionen zusammenarbeiten, etwa in der Entwickelung und Nutzung von e-Learning Modulen zu sonderpädagogischen Themen. Weiter sind institutionsübergreifende Veranstaltungen wie auch die Arbeit in thematischen Arbeitsgruppen denkbar, welche über ICT koordiniert werden.
Synergien in der Forschung
Wünschbar wäre die Intensivierung von Forschungsprojekten wie auch die Begleitung von Arbeiten im Bereich Sonderpädagogik und ICT. Ein Austausch von Informationen wie auch von Kompetenzen über die Institutionen hinaus würde Arbeiten in dieser Richtung erleichtern. Dies wäre sehr wünschenswert, um die schweizerische Sonderpädagogik auch im Bereich ICT auf ein internationales Niveau zu bringen. Eine Zusammenarbeit mit öffentlichen wie privaten Institutionen im Bereich ICT könnte Möglichkeiten zur Förderung von innovativen Projekten ermöglichen.
Synergien im Informationsaustausch
Die heterogene sonderpädagogische Bildungslandschaft in der Schweiz könnte durch die konsequente Verwendung von ICT zur Informationsverbreitung näherrücken. Alle Insitutionen stellen ausführliche Informationen auf ihren Homepages dar. eine Vernetzung dieser Informationen könnte die gezielte Verbreitung von Informationen entscheidend verbessern. Dies könnte z.B. erfolgen, indem die Weiterbildungsangebote, Stellenausschreibungen, aktuelle Veranstaltungen usw. gesammelt und in einer gemeinsamen Datenbank mit automatischer Abfrage zusammengeführt würden.
