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Tele-Teaching
 
Beim Teleteaching wird der Lehrende in seiner klassischen Rolle des Frontalredners belassen. Es schiebt sich dabei nur das Internet beziehungsweise das Intranet als Übertragungsmedium zwischen den Vortragenden und seinen Zuhörern. Meist handelt es sich um Fachvorträge oder auch Ansprachen einer Aktionärssitzung etc., aber auch Gemeinschaftsvorlesungen zweier Universitäten können mittels Videoübertragung von einem Hörsaal in einen zweiten übertragen werden. Dies spart Reisekosten, und das Lehrangebot lässt sich überdies noch erweitern.
Die Kommunikation allerdings ist dabei extrem eingeschränkt, da meist nur eine Datenleitung (zum Beispiel eine ATM-Verbindung) zwischen den Bildungseinrichtungen aufgebaut wird und sich die Kommunikation meist auf das Fragenstellen über Chat oder per Mail beschränkt.

Mischformen
In der Praxis werden aber meist Mischformen der einzelnen Szenarien angewendet. So kann beispielsweise ein kleiner Teil eines Kapitels durch exploratives Lernen eigenständig erforscht werden, der Grossteil aber trotzdem einen "geführten Inhalt" in Form von Guided Tours enthalten.

Betreuung durch Tutoren
Die Betreuung der Kursteilnehmer durch Tutoren wird jedoch in den meisten Szenarien als fester Bestandteil und als ein entscheidender Erfolgsfaktor für Online-Lernen im Internet gesehen. Die bis vor einigen Jahren noch verbreitete konventionelle Fernlehre, die sich durch das Versenden von Paketen von Skripten auf dem "gelben" Postweg, dem anschliessenden Durcharbeiten durch Studierende und dem Zurücksenden der Lösungsaufgaben auf demselben Wege ausgezeichnet hat, ist durch netzbasierte Methoden heutzutage eigentlich überholt.