ICCHP Paris 2004
 |  | Zum 9. Mal fand die internationale Konferenz zum Thema Computer für Menschen mit besonderen Bedürfnissen statt (9th International Conference on Computers Helping People with Special Needs), dieses Jahr in Paris. Eine vollständige Darstellung der 170 Referate aus Europa, Asien und Amerika ist in einer Publikation erhältlich. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Projekten, welche Informationen auf eigenen Homepages abgelegt haben.
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Projekte im Bereich Sehbehinderungen |
Spiele |
Eine grosse Bedeutung für Kinder und Jugendliche hat der Bereich Computerspiele. Für Behinderte sind die auf dem Markt erhältlichen Spiele oft nicht oder nur schwer spielbar:
 | Ein Team von Sounddesignern entwickelt in Zusammenarbeit mit einer Beratungsstelle für Behinderte und den Teilnehmern einer Multimediaausbildung an einer Kunsthochschule auf Sound basierende Spiele für Sehbehinderte und auch für Sehende:Projektsite und eine Sammlung von Audiogames |
 | Spiele für junge Sehbehinderte (Projektsite)sowie die Site Spielen (Aktiv ab Herbst 2004) |
 | Testverfahren und Informationen für Multimediaspiele für Behinderte (Englisch/Norwegisch) |
Adaptative Systeme |
Verschiedene Projekte zielen darauf ab, die entsprechenden Gewohnheiten und Bedürfnisse der (behinderten) Benutzer zu erfassen und die Softwareinhalte und -Oberfläche auf diese anzupassen (Text, Navigation, Sprache etc):
 | Visual Portal für Sehbehinderte |
 | Multimedia für verschiedene Benutzergruppen, adaptiv an Benutzer |
 | Computersteuerung über Muskelimpulse und Softwareanpassung via Biofeedback |
 | Tapa (Training with animated pedagogical agents), intelligente Benutzerschnittstelle, welche u.a. die Stimmungslage des Benutzers aufnimmt und die Lernumgebung entsprechend anpasst |
Diagnostik |
 | Traditionelle Diagnosetests wie VMI (Visual Motor Integration Test) und Streichtest nach Albert werden mit einem Computer via graphisches Zeichentableau durchgeführt. Die dynamischen Effekte (Druckverlauf, Reihenfolge, zeitlicher Verlauf etc) werden ausgewertet. University of Kent, M. A. Razian |