ICCHP Paris 2004
![]() | Zum 9. Mal fand die Internationale Konferenz zum Thema computergestützte Hilfe für Menschen mit speziellen Bedürfnissen statt (9th International Conference on Computers Helping People with Special Needs ICCHP), dieses Jahr in Paris. Die erste dieser Konferenzen wurde 1989 in Linz abgehalten - diese Veranstaltungsreihe blickt somit auf eine, für die schnelllebige Informatikgemeinde, lange Tradition zurück. |
Computertechnische Lösungen
Traditionellerweise gibt es Bereiche im Behindertenbereich, für welche sich technische, sprich computertechnische, Lösungen anbieten und wo langjährige Entwicklungen zu ausgereiften Lösungen und Produkten geführt haben. Dabei handelt es sich um Soft- und Hardwareanpassungen oder Lösungen für Benutzergruppen mit Seh- und Hörbehinderungen sowie Benutzer mit motorischen Einschränkungen.
Wichtige Entwicklungen
Erfreulicherweise hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung in diesen Bereichen einen grossen Schritt vorwärts gemacht. Einige der Resultate hieraus wurden an der Konferenz vorgestellt. Weniger ausgeprägt waren Entwicklungen für die zahlenmässig bedeutend grössere Benutzergruppe mit Lernbehinderungen im weitesten Sinn, also Menschen mit Aphasie, Dyslexie, Autismus, geistiger Behinderung und verschiedenen kognitiven Einschränkungen. Dies ist insofern nachvollziehbar, als für Lernbehinderte weniger technische Anpassungen im Vordergrund stehen (z.B. Sprachausgabe auf Braille, oder Audio für Sehbehinderte), sondern entsprechende didaktische und methodische Ansätze entwickelt und dann auch entsprechend technisch umgesetzt werden müssen.
Entwicklungen für Lernbehinderung
Dieses (Miss)verhältnis war auch an der Konferenz festzustellen: von den insgesamt 170 Referaten befassten sich ca 10 Prozent mit Entwicklungen im Bereich Lernbehinderung im engeren Sinn. Paul Blenkhorn, Professor für unterstützende Technologien an der UMIST (Universität Manchester, Institut für Wissenschaft und Technologie) hat in seiner Eröffnungsansprache auf diesen Umstand hingewiesen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu eingeladen, an der nächsten Konferenz - vom 12. bis 14. Juli 2006 in Linz - auch für diese Bereiche entsprechende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu leisten.
Traditionellerweise gibt es Bereiche im Behindertenbereich, für welche sich technische, sprich computertechnische, Lösungen anbieten und wo langjährige Entwicklungen zu ausgereiften Lösungen und Produkten geführt haben. Dabei handelt es sich um Soft- und Hardwareanpassungen oder Lösungen für Benutzergruppen mit Seh- und Hörbehinderungen sowie Benutzer mit motorischen Einschränkungen.
Wichtige Entwicklungen
Erfreulicherweise hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung in diesen Bereichen einen grossen Schritt vorwärts gemacht. Einige der Resultate hieraus wurden an der Konferenz vorgestellt. Weniger ausgeprägt waren Entwicklungen für die zahlenmässig bedeutend grössere Benutzergruppe mit Lernbehinderungen im weitesten Sinn, also Menschen mit Aphasie, Dyslexie, Autismus, geistiger Behinderung und verschiedenen kognitiven Einschränkungen. Dies ist insofern nachvollziehbar, als für Lernbehinderte weniger technische Anpassungen im Vordergrund stehen (z.B. Sprachausgabe auf Braille, oder Audio für Sehbehinderte), sondern entsprechende didaktische und methodische Ansätze entwickelt und dann auch entsprechend technisch umgesetzt werden müssen.
Entwicklungen für Lernbehinderung
Dieses (Miss)verhältnis war auch an der Konferenz festzustellen: von den insgesamt 170 Referaten befassten sich ca 10 Prozent mit Entwicklungen im Bereich Lernbehinderung im engeren Sinn. Paul Blenkhorn, Professor für unterstützende Technologien an der UMIST (Universität Manchester, Institut für Wissenschaft und Technologie) hat in seiner Eröffnungsansprache auf diesen Umstand hingewiesen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu eingeladen, an der nächsten Konferenz - vom 12. bis 14. Juli 2006 in Linz - auch für diese Bereiche entsprechende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu leisten.
| Publikation mit Zusammenfassung aller Referate | |
| Inhaltsverzeichnis mit den Abstracts der Referate |

