Swiss Education Days 2016

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Vom 8. bis 10. November 2016 war educa.ch an den Swiss Education Days (ehem. Didacta Schweiz) in den Hallen der BERNEXPO mit einem Stand vertreten. Die Digitale Identität wurde an den drei Messetagen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

ich | du | wir | digital

Ich hinterlasse im Internet überall meine Spuren – beim Online-Shopping, in sozialen Netzwerken, beim Surfen, beim Buchen des nächsten Städtetrips – meine digitale Präsenz nimmt Gestalt an. Du bist sichtbar – dein Smartphone übermittelt seinen Standort, Google kennt deine Vorlieben und Interessen, Algorithmen berechnen ob du lieber Opern oder Rockkonzerte besuchst – dein digitaler Schatten wächst. Wir bewegen uns oft spontan, manchmal auch ganz bewusst in der digitalen Welt, diese eröffnet uns riesige neue Potentiale, birgt aber auch gewisse Risiken. Diese undurchsichtigen Tiefen wurden am Stand beleuchtet und Fachpersonen und Laien haben über die Digitale Identität diskutiert.

Webapplikation

Die Webapplikation (eid.educa.ch) zum Thema Digitale Identität bietet einen Überblick über die verschiedenen Aspekte dieser komplexen Thematik und zeigt neben möglichen Risiken auch zahlreiche Potenziale.

Swisscom Arena

Digitale Identität wurde auch in der Swisscom Arena (Halle 3.0) behandelt. Nach dem Inputreferat konnten jeweils Fragen gestellt und mit der Referentin, dem Referenten diskutiert werden.

Dienstag, 08.11.2016

10.45 – 11.15 «Access allowed – Access denied» Vertrauen und Sicherheit im digitalen Bildungsraum»

Die Digitalisierung eröffnet das Internet als digitalen Bildungsraum, in dem anytime und anywhere auf remote learning resources zugegriffen – also ICT unterstützt gelehrt und gelernt – werden kann. So verlockend dies tönt, so sehr gilt es für Schulen und im Unterricht dafür zu sorgen, dass Sicherheit und Schutz der Nutzenden gewährleistet sind. Es sind also die Regeln zu berücksichtigen, nach denen der digitale Bildungsraum funktioniert. Über eine persönliche digitale Identität zu verfügen unterstützt Mitglieder von Schulleitungen, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie deren gesetzlichen Vertreter dabei.

Karl Wimmer, educa.ch

Vortragssprache: Deutsch

15.30 – 16.15, «Wie können Peer-Education/-Tutoring-Projekte zur Förderung von Medienkompetenzen gelingen?»

Im Jugendalter übernehmen die Gleichaltrigen eine zentrale Sozialisationsfunktion. Jugendliche orientieren sich stark an der sogenannten Peer-Group. Diese hat somit auch einen Einfluss darauf, wie Jugendliche mit digitalen Medien umgehen. Bei den Methoden Peer Tutoring und Peer Education leiten Jugendliche andere Jugendliche an und vermitteln Wissen. Somit kann die Peer-Group in informellen und formellen Kontexten wie Jugendarbeit und Schule gezielt für die Medienkompetenzförderung genutzt werden.

Eine Evaluationsstudie der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen hat ergeben: Die Methode Peer-Education/Peer-Tutoring ist zweckmässig, aber auch anforderungsreich zur Förderung von Medienkompetenzen. Anhand von Erfahrungen in sieben Peer-Projekten wird gezeigt, unter welchen Voraussetzungen solche gelingen und wo die Herausforderungen liegen.

Die Broschüre mit den Erkenntnissen ist am Stand von educa.ch - A13, Halle 3.0 erhältlich. Gratisexemplare können unter www.jugendundmedien.ch bestellt werden.

Colette Marti, Stv. Leiterin Ressort Jugendschutzprogramme, Bundesamt für Sozialversicherungen

Dr. Rahel Heeg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Vortragssprache: Deutsch

Mittwoch, 09.11.2016

15.15 – 16.00 «inform@21 - Medien und Informatik in der 5. und 6. Klasse»

Wie können die Kompetenzen im Lehrplan 21 aus dem Bereich Medien und Informatik in der 5. und 6. Klasse umgesetzt werden? Lehrpersonen der Zielstufe haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt und Umsetzungsideen entwickelt. Wir stellen die Ideen und das Lehrmittel «inform@21», das in Entwicklung ist, vor.

Beatrice Straub Haaf, Pädagogische Mitarbeiterin Bereich Medien und Informatik, Amt für Volksschule Kanton St. Gallen

Vortragssprache: Deutsch

Donnerstag, 10.11.2016

10.45 – 11.15 «Access allowed – Access denied» Vertrauen und Sicherheit im digitalen Bildungsraum»

Die Digitalisierung eröffnet das Internet als digitalen Bildungsraum, in dem anytime und anywhere auf remote learning resources zugegriffen – also ICT unterstützt gelehrt und gelernt – werden kann. So verlockend dies tönt, so sehr gilt es für Schulen und im Unterricht dafür zu sorgen, dass Sicherheit und Schutz der Nutzenden gewährleistet sind. Es sind also die Regeln zu berücksichtigen, nach denen der digitale Bildungsraum funktioniert. Über eine persönliche digitale Identität zu verfügen unterstützt Mitglieder von Schulleitungen, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie deren gesetzlichen Vertreter dabei.

Karl Wimmer, educa.ch

Vortragssprache: Französisch

14.15 – 15.00 «OER in der Deutschschweiz am Beispiel von zebis»

In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Diskussion über Open Educational Resources (OER) im deutschsprachigen Raum intensivert. zebis setzt sich für die Veröffentlichung von OER für die Schweizer Volksschule ein. Dabei stützt zebis auf den Lehrplan 21 ab und verknüpft OER bei Eignung mit Inhalten des neuen Lehrplans. Betrieben wird das Portal von der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz BKZ.

Die Präsentation wirft einen Blick auf die OER-Landschaft der Deutschschweiz. Sie zeigt auf, wie zebis mit OER umgeht und wo die Herausforderungen liegen.

Monika Bucher, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, zebis

Adrian Albisser, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, zebis

Vortragssprache: Deutsch

Informationen zur Messe

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Swiss Education Days
Rund 170 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten ihre Produkte und Ideen. Verschiedene Foren behandelten unterschiedliche Themen rund um Bildung und Schule, in Workshops und Referaten wurden Praxisbeispiele und konkrete Anwendungsfelder aufgezeigt.
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World Education Days
Dieser globale Branchentreffpunkt fand unter dem Patronat der Worlddidac Association statt und vereinte namhafte internationale Aussteller und Entscheider.
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SFIB-Fachtagung ICT und Bildung

2016 fand die SFIB-Fachtagung zum ersten Mal im Rahmen der Swiss & World Education Days statt.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 15.12.2016

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