Initiativen auf Bundesebene

Der Bund stellt seit 2001 finanzielle Mittel zur Integration von Ausländerinnen und Ausländern zur Verfügung. 2002 beliefen sich diese Gelder auf 12,5 Mio. Franken.

Das Eidgenössische Polizei- und Justizdepartement ist, durch das Bundesamt für Ausländerfragen BFA und die Eidgenössische Ausländerkommission EKA, zuständig für die Vergabe der Gelder.

Das Bundesamt für Ausländerfragen

Für die Integration von ausländischen Schülerinnen und Schülern sind die Aktivitäten im Rahmen dieser Integrationsprojekte besonders deshalb wichtig, weil es sich um Ausbildungs-, Sprach- und Integrationsinitiativen für die ganze Familie, insbesondere aber für Frauen und Kinder handelt. Dadurch werden die schulischen Aktivitäten zur Integration auch im häuslischen Rahmen gestützt.

Die inhaltlichen Prioritäten bei der Unterstützung von Projekten liegen in folgenden Bereichen:

  • Kommunikation

  • Förderung der Fort- und Weiterbildung von Schlüsselpersonen

  • Partizipation

  • beschleunigte Vernetzung der Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen

  • Anregung von Studien oder Publikationen von nationalem Interesse

  • Stärkung der Institutionen

  • Erarbeitung von Qualitätsstandards.

Die Eidgenössische Ausländerkommission

Die Eidgenössische Ausländerkommission eka wurde 1970 als Expertenkommission des Bundesrates gegründet und direkt dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement zugeordnet. Die Kommission wird durch ein Sekretariat unterstützt. Seit Herbst 2000 ist das Sekretariat der eka strukturell dem Bundesamtfür Ausländerfragen angegliedert.

Die EKA...

  • fördert den Kontakt zwischen der ausländischen und einheimischen Bevölkerung,

  • zeigt auf, wie Eingewanderte und Einheimische besser zusammenleben können,

  • informiert über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz,

  • arbeitet mit, um die Schaffung von schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ausländerinnen und Ausländern sowie die Anerkennung von Ausbildungen in Zusammenarbeit mit den zuständigen kantonalen Behörden zu fördern,

  • beteiligt sich am internationalen Meinungs- und Erfahrungsaustausch,

  • vermittelt zwischen den im Bereich der Integration tätigen Organisationen und den Bundesbehörden,

  • veröffentlicht Stellungnahmen und Empfehlungen zu allgemeinen Migrationsfragen,

  • wird angehört bei Gesetzgebungsverfahren im Bereich der Migration.

Die Eidg. Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren ist der Zusammenschluss der 26 kantonalen Regierungsmitglieder, die für Erziehung, Bildung, Kultur und Sport zuständig sind. Das zuständige Regierungsmitglied des Fürstentums Liechtenstein wirkt als ständiger Gast mit und hat beratende Stimme.

Innerhalb der EDK besteht eine Arbeitsgruppe "Kantonale Beauftragte der EDK zur Schulung fremdsprachiger Kinder", die sich um Planung und Durchführung interkultureller Pädagogik in Schweizer Schulen bemüht.

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus

Die EKR ist eine zentrale Anlaufstelle. Sie setzt sich für die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den staatlichen Behörden, den Nichtregierungsorganisationen und den internationalen Stellen ein. Sie koordiniert ihre Tätigkeit insbesondere mit der Eidg. Kommission für Flüchtlingsfragen (EKF) und der Eidg. Ausländerkommission (EKA).

Stiftung Bildung und Entwicklung

Die Stiftung Bildung und Entwicklung hat folgende Themenschwerpunkte: Menschenrechte, Vielkulturalität, Frieden, Nord-Süd-Beziehungen, nachhaltige Entwicklung. Ihre Dienstleistungen umfassen: Information und Beratung, Aus- und Weiterbildung, Ausleihe und Verkauf von Unterrichtsmaterialien, Konzeptarbeit und Vernetzung.

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