Monitoring des digitalen Bildungsraums

Die Umsetzung des Bildungsartikels (Art. 61a) verlangt nach einer strategischen und koordinierten Steuerung durch Bund und Kantone. Es ist daher vorgesehen, langfristig eine Wissensbasis über das Bildungssystem anzulegen, basierend auf wissenschaftlichen Daten. Diese müssen dann bearbeitet und den Verantwortlichen der Bildungspolitik als Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung gestellt werden. Hauptziel des Bildungsmonitoring ist es, die Qualität des schweizerischen Bildungssystems gezielt und effizient zu entwickeln, um mehr Transparenz und grössere Kohärenz zwischen den verschiedenen Bildungsniveaus zu erreichen.

Im Rahmen des Bildungsmonitorings sieht die Bildungszusammenarbeit Bund und Kantone (BIZ) in ihrem Arbeitsprogramm 2017-2020 vor, die systematische Gewinnung von Informationen zu erleichtern, die nützlich sind für die Steuerung des Bereiches Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) und Bildung.

Im internationalen, nationalen, regionalen oder kantonalen Rahmen inventarisieren die Berichte und Umfragen zur Integration von ICT in die Bildung bereits bestehende Massnahmen, Tendenzen, Herausforderungen und Perspektiven. Sie evaluieren die praktischen Fähigkeiten und die Medienkompetenz von Schweizer Kindern und Jugendlichen. Egal wie gross ihr Umfang ist, diese Studien – JAMES, MIKE, ICILS, PISA oder auch EU-KIDS Online – decken einen Informationsmangel ab und helfen dabei, die Anforderungen des Bildungssystems festzulegen.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.06.2017

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