«Education Alliance Agreement» mit Microsoft
educa.ch setzt mit «Education Alliance Agreement» die Partners in Learning-Vereinbarung mit Microsoft fort. educa.ch und Microsoft Schweiz haben ein gemeinsames «Education Alliance Agreement» unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Schulen, Lehrpersonen und Lernende bei der Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) zu unterstützen. Unter anderem sichert die Rahmenvereinbarung öffentlichen Schulen weiterhin Microsoft-Software zu vorteilhaften Konditionen. Der Vertrag, mit dem der Bund (vertreten durch das BBT) und die Kantone (vertreten durch die EDK) educa.ch mit dem Führen der Schweizerischen Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen (SFIB) beauftragen, ist für educa.ch die Grundlage für die eingegangene Partnerschaft. Er enthält die Aufgabe, «Partnerschaften mit Herstellern von Tools und Software-Services» einzugehen. Entsprechend vertritt die SFIB bei der Umsetzung des «Education Alliance Agreements» die Seite der staatlichen Bildungsinstitutionen. Karl Wimmer, Vizedirektor von educa.ch, erklärt: «Um Schulleitende, Lehrpersonen und Lernende bei ihren Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit ICT zu unterstützen, sollen staatliche Institutionen des Bildungswesens und Partner aus der Privatwirtschaft je ihrer Rolle entsprechend zusammenspannen können. Nachhaltig können solche Partnerschaften aber nur gestaltet werden, wenn sie den staatlichen Steuerungsanspruch im Bildungssystem mit den Zielen der privatwirtschaftlichen Seite in Einklang zu bringen wissen.»
Vergünstigte Microsoft-Software für staatliche Schulen
Das Education Alliance Agreement ermöglicht die Fortführung des einfachen Bezuges und der kostengünstigen Lizenzierung von Microsoft-Produkten über educa.ch. Es werden Vorzugskonditionen möglich, die allen staatlichen Schweizer Schulen zu Gute kommen, wobei die Konditionen für Primarschulen weiterhin noch stärker vergünstigt werden. Sekundar-, Mittel- und Berufsfachschulen bietet das Lizenzprogramm «Education Solutions» die Möglichkeit, Software nach Anzahl Nutzern zu erwerben, anstelle wie bisher nach Anzahl PCs.
Auf dem Weg zur Bildungspartnerschaft
Computer und Handy haben Einzug in die Schulen gehalten, und der Umgang damit gehört heute zu den schulischen Lernbereichen. educa.ch und Microsoft werden Projekte identifizieren, die für schweizerische Schulen zugänglich gemacht werden können. Parallel dazu werden Formen entwickelt, in denen diese Zusammenarbeit mit Microsoft dauerhaft umgesetzt und auf weitere Partner ausgeweitet werden kann.
Nutzungsbedingungen der Internetdienste angepasst
Mit dem «Education Alliance Agreement» wird die Vereinbarung «Partners in Learning» erneuert, die 2009 ausgelaufen ist. Die Verhandlungen für einen Folgevertrag waren damals an unvereinbaren Positionen rund um Fragen zum Datenschutz gescheitert. Während des Unterbruchs der Partnerschaft – der im Bildungswesen zu Verunsicherungen geführt hatte – hat die SFIB zuhanden der öffentlichen Schulen eine Empfehlung veröffentlicht, in der sie den Datenschutz der Microsoft-Internetdienste kritisierte. Microsoft hat die Nutzungsbedingungen den in der Schweiz geltenden gesetzlichen Bestimmungen angepasst, was die Erneuerung der Bildungspartnerschaft ermöglichte. Parallel dazu erarbeitete die SFIB eine neue Empfehlung zuhanden der Schulen wie sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen bei der Weitergabe von Schülerinnen- und Schülerdaten an Anbieter von Internetdiensten nachkommen können. Die Empfehlung wird demnächst veröffentlicht.
Kontaktpersonen:
Schweizerisches Medieninstitut für Bildung und Kultur
Karl Wimmer, Vizedirektor educa.ch
Telefon: 031 300 55 40
E-Mail: Karl Wimmer
Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen
Markus Willi, Co-Leiter SFIB
Telefon: 031 300 55 29
E-Mail: Markus Willi
Adresse:
Schweizerische Fachstelle für Informationstechnoloigen im Bildungswesen
Erlachstrasse 21
Postfach 612
CH-3000 Bern 9
Telefon: 031 300 55 00
Website: sfib.educa.ch


