"Die Flucht ins Gymnasium und ihre Folgen für die Berufsbildung" lautet ein Blogbeitrag von Margrit Stamm, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Uni Freiburg. Wer eine Lehrstelle will, muss viel mehr und Umfassenderes leisten als diejenigen, welche ins Gymnasium gehen, schreibt Stamm.
Mit dem Argument, dass insbesondere die beiden ETHs Zürich und Lausanne sowie die vier angeschlossenen Forschungsinstitute wichtige Wirtschaftsmotoren der Schweiz seien, fordern sie mehr Bundesgelder. Nur so könne die schweizerische Bildungs- und Forschungslandschaft ihren Spitzenplatz halten.
Das Eidgenössische Departement des Innern EDI und die EDK wollen ab 2014 den Rahmenlehrplan für die gymnasialen Maturitätsschulen mit Kompetenzen in Erstsprache und Mathematik ergänzen, die für die Aufnahme eines Universitätsstudiums in praktisch allen Studienfächern unabdingbar sind.
Die EDK hat eine neue Finanzierungsvereinbarung für die Höheren Fachschulen verabschiedet. Für Studierende bedeutet das: Wenn ihr Wohnkanton der Vereinbarung beitritt, haben sie zu allen beigetretenen Höheren Fachschulen Zutritt. Die Vereinbarung tritt in Kraft, wenn 10 Kantone beigetreten sind.
In einer Presseerklärung zur BFI-Botschaft 2013–2016 des Bundes hat die EDK erklärt, dass „nicht bei der Bildung gespart werden darf, um Rüstungsvorhaben zu finanzieren.“ Im Gegenteil, der Bereich Bildung müsse aufgestockt werden. In der Berufsbildung sei die BFI-Botschaft allerdings gut unterwegs.
Die Schweizerische Maturitätskommission kommt nach einer Bestandsaufnahme zum Schluss, dass die Stellung des Italienischen an Schweizer Gymnasien unbefriedigend ist. Sie setzt jetzt eine Arbeitsgruppe ein, um Möglichkeiten zu finden, die Attraktivität des Schulfachs zu steigern.
Der Bundesrat hat seine Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz aktualisiert. Dabei will der Bund insbesondere die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen durch Bekanntmachen und Entwicklung von Angeboten für Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen stärken.
Jugendliche Ausländerinnen und Ausländer ohne gesetzlichen Status (Sans-Papiers) sollen künftig eine Berufslehre machen können. Voraussetzung ist, dass sie gut integriert sind und mindestens fünf obligatorische Schuljahre in der Schweiz absolviert haben. Dies schlägt der Bundesrat vor.
Die vom Verband der Schweizer Studierendenschaften eingereichte Stipendieninitiative ist mit 117'069 gültigen Unterschriften formell zustande gekommen. Die Initiative will, dass der Bund und nicht mehr die Kantone für das Stipendienwesen zuständig sind, um die kantonalen Unterschiede auszuschalten.
In ihrer Pressemitteilung zeigt sich die EDK mit der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation des Bundes im Bereich Berufsbildung zufrieden, kritisiert aber die Unterfinanzierung der Hochschulen. Es dürfe nicht bei der Bildung gespart werden, um Rüstungsvorhaben zu finanzieren.
Unterstützung für Lehrpersonen – Arbeitsblätter, pädagogische Szenarien, Links zu Schulmaterial, Ideen und Beispiele für den Einsatz von ICT im Unterricht sowie Anregungen zu Schulpartnerschaften.
Schulleitungen und Lehrpersonen finden hier Adressen, Informationen, Studien zur Verwaltung von Schulen, zur Weiterbildung von Lehrpersonen und zur Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Schulen.
Die Bildungsszene gibt einen Überblick über das Bildungswesen in der Schweiz von der Vorstufe bis zur Weiterbildung sowie Übersichten über Bildungsinstitutionen, Koordinationsorgane, Fachstellen und Verbände im In- und Ausland.