Höhere Berufsbildung: Überblick
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Die höhere Berufsbildung bietet Ausbildungsgänge auf der Tertiärstufe ausserhalb des Hochschulbereichs an. Sie ist eine Schweizer Besonderheit, die in dieser Form in anderen Ländern weniger vorkommt. Sie bietet Ausbildungsgänge für anspruchsvolle berufliche Tätigkeitsbereiche und Führungsfunktionen an und dient der Kaderausbildung und der Spezialisierung von Personen, die eine drei- bis vierjährige berufliche Grundbildung absolviert haben. Zur höheren Berufsbildung gehören Ausbildungsgänge an höheren Fachschulen (HF), die eidgenössischen Berufsprüfungen (BP) und die eidgenössischen höheren Fachprüfungen (HFP).
Zuständigkeiten
Die Berufsbildung ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt (OdA). Der Bund, vertreten durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), hat die strategische Steuerung und Entwicklung der gesamten Berufsbildung (berufliche Grundbildung, höhere Berufsbildung, berufsorientierte Weiterbildung) inne. Zu den Aufgabenfeldern zählen u.a. Gesetzgebung, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Gesamtsystems sowie Förderung von Innovationen. Die Kantone gestalten den Vollzug der Bundesgesetzgebung und sind zuständig für die Aufsicht der Berufsbildung. Diese Aufgaben werden in der Regel durch die kantonalen Berufsbildungsämter wahrgenommen. Die kantonalen Berufsbildungsämter unterstehen den kantonalen Erziehungsdepartementen bzw. -direktionen oder selten dem kantonalen Volkswirtschaftsdepartement bzw. der Volkswirtschaftsdirektion. Auf interkantonaler Ebene sind die Berufsbildungsämter in der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) zusammengeschlossen. Die SBBK koordiniert den Vollzug des Berufsbildungsgesetzes unter den Kantonen.
Das Betreiben von Berufsinformations- und Berufsberatungsstellen gehört ebenfalls in das Aufgabenfeld der Kantone. Die kantonalen Berufsinformations- und Berufsberatungsstellen sind in der Schweizerischen Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB) zusammengeschlossen.
SDBB
Seit 2007 besteht das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung/Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB). Das SDBB ist eine neu gegründete Institution der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und erbringt Dienstleistungen in Aufgabenbereichen, die im Bundesgesetz über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG) den Kantonen übertragen worden sind.
Die Kantone und private Anbieter treten als Träger von Bildungseinrichtungen der höheren Berufsbildung auf. Die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) regeln unter Genehmigung des Bundes Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel der eidgenössischen Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen.
Eidgenössische Berufsprüfungen (BP) und höhere Fachprüfungen (HFP)
Die eidgenössischen Berufsprüfungen und die höheren Fachprüfungen richten sich an Personen mit Berufserfahrungen, die ihre Kenntnisse vertiefen oder sich auf eine Führungsfunktion vorbereiten möchten. Es werden rund 370 anerkannte eidgenössische Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen angeboten. Der grösste Teil fällt jedoch auf eine begrenzte Anzahl von Berufen. Die höheren eidgenössischen Fachprüfungen - im gewerblich-industriellen Bereich auch Meisterprüfungen genannt - verlangen höhere Anforderungen als die Berufsprüfungen. Der Bund durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) anerkennt die Prüfungsordnungen; die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) sind zuständig für die Inhalte der Prüfungen. Innerhalb einer Branche wird für eine spezielle Ausrichtung nur je eine eidgenössische Berufsprüfung und eine höhere Fachprüfung vom Bund genehmigt. Vorbereitungskurse für eidgenössische Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen sind nicht reglementiert und auch nicht obligatorisch. Eine Vorbereitung kann auch autodidaktisch erfolgen.
Die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) führen ein- oder zweimal pro Jahr die eidgenössisch reglementierten Prüfungen durch. Erlangt werden eidgenössisch anerkannte Titel.
Höhere Fachschulen (HF)
Die höheren Fachschulen (HF) vermitteln den Absolvierenden die Kompetenzen, in ihrem Bereich selbstständig Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen. Die Bildungsgänge und Nachdiplomstudien sind praxisorientiert und fördern insbesondere die Fähigkeit zu methodischem und vernetztem Denken. Zudem bieten sie weiterführende Qualifikationen für die Analyse von berufsbezogenen Aufgabenstellungen und zur praktischen Umsetzung der erworbenen Kenntnisse an.
Die höheren Fachschulen (HF) bieten eidgenössisch anerkannte Bildungsgänge für folgende Bereiche an:
Die Berufsbildung ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt (OdA). Der Bund, vertreten durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), hat die strategische Steuerung und Entwicklung der gesamten Berufsbildung (berufliche Grundbildung, höhere Berufsbildung, berufsorientierte Weiterbildung) inne. Zu den Aufgabenfeldern zählen u.a. Gesetzgebung, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Gesamtsystems sowie Förderung von Innovationen. Die Kantone gestalten den Vollzug der Bundesgesetzgebung und sind zuständig für die Aufsicht der Berufsbildung. Diese Aufgaben werden in der Regel durch die kantonalen Berufsbildungsämter wahrgenommen. Die kantonalen Berufsbildungsämter unterstehen den kantonalen Erziehungsdepartementen bzw. -direktionen oder selten dem kantonalen Volkswirtschaftsdepartement bzw. der Volkswirtschaftsdirektion. Auf interkantonaler Ebene sind die Berufsbildungsämter in der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) zusammengeschlossen. Die SBBK koordiniert den Vollzug des Berufsbildungsgesetzes unter den Kantonen.
Das Betreiben von Berufsinformations- und Berufsberatungsstellen gehört ebenfalls in das Aufgabenfeld der Kantone. Die kantonalen Berufsinformations- und Berufsberatungsstellen sind in der Schweizerischen Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB) zusammengeschlossen.
SDBB
Seit 2007 besteht das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung/Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB). Das SDBB ist eine neu gegründete Institution der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und erbringt Dienstleistungen in Aufgabenbereichen, die im Bundesgesetz über die Berufsbildung (Berufsbildungsgesetz, BBG) den Kantonen übertragen worden sind.
Die Kantone und private Anbieter treten als Träger von Bildungseinrichtungen der höheren Berufsbildung auf. Die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) regeln unter Genehmigung des Bundes Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel der eidgenössischen Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen.
Eidgenössische Berufsprüfungen (BP) und höhere Fachprüfungen (HFP)
Die eidgenössischen Berufsprüfungen und die höheren Fachprüfungen richten sich an Personen mit Berufserfahrungen, die ihre Kenntnisse vertiefen oder sich auf eine Führungsfunktion vorbereiten möchten. Es werden rund 370 anerkannte eidgenössische Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen angeboten. Der grösste Teil fällt jedoch auf eine begrenzte Anzahl von Berufen. Die höheren eidgenössischen Fachprüfungen - im gewerblich-industriellen Bereich auch Meisterprüfungen genannt - verlangen höhere Anforderungen als die Berufsprüfungen. Der Bund durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) anerkennt die Prüfungsordnungen; die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) sind zuständig für die Inhalte der Prüfungen. Innerhalb einer Branche wird für eine spezielle Ausrichtung nur je eine eidgenössische Berufsprüfung und eine höhere Fachprüfung vom Bund genehmigt. Vorbereitungskurse für eidgenössische Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen sind nicht reglementiert und auch nicht obligatorisch. Eine Vorbereitung kann auch autodidaktisch erfolgen.
Die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) führen ein- oder zweimal pro Jahr die eidgenössisch reglementierten Prüfungen durch. Erlangt werden eidgenössisch anerkannte Titel.
Höhere Fachschulen (HF)
Die höheren Fachschulen (HF) vermitteln den Absolvierenden die Kompetenzen, in ihrem Bereich selbstständig Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen. Die Bildungsgänge und Nachdiplomstudien sind praxisorientiert und fördern insbesondere die Fähigkeit zu methodischem und vernetztem Denken. Zudem bieten sie weiterführende Qualifikationen für die Analyse von berufsbezogenen Aufgabenstellungen und zur praktischen Umsetzung der erworbenen Kenntnisse an.
Die höheren Fachschulen (HF) bieten eidgenössisch anerkannte Bildungsgänge für folgende Bereiche an:
| Technik | |
| Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft | |
| Wirtschaft | |
| Land- und Waldwirtschaft | |
| Gesundheit | |
| Soziales und Erwachsenenbildung | |
| Künste und Gestaltung. |
Die Bildungsgänge an höheren Fachhochschulen (HF) basieren auf staatlichen Mindestvorschriften sowie auf den daraus abgeleiteten Vorgaben des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) für die Rahmenlehrpläne und die Anerkennungsverfahren.
| Entwicklungen | |
| Statistische Daten | |
| Aufnahmebedingungen | |
| Lerninhalte | |
| Organisation | |
| Weiterführende Ausbildung |
| Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT): Höhere Berufsbildung | |
| Konferenz der Höheren Fachschulen (Konferenz HF) | |
| BBT: Validierung von Bildungsleistungen |
| Validierung von Bildungsleistungen | |
| Berufsverzeichnis | |
| Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) |
| Schweizerische Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB) | |
| Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung/Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) | |
| Panorama |

